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Begriffsbestimmungen für das Hotel und Gaststättengewerbe

DEHOGA - Klassifizierungsarten   2012   Pdf

DEHOGA - Klassifizierungen   2005   Pdf

Begriffsbestimmungen ca.1954

KURVEREIN WILDBAD - Verkehrsbüro –  1954

BEGRIFFSBESTIMMUNGEN FÜR DIE BETRIEBSARTEN
HOTEL,  GASTHOF,  FREMDENHEIM  /  PENSION

1. HOTEL

Das Hotel ist ein Beherbergungs- und Verpflegungsbetrieb gehobener Art mit entsprechender baulicher Gestaltung und Einrichtung seiner Räume. Im allgemeinen wird ein Hotel in einem für sich abgeschlossenen Hause betrieben und soll eine grössere Anzahl von Fremdenbetten aufweisen. Hinsichtlich der Zahl der Fremdenbetten ist auf den Fremdenverkehr des Ortes Rücksicht zu nehmen. Die Bettenzahl soll mindestens 25 betragen.
In einem Hotel soll für den öffentlichen Gebrauch eine Halle oder ein Lese- oder Schreibzimmer als Gesellschaftsraum und ein vorwiegend den Hotelgästen dienender Ess- oder Frühstücksraum vorhanden sein.
Das Hotelgebäude muss den heutigen Anforderungen hinsichtlich seiner technischen und sanitären Einrichtung entsprechen.
Sanitäre Mindestforderungen sind hygienisch einwandfreie Toiletteneinrichtungen und eine ausreichende Anzahl von Badezimmern oder Duschen. Fliessendes kaltes und warmes Wasser muss vorhanden sein.
In einem Hotel soll fachlich geschultes Personal vorhanden sein. In Betrieben mit Ausländerverkehr soll ein Teil der Belegschaft sprachkundig sein.
Eine mit Personal (Portier / Nachtportier)  besetzte Rezeption sollte im Eingangsbereich des Hotels vorhanden sein. Für Auskunftserteilung und Zimmeranweisung bei Ankunft und Abreise der Gäste muss ebenso gesorgt sein wie für den Nachtdienst.

2. GASTHOF

Der Gasthof ist ein Beherbergungs- und Verpflegungsunternehmen, das einfacheren Ansprüchen genügen soll. Er wird gewöhnlich in einem für für sich abgeschlossenen Haus betrieben und ist mit einem Verpflegungsbetrieb verbunden. Die Betriebsart kommt im wesentlichen in kleinen und mittleren Städten und ländlichen Bezirken vor. Die bei dem Hotel geforderten Begriffsmerkmale sind bei dem Gasthof nicht in gleichem Umfang vorhanden. Empfang der Gäste und Zimmerzuweisung am Buffet.

3. FREMDENHEIM / PENSION

Unter Fremdenheim ist ein Beherbergungsbetrieb zu verstehen, der Bestimmungsgemäss bei Wahrung des Heimcharakters in der Regel Gäste zum vorübergehenden Aufenthalt mit und ohne Verpflegung aufnimmt.
Im Fremdenheim fehlt fast immer der Portier und Kellner. Die Bedienung wird im allgemeinen vom Betriebsinhaber und seiner Familie oder von weiblicher Belegschaft durchgeführt. Öffentliche  Mittags- und Abendtische und jedermann zugängliche Schankräume sind mit dem Heimcharakter des Fremdenheims in der Regel nicht zu vereinbaren.


GaststG §§ 3,4

Abs.1:  . . . .

Die Erlaubnis nach §2 ist personenbezogen und nach §3 Abs.1 auch raumbezogen. Sie ist –schriftlich- stets für eine bestimmte Betriebsart und für bestimmte Räume  zu erteilen. . . . .
In der Erlaubnisurkunde ist die Betriebsart zu Bezeichnen die sich aus der Art und Weise der Betriebsgestaltung  ergibt. Hierfür kommen Kurzbegriffe wie z.B. Restaurant, Trinkhalle, Gaststätte, Tagescafe, Nachtbar, Hotel, Hotel garni, Gasthof, Fremdenheim, Pension  in Betracht.  . . . .
Bei Änderung der Betriebsart bedarf es einer Ergänzung der bisherigen Erlaubnis.
Bei unbefugter Änderung kann Widerruf gem. § 15 Abs.3 erfolgen.

 

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