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Bad Wildbad

Historisches Kurtheater  Bad Wildbad - 1864 erbaut von Albert Hirsch

 

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Das Kurtheater

1864   von einem Privatunternehmer erbaut und unter dem Namen "Vaudeville -Theater" betriebenes, kleines Theater. (Privat erbaut, wie so vieles in Wildbad)

1872 kaufte der Württembergische Staat das Theater und benannte es 1888 in "Königliches Kurtheater" um.  Das Theater wurde erweitert und renoviert.

Unter Theaterdirektor Peter Liebig, der mit seiner Truppe in den Wintermonaten am "Hoftheater Altenburg" und in den Sommermonaten im "Königlichen Kurtheater" in  Wildbad   spielte, nahm das "Königliche Kurtheater"  grossen Aufschwung.

Das Kurtheater brachte eine kulturelle Note in`s Kurleben der Gäste. Kleine Opern, Serenadenabende und Theatergastspiele wurden dargeboten.
Bis zur Schliessung war das Kurtheater im Sommer ein Anziehungspunkt für unsere Kurgäste.
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Innenansicht mit Blick zur Bühne Innenansicht mit Blick zur Königsloge


Peter Liebig liebte Wildbad, er stiftete Wildbad einen Brunnen und einen Spazierweg auf dem Sommerberg.
(Gedenkstein auf dem Sommerberg)

Bis 1962 wurde das "Königliche Kurtheater" mit ca. 200 Plätzen als solches genutzt. Das  schon  1962 renovierungsbedürftigte Theater wurde nun von den Gärtnern der Staatlichen Badverwaltung als Remise benutz und verfiel schnell zur Ruine.

Das Theater wurde zwar 1977 wegen seines wissenschaftlich-dokumentarischen Wertes und seines künstlerischen Ranges vom Landesdenkmalamt als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung eingestuft, stand aber trotzdem wegen zu hohen Kosten kurz vor dem Abriss.

1987 gründeten einige, kunstinteressierte Bad Wildbader Bürger mit Unterstützung Promineter Künstler
(u.A. Justus Franz) und anderer Persönlichkeiten den F.V. Kurtheater.
Die Initiatoren bemühten sich das Gebäude unter Denkmalschutz stellen zu lassen um es entgültig vor dem Abriss 
(wie andere Gebäude in Wildbad)   zu bewahren.


F O R T S C H R I T T  -  N E W S

   swol-logo.jpg (2953 Byte) 20.02.2008
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w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte) 30.01.2008
Königliches Kurtheater:
Sanierungs- und Umbauarbeiten voraussichtlich 2010 abgeschlossen
Vor wenigen Wochen hat der zweite umfangreiche Bauabschnitt am „Königlichen Kurtheater“ in Bad Wildbad begonnen. Zwei eingeschossige Anbauten an den Längsseiten des Theaters, zur Kernerstraße und zur Enz, sollen – zumindest im Rohbau – bis Ende Mai fertiggestellt werden. Mit Mitteln der Denkmalstiftung Baden-Württemberg in Höhe von 556.000 Euro entsteht zur Kernerstraße eine Cafeteria bzw. ein Wintergarten mit rund 100 qm Fläche. Zur Enz werden besondere Räumlichkeiten wie Toiletten, auch für Behinderte, Funktionsräume sowie ein fast direkter Zugang vom Orchestergraben auf die Bühne gebaut. Gerade dieser Zugang fehlte bisher, so dass die Dirigenten – im vergangenen Jahr war es auch Maestro Alberto Zedda – aus dem Orchestergraben quer durch den Zuschauerraum, im Freien um das Theatergebäude herum und durch den rückwärtigen Bühneneingang „wandern“ mussten, bis sie auf der Bühne den Beifall der Besucher entgegen nehmen konnten.
Für den Bau der Cafeteria werden an der Frontseite die noch vorhandenen Gusssäulen des vor Jahrzehnten abgebrochenen Anbaus wieder verwendet. Die gesamte Cafeteria wird verglast und ist dann sowohl durch einen Eingang vom Trinkhallenplatz her, als auch vom Theater her mit vier Zugängen erreichbar. Die Cafeteria soll nicht nur bei Theateraufführungen be-nutzbar sein, sondern ebenso bei Feiern, Vereinsfesten, Betriebsjubiläen oder anderen festlichen Veranstaltungen.
Das Flachdach über der Cafeteria ist zukünftig während der Vorstellungspausen von der Galerie her begehbar und wird mit den ebenfalls noch vorhandenen Gussgeländern versehen. Gleichzeitig werden die bisher provisorischen Seitenwände im Erdgeschoss des Theater-Zuschauerraums vollends fertiggestellt. Bauherr dieser zweiten Baumaßnahme nach dem 2005 abgeschlossenen ersten Bauabschnitt ist wiederum der Förderverein Kurtheater
e. V.
Dessen Vorsitzender Dr. Eckhard Peterson freut sich, dass nicht nur die derzeit laufende Maßnahme finanziell gesichert ist, sondern ebenso auch der im Herbst – nach dem Rossini-Festival – beginnende dritte umfangreichere Bauabschnitt, der bis zum Jahr 2010 währt und die Gesamtmaßnahme abschließt. Dies bedeutet, dass im kommenden Jahr 2009 das Kurtheater für „Rossini“ nicht zur Verfügung steht.
Im dritten Bauabschnitt wird der Fußboden des Zuschauerraums um etwa 50 cm angehoben, so dass er auf dem gleichen Niveau wie die bisherigen seitlichen Podeste und damit absolut behindertenfreundlich ist. Das bisher wenig attraktive Foyer wird ebenfalls fertiggestellt und mit Publikumsgarderoben versehen, wobei die bisherigen noch vorhandenen Garderobenständer wieder verwendet werden könnten. Eine weitere Baumaßnahme erfährt das Bühnenhaus, das bis jetzt ebenfalls nur provisorisch bespielbar ist. Hier müssen neben der Technik auch die Künstlergarderoben sowie die sanitären Einrichtungen erneuert werden. Das Bühnenhaus soll dann voll funktionsfähig sein und u. a. auch mit einer Sprinkleranlage versehen werden. Im vergangenen Jahr wurde bereits der „Eiserne Vorhang,“ ein riesiges Metall-Rolltor als Feuer- und Wärmeschutz zwischen Bühne und Zuschauerraum eingebaut. Auch die Mittel für den dritten Bauabschnitt sind bereits zugesagt.
Wurden im ersten Bauabschnitt (2002-2005) rund 1,8 Mio. Euro verbaut, so rechnet man für den dritten Abschnitt (2008-2010) eine knappe Million Euro an Kosten. Die Mittel für diesen dritten Bauabschnitt sind bereits fest zugesagt und werden bei Bedarf über „Zuwendungsverträge“ zur Verfügung gestellt. Außerdem liegen alle Baugenehmigungen vor, welche auch die denkmalschutzrechtlichen Genehmigungen einschließen, denn seit 2002 ist das Kurtheater im Denkmalbuch Baden-Württemberg als „unbewegliches Kulturdenkmal“ eingetragen.
Froh ist Dr. Peterson, dass das Amt Vermögen und Bau, Pforzheim, unter der Projektleitung von Dipl. Ing. Anita Beck-Hollmann gemeinsam mit Architekt Stephane Clasen die gesamte Baubetreuung übernommen hat.
Die Gelder für die Wiederherstellung und Bespielbarkeit des Kurtheaters kommen aus verschiedenen „Töpfen.“ Beteiligt sind dabei das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Außenstelle Karlsruhe, die Landesstiftung sowie die Denkmalstiftung Baden-Württemberg, außerdem die Deutsche Denkmalstiftung, selbstverständlich die Stadt Bad Wildbad, der Förderverein selbst sowie private Sponsoren.
Nach acht Jahren Bauzeit, so hofft Dr. Peterson, soll dann das „K. Kurtheater“ in neuem „alten Glanz“ für die Rossini-Saison 2010 uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Eine Riesenaufgabe für den Förderverein wäre dann abgeschlossen. Dann gilt es, das „K. Kurtheater“ mit attraktiven Veranstaltungen für Besucher und Einwohner regelmäßig zu bespielen, eine besonders wichtige Aufgabe!


w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte)April 2006

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April 2006


Rossini-Oper eröffnet das Kurtheater

Kurz vor der Fertigstellung -
das Bad Wildbader Kurtheater wird am 1. Juli 2005 eröffnet.

Das derzeit noch vorhandene "Bühnentor" zwischen Zuschauerraum und Bühne wird zu den Rossiniaufführungen ausgebaut, muss dann aber nach dem Festival wieder eingesetzt werden, da die Gesamtrenovierung noch keineswegs abgeschlossen ist.
Im bisherigen Zustand bleibt die Bühnentechnik, die denkmalgeschützt ist - in dieser Art gibt es sie in Deutschland nur noch in Bad Wildbad. Sie kann jedoch aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr
benutzt werden.

Photo aus der Pforzheimer Zeitung - extra - hb

Pforzheimer Zeitung 22.11.2002

Kurtheater Wildbad steht nun unter Denkmalschutz


BAD WILDBAD. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat das Kurtheater Wildbad ins Denkmalbuch eingetragen. Dort werden Kulturdenkmale aufgenommen, die eine besondere wissenschaftliche, künstlerische oder heimatgeschichtliche Bedeutung haben. Ohne Zustimmung des Denkmalschutzes dürfen damit weder im Erscheinungsbild noch in der Substanz Veränderungen vorgenommen werden.


Das Theater war bis 1963 in Betrieb. Danach schien es dem Verfall preisgegeben zu sein. In den Jahren 1981/82 musste man Terrassenanbau, Längswände und Brüstung des Orchestergrabens wegen Pilzbefall abreißen. Gestühl und Holzfußböden wurden entfernt. Erhalten blieb der Innenraum mit der umlaufenden Galerie, der Loge und dem Großteil der sehr farbenprächtigen Innenausstattung. Im vergangenen Jahr wurde der seit 15 Jahren um die Spielstätte bemühte Förderverein Kurtheater Wildbad Eigentümer. Damit fanden langjährige Bemühungen zum Erhalt eines Kleinods in Baden-Württemberg ihren vorläufigen Höhepunkt. In einem ersten Bauabschnitt konnte die Sicherung des Gebäudes im Wesentlichen abgeschlossen werden. Die Investitionen belaufen sich auf zirka 1,5 Millionen Euro.

In einem zweiten Bauabschnitt sollten restauratorische Maßnahmen das Innere wieder in den glanzvollen Zustand aus besseren Tagen versetzen. Dabei soll das Kurtheater ein reines Sommertheater bleiben. Zum architektonischen Aufschwung, den Wildbad von Beginn des 19. Jahrhunderts an nahm, gehört auch das Kurtheater. Nach Provisorien seit dem 18. Jahrhundert hatte der Mehlhändler Brenner sein Theater im Stil eines zierlichen Fachwerkpavillons errichtet. 1888 wurde es königliches Kurtheater.

Beim Umbau 1897/98 erhielt die Hauptfassade über dem Eingang eine Nische in der Art eines Triumphbogens. Der 200 Zuschauer fassende Innenraum erblühte in neobarocker Pracht. In einem Fremdenführer heißt es über das Kurtheater, dass es "sehr elegant eingerichtet" sei und auch von einem "anspruchsvollen Großstadtpublikum gewürdigt" werde. Womit wohl die Karlsruher, Straßburger und Stuttgarter Gäste gemeint sein mochten.pm

Information - Überblick - Wissenswertes - 2010

Stadtgeschichte Wildbad - Kurtheater

Förderverein Kurtheater Wildbad e.V.

Weitere historische Informationen zu Bad Wildbad

 

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