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Wildbad

Wappen BW

PANORAMAHOTEL



Das Panoramahotel wurde 1910 von August Bechtle erbaut.

Die Mittelstation der Bergbahn am Panoramaweg wurde neben
das Panoramahotel verlegt.
Das Hotel hatte 65 Betten, 1924 gab es sogar Pläne das Hotel
zu erweitern, so dass das Hotel rechts und links der Bergbahn-
station stehen sollte.

Herr Bechtle verstarb schon 1936, so dass es zu Problemen bei der
geschäftlichen Nachfolge seiner Gastronomischen Intention kam.

Das Haus ging 1938 an den Staat. ( Land Württemberg ) Im Besitz
des Landes Württemberg wurde das ehemalige Panoramahotel
zum "Mütter-Erholungsheim".
Während des Krieges wurde das Haus zum "Reservelazarett", wie
alle grossen Gastronomie- und Sanatoriumseinrichtungen in Wildbad.

1945 wurden diese Einrichtungen von den französischen Besatzern beschlagnahmt und erst 1949 wieder freigegeben.
Das "Panorama", wurde nun von den  "Selbsthilfe  Württembergisch -
Badischer Kriegs- und Arbeitsblinden" übernommen und im Oktober
1950 als Rudolf Schnaitmann Haus eingeweiht.

1958 kam noch ein Erweiterungsbau dazu. Die Bergbahnhaltestelle
wurde neu ausgebaut.

Geleitet wurde das Haus von Frau Blezinger, einer Tochter des
Erbauers August Bechtle und Mutter des Heinrich Blezinger, Käufer
des Sommerberghotel auf dem Sommerberg.




Sommerberg mit Panoramahotel





Das
1910 von August Bechtle
erbaute Panoramahotel
mit Bergbahnstation 

Ppanoramahotel 1910

Panoramahotel Erweiterungsplanung

Schon 1924 wurde wurde eine Planung, von der Göppinger Baugesellschaft Karl Kübler, zur Erweiterung des Panoramahotels vorgelegt. Die Inflationszeit verhinderte diesen ergeizigen Plan.

2004 war auch dieses Haus mangels Gästeaufkommen, ( die Kriegsblinden waren inzwischen verstorben oder in
so hohem Alter, dass keine Nachfrage mehr bestand ), nicht mehr wirtschaftlich zu führen.

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Bad Wildbad - Blindenklinik wird zum Hotel

Bad Wildbad - Bereits Ende 2003 ist die Kurklinik der Kriegsblinden in Bad Wildbad geschlossen worden. Die neue Besitzerin baut die Anlage in ein Vier-Sterne-Superior-Hotel um.

»Das war eine Sensation«

2006 kaufte die Jurinvest Immobilien GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main den Komplex. Wie die Geschäftsführerin des Unternehmens, Kira Süss, auf Anfrage mitteilte, stehen mit dem Umbau in ein Vier-Sterne-Superior-Hotel Investitionen im »Millionen-Bereich« an. Einen genauen Betrag wollte sie nicht nennen. »Der Beginn der Arbeiten steht noch nicht fest«, sagte sie weiter.

Das Hotel soll mehr als 100 Zimmer haben, teilte sie mit. Die ehemalige Kurklinik der Kriegsblinden in Bad Wildbad hat eine bewegte Geschichte hinter sich, wie der Bad Wildbader Heimatforscher Götz Bechtle deutlich macht.

Ein Verwandter von ihm, der Hotelier August Bechtle, eröffnete die Anlage im Jahre 1910 als Panoramahotel. Er schloss mit der Stadt eigens einen Vertrag, sodass direkt am Hotel eine Haltestelle der Sommerbergbahn eingerichtet wurde. »Das war eine Sensation«, so Götz Bechtle.

Im Ersten Weltkrieg war der Gebäudekomplex mit »verletzten und genesenden Soldaten« belegt. August Bechtle starb in den 1920er-Jahren. Seine Witwe Emilie Bechtle führte das Haus mit ihrer Tochter Trude bis Mitte der 1930er-Jahre weiter. Dann wurde das Haus verkauft.

Es wurde zu einem Erholungsheim für Mütter. Während des Zweiten Weltkriegs wurden in dem Komplex erneut »verwundete und genesende Soldaten« untergebracht. 1945 beschlagnahmte die französische Besatzungsmacht das Hotel. Um ihre Soldaten unterzubringen, behielt sie es bis 1950, berichtet Götz Bechtle weiter.

Dann erwarb es der Landesverband der Kriegsblinden Württemberg, der 1952 zum Landesverband der Kriegsblinden Baden-Württemberg im Bund der Kriegsblinden Deutschlands wurde. Seit 1950 hieß das Gebäude Rudolf-Schnaitmann-Haus. Zunächst wurde es Kriegsblindenheim genannt.

In den 1970-er Jahren hieß es Kurklinik für Kriegsblinde. Weil es im Laufe der Jahre immer weniger Kriegsblinde gab, wurde die Einrichtung Ende 2003 geschlossen. Während es in den 1970-er Jahren 90 Betten gab, waren es zum Schluss noch 70. Zwischen 35 und 45 Kriegsblinde aus dem gesamten Bundesgebiet wurden dort behandelt. »Sie sind sehr gerne hierhergekommen«, erinnert sich Götz Bechtle.

Bis heute würden sich Witwen der Kriegsblinden in jedem Frühjahr zu einem Freizeitaufenthalt in Bad Wildbad treffen.

Von Wolfgang Krokauer 20.11.2008

Ein besserer Titel wäre:  

"Bad Wildbad - Kriegsblinden-Kurheim soll erneut zum Hotel werden",

ob dem dann so ist, wird sich zeigen.   pefri.gif (748 Byte)

 

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