Ein Service von Pefri electronics - Höfen an der Enz 75339 HÖFEN an der Enz    Tel 07081 8620

Wildbad-Explorer

Schwarzwald
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

wildbader-anzeige_09.jpg (4167 Byte)05.06.2009
Trinkhalle kann saniert werden

Vorzeitiger Baubeginn vom Regierungspräsidium bewilligt

Seit Monaten arbeiten die Stadt Bad Wildbad und der Förderverein Trinkhalle an einer Umsetzung des zweiten Bauabschnitts der Sanierung der Trinkhalle. Diese Verhandlungen waren nicht ganz einfach, galt es doch, die Finanzierung aus verschiedenen Töpfen sicherzustellen. Jetzt befindet sich das Projekt auf der Zielgeraden. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat seine Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn erteilt. Bürgermeister Klaus Mack hat deshalb gestern umgehend dem Verein die Freigabe der Finanzmittel zugesagt. Damit kann mit dem zweiten Bauabschnitt nach Unterzeichnung einer formellen Sanierungsvereinbarung begonnen werden.

Es liegt ein langer Weg der Arbeit hinter der Stadt und dem Förderverein. Im April 2008 hatten beide gemeinsam mit dem Schirmherrn und Landtagsabgeordneten Thomas Blenke, dem Landrat Hans-Werner Köblitz und dem Regierungspräsidenten Dr. Rudolf Kühner nach Lösungen gesucht, wie die Sanierung der Trinkhalle finanziert werden kann. Kernpunkt der damaligen Überlegungen war, die Sanierung als Maßnahme im Landessanierungsprogramm vorzusehen. Dazu musste allerdings erst sichergestellt werden, dass die Stadtteile Calmbach und Wildbad als neue Stadtsanierungsgebiete mit der notwendigen Finanzausstattung anerkannt werden. Umfassende Voruntersuchungen wurden in die Wege geleitet. Im November 2008 teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister mit, dass die beiden Stadtsanierungsgebiete Wildbad und Calmbach bewilligt sind. Nachdem diese Zusage vorlag, wurde das Projekt Trinkhalle direkt beim Regierungspräsidium Karlsruhe als Landessanierungsmaßnahme beantragt. Mit Schreiben vom 8. April teilte das Regierungspräsidium mit, dass von den 500.000 Euro Gesamtkosten, ein Förderhöchstbetrag von ca. 250.000 Euro anerkannt werden kann. Damit war die erste Hürde genommen.

Im Haushaltsplan für das Jahr 2009 wurden parallel Mittel für den Eigenanteil der Stadt eingestellt. Gleichzeitig stellte die Stadt einen weiteren Zuschussantrag, um Mittel aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Kommunen zu erhalten. Beantragt sind hier weitere 215.000 Euro. Die Entscheidung über diesen Zuschussantrag wird voraussichtlich im Juli diesen Jahres erfolgen.

Nachdem der Zuschuss der Fachförderung, also des Landessanierungsprogramms aber zugesagt ist, hatte die Stadt einen vorzeitigen Baubeginn beantragt. Diesen vorzeitigen Baubeginn hat das Regierungspräsidium nun ebenfalls bewilligt. Parallel hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 19. Mai die Finanzierung der ausstehenden 215.000 Euro für den Fall sichergestellt, sollte der Zuschuss aus dem Ausgleichstock nicht gewährt werden. Dies könnte dann passieren, wenn ein Zuschuss für das beantragte Feuerwehrhaus anstatt der Trinkhalle bewilligt wird. Die Stadt würde in diesem Fall für das Feuerwehrhaus einen höheren Zuschussanteil erhalten und müsste auf den Trinkhallenzuschuss verzichten. Durch die Alternativfinanzierung besteht aber jetzt für den zweiten Bauabschnitt keine Gefahr mehr, so dass der Trinkhallen-Förderverein alle Maßnahmen in die Wege leiten kann, um mit der Sanierungsmaßnahme zu beginnen.

Durch die verschiedenen Zuschussanträge, die Haushaltsmittelbereitstellung und die vielen Verhandlungen war es nicht ganz einfach, das Projekt Trinkhalle auf den Weg zu bringen. Hinzu kam die neue Situation durch das Projekt Feuerwehrhaus. „Trotzdem ist es gelungen, eine Lösung zu finden, was letztendlich der Unterstützung und der flexiblen Beschlussfassung des Gemeinderats zu verdanken ist“, so Bürgermeister Klaus Mack. „Besonders den Zuschussgebern sind wir sehr dankbar. Ich sehe damit das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins Trinkhalle in besonderer Weise gewürdigt.“

Mit dem zweiten Bauabschnitt werden die noch bestehenden Missstände beseitigt. Damit wird die Trinkhalle zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum mit bester Infrastruktur für die Region ausgebaut. Mit einem direkten Treppenabgang zu den Toiletten, einer neuen Veranstaltungstechnik und einer neuen Bestuhlung soll die Trinkhalle auf ein den heutigen Anforderungen entsprechendes Tagungs- und Veranstaltungsniveau gebracht werden. Die Sanierung der Außenfassade wird zudem zu einem schöneren Bild des Veranstaltungshauses beitragen.

05.06.2009

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Schwarzwälder Bote27.01.2009
trinkhalle-2009.jpg (106924 Byte)
27.01.2009

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)18.05.2008
Trinkhalle wird Kulturzentrum
BAD WILDBAD. Es roch intensiv nach Putzmittel. Mehr als 20 Helfer vom Förderverein putzten am Samstag in der Bad Wildbader Trinkhalle Fenster, reinigten den Boden, warteten die Bühnentechnik und brachten die Schankanlage auf Vordermann.

Jetzt sei der erste Bauabschnitt vollbracht und wurde vor kurzem abgenommen, erklärten Vorsitzender Martin Hohloch, Vize Hans-Henning Sass und Schriftführer Konrad Finke. Rund 1,2 Millionen Euro sind seit Oktober 2005 in das Bad Wildbader Gebäude im Kurpark geflossen. Die Elektrik wurde vollständig erneuert, eine neue Beleuchtung installiert und neben der neuen Glaswand im Foyer wurden neue Fenster in der Halle eingesetzt. „Jetzt ist auch der Müllplatz hinter der Halle betoniert“, freute sich Sass. Zudem wurden die veranschlagten Kosten eingehalten.

Beim zweiten und letzten Bauabschnitt verhandele man über die Finanzierung. Weitere 456 000 Euro müssen aufgebracht werden, um auch einen Treppenabgang zu den Toiletten im Eingangsbereich der Halle zu schaffen. Zudem soll im Innenbereich ein separater Raum für Stuhllager, eine Thekenanlage und ein Rollstuhlfahrer-WC geschaffen werden. Im Restaurant müssen die Toiletten saniert werden und als weitere große Aufgabe steht der Außenanstrich der Trinkhalle an. Rund 100 000 Euro der geplanten 456 000 Euro sind für neues Mobiliar vorgesehen. Die Künstlerkabinen unter der Bühne werden schon gestrichen.

Künftig werde die Trinkhalle „Kulturzentrum Trinkhalle“, genannt. Damit soll klar werden, dass es dem Verein mit seinen rund 230 Mitgliedern vordergründig um die Kultur gehe. „Wir sind kein Ausschankverein, sondern ein Veranstaltungsverein, dessen Akzent auf der kulturellen Tätigkeit liegt“, sagte Hohloch. Außerdem werde jetzt vierteljährlich das Programm in der Trinkhalle auf Plakaten ausgehängt.

Am 5. Juli findet mit Sterne-Koch Harald Wohlfarth eine Soiree für Rossini statt. „Das kam letztes Jahr sehr gut an“, so Sass. Zudem gebe es über 20 Veranstaltungen mehr als im letzten Jahr. Die Realschule Calmbach und das Enztalgymnasium veranstalten ihre Abschlussfeiern nunmehr traditionell in der Trinkhalle. Ab Juni finden die Konzerte mit dem Kurorchester wieder in der Trinkhalle statt. „Es ist ein schönes Gefühl, unser erstes Vereinsziel, die Halle zu erhalten, erreicht zu haben“, blicken Hohloch, Sass und Finke zufrieden auf die letzten drei Jahre zurück.

Ilona Prokoph 18.05.08  

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)14.05.2007
„Muziki Programu“ führt nach Afrika
Außergewöhnliches Konzert der Stadtkapelle Wildbad mit frenetischem Beifall bejubelt – Dirigent schreit um Hilfe

BAD WILDBAD. Afrikanisches Flair bot die Wildbader Stadtkapelle am Samstagabend den fast 500 Besuchern in der Trinkhalle. Keine Veranstaltung je zuvor war mit solch einem Aufwand vorbereitet worden: Man fühlte sich tatsächlich auf den afrikanischen Kontinent versetzt. Eine außergewöhnliche und aufwendige Bühnen- und Hallendekoration mit Pflanzen, kleinen und großen exotischen Tieren, farbigen Afrikanern, gar schrecklich aussehenden Buschmännern, Klanginstrumenten, Afrika-Acryl-Bildern und vielen kleinen arbeitsintensiven Details bildete den Rahmen für das gut zweistündige Programm.
Das „Muziki Programu“ wurde von der derzeit mit 25 jungen Leuten bestückten Jugendkapelle eröffnet. „Songs of Africa“ mit „Die Affen rasen durch den Wald“ und natürlich „Schnappi, das kleine Krokodil“ begeisterten die Gäste und zeigten, dass der musikalische Nachwuchs sich bestens präsentieren kann. Quer durch die Trinkhalle erfolgte der musikalische Einzug des „Eingeborenen-Orchesters aus dem Kur-Dschungel,“ wobei der um Hilfe schreiende Dirigent Martin Koch als Futter für den auf der Bühne stehenden „Kochtopf“ an einer Tragstange hängend herbeigeschleppt wurde. Die in Suaheli gesprochene Begrüßung durch den „farbigen“ Michael Knauer wurde freundlicherweise übersetzt von Vanessa Podak, die - ebenso wie Katrin Pfeifer im ersten Programmteil - durch das Showprogramm führte.

africa-trinkhalle
Foto Stephan Ehlebracht

Das musikalische Programm war wirklich außergewöhnlich. Eröffnet wurde es mit dem „The Lion sleeps tonight“, es folgten originale afrikanische Volksweisen, das Stück „Jungle“ mit dramatischen Elementen sowie das moderne Werk „Sun“, in dem die endlose Weite der Wüste instrumental umgesetzt wurden. Natürlich gehörte zu Afrika auch der „Baby Elephant Walk,“ ein sinfonisches Stimmungsbild aus „Jenseits von Afrika,“ die wunderbar gespielte Musik aus dem Trickfilm „Das Dschungelbuch“ sowie Songs aus Elton Johns Filmmusik zum „König der Löwen.“ Die Atmosphäre des afrikanischen Urwalds bildete dann mit der „Jungle Fantasy“ und dem Rocksong „See you later, Alligator“ den instrumentalen Abschluss. Völlig unerwartet und für die Zuhörer ungewohnt beschloss das ohne Instrumentalbegleitung von allen Orchestermitgliedern mehrstimmig gesungene Gebet „Nkosi Sikelel’i Afrika“ (Gott segne Afrika) ein Jahreskonzert, das neue Maßstäbe setzte und mit frenetischem Applaus bejubelt wurde.

Seit 20 Jahren ist Helmut Bürkle eine Art „Motor“ des Vereins, wofür er von den Vorsitzenden Jürgen Lutz und Kurt Günthner besonders geehrt wurde.



Erstellt am: 14.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)03.05.2007
„Eine großartige Leistung“
Bad Wildbad feiert die Wiedereröffnung der Trinkhalle – Lob für das Engagement des Fördervereins

BAD WILDBAD. Um die Bedeutung der Bad Wildbader Trinkhalle zu unterstreichen, hatten sich zur Wiedereröffnung zahlreiche Gäste eingefunden. „Die Trinkhalle ist ein echter Gewinn für Bad Wildbad“, so Bürgermeister Klaus Mack.

Mit dem Eröffnungskonzert des Schwarzwaldmusikfestivals (PZ hat berichtet) und dem Jazzkonzert habe die restaurierte Trinkhalle einen würdigen Festauftakt zur Wiedereröffnung nach dem ersten Bauabschnitt bekommen. Hätte sich mit dem Förderverein und seinen Vorsitzenden Martin Hohloch, Hans-Henning Saß und Markus Eitel nicht eine engagierte Gruppe gefunden, die den vom Land favorisierten Abriss vor zwei Jahren verhindert hätte, stünde man jetzt auf einer grünen Wiese, so Mack. Allerdings appellierte Martin Hohloch weiterhin zur Unterstützung. Die Trinkhalle als eingetragenes Kulturdenkmal sei auch weiterhin auf finanzielle und tatkräftige Hilfe angewiesen.

„Alles neu macht der Mai“, lobte CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Blenke als Schirmherr der Trinkhalle die Helfer des Fördervereins, die Großes vollbracht hätten. Das Land stehe zu Bad Wildbad. Blenke will auch beim Bezirkstag der CDU Nordbaden bei ihrer Tagung in der Trinkhalle Werbung für weitere Fördergelder und den „Wohlfühlkreis Calw“ machen. „Ich hätte nicht geglaubt, dass es glückt“, gestand Calws Landrat Hans-Werner Köblitz ein. „Das ist eine großartige Leistung“, würdigte er die Bürger von Bad Wildbad als das „Qualitätsvollste“ der Stadt. Diese Qualität sei unbezahlbar. „Wir werden Sie gern weiterhin ideell und finanziell im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen“, so der Kreischef. „Bad Wildbad, das ist der Mut und Glauben an sich selbst“, sah er die Kurstadt als Vorbild hinsichtlich ehrenamtlichen Bürgerengagements.
Vom Musikverein Wildbad prämierten Vorsitzender Jürgen Lutz und Dirigent Martin Koch die besten Bilder, mit denen Schüler der Gesamtstadt und Kindern des Fröbel- und Oberlin-Kindergartens Wildbad in der Bauphase den Bauzaun verschönert hatten. 250 Werke waren eingesandt worden.

Insofern sei es schwierig gewesen, die Besten auszuwählen, erklärte Jürgen Lutz. Von den Preisträgern der Wilhelmschule nahmen Julius Straub ihren Gutschein für den ersten Platz, Jasmin Gaiser für den zweiten Platz und Julia Jelic für den dritten Platz entgegen.

Vom Enztalgymnasium war Anela Hadzic (Platz eins) da und Sarah Knöller, die den dritten Platz errang. Auf dem zweiten Platz landete Lena Menig. Bei der Goßweilerschule siegte Sophia Rothfuß, gefolgt von Danilea Klein und Steffen Bohle.

Und in der Realschule Calmbach hießen die ersten drei Adna Manjo, Fabienne Pfrommer und Dorothee Musch. Die beiden Kindergärten und die fehlenden Preisträger bekommen ihre Gutscheine und Bilder zugestellt.


Erstellt am: 03.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Wildbader Anzeigenblatt 13.01.2007

Trinkhalle wird im Mai eröffnet
Sanierungsarbeiten kommen zügig voran –
Trinkbrunnen wieder eingebaut


Nachdem im Mai vergangenen Jahres das renovierte Kurparkrestaurant wieder eröffnet wurde, konzentrierten sich seitdem die Sanierungsarbeiten auf die eigentliche Trinkhalle. Begonnen wurden die Arbeiten mit der Erneuerung beziehungsweise Restaurierung der Fenster. Eine neu eingezogene Glaswand trennt jetzt den Trinkbrunnenpavillon von der Halle und übernimmt gleichzeitig die Funktion eines Windfangs. Im Außenbereich wurden die Fundamente und sämtliche Geländer in Eigenleistung gestrichen.
Im Sommer 2006 spielte für kurze Zeit das Kurorchester in der Trinkhalle. Danach begann man mit der Neuinstallation einer Beleuchtungs-, einer Brandmelde- und einer Blitzschutzanlage durch eine Elektroinstallationsfirma. Wiederum in Eigenleistung wurden im Spätsommer zwei 1000 Quadratmeter große Nadelfilzboden aus der Halle entfernt, bis der alte Steinboden der Halle wieder freigelegt war. „Zu unserer Überraschung hatte der Boden so gut wie keine Schäden aufgewiesen“, so Martin Hohloch, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins. Nachdem mittels eines Akustikgutachtens die „neue“ Raumakustik als tragfähig befunden worden war, konnte man die Restaurierung des Steinbodens in Auftrag geben.
Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, um den zur Trinkhalle gehörenden Brunnen wieder einzubauen. Der Einbau wurde ebenfalls zum Großteil in Eigenleistung vollbracht. Im Herbst hatte dann Rossini mit der „Rossini Soiree“ sein erstes Gastspiel in der Trinkhalle, und Festspielintendant Jochen Schönleber zeigte sich positiv überrascht von der Akustik der Trinkhalle.
In den nächsten Monaten stehen noch der Innenanstrich und die Ausgestaltung der Bühne auf dem Programm. Bis dahin hat dann der Förderverein die ihm zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts bereitgestellten Geldmittel in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro verbaut.
Inzwischen gibt es auch einen Einweihungstermin: „Die Halle soll am 30. April und 1. Mai 2007 offiziell eröffnet werden und kann damit den Betrieb als Veranstaltungsort wieder voll aufnehmen“, freut sich Martin Hohloch.
Die komplette Sanierung und Modernisierung der Trinkhalle erfolgt erst in einem weiteren zweiten Bauabschnitt. Hierzu gehören der Außenanstrich der Trinkhalle, ein innerer Abgang zu den Toiletten, neue Stühle und Tische und eine neue Toilettenanlage im Kurparkrestaurant. Zur Umsetzung benötigt der Förderverein noch dringend Geldmittel von Stiftungen und Spenden aus der Bevölkerung (Konten: Volksbank Pforzheim, BLZ 66690000, Kontonummer 2960330 oder KSK Pforzheim Calw, BLZ: 60651070, Kontonummer 8143440).

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Wildbader Anzeigenblatt 04.08.2004

Informationen und Unterhaltung bei der „1. Trinkhallen-Illumination“
Vor knapp zehn Monaten wurde in Bad Wildbad der Förderverein Trinkhalle Wildbad e. V. aus der Taufe gehoben, der inzwischen mehr als 230 Mitglieder aufweist. Ziel und Zweck dieses Vereins ist es, den beabsichtigten Abbruch der 1934 fertig gestellten Trinkhalle, die im Besitz des Landes ist, zu verhindern, das Gebäude zu sanieren und es weiteren Aufgaben zuzuführen.
Am vergangenen Samstag hatte der Förderverein Trinkhalle (FVT) zur 1. Trinkhallen-Illumination eingeladen, die mit mehreren über den Tag verteilten Informationsveranstaltungen gekoppelt war. Drei Kurzreferate sowie zwei Konzerte des Marcel Baluta-Orchesters und ein Abendkonzert der Stadtkapelle waren dabei zu hören, außerdem eine Informationsausstellung und eine zauberhafte abendliche Illumination zu sehen und zu genießen. Das Wetter hierfür war absolut ideal.
Den informativen Bereich eröffnete Dr. Konrad Finke, Schriftführer des FVT, der zur Architektur und zum Vorgängerbau der Trinkhalle ausführlich und sehr interessant sprach. Wir werden über diesen historischen Rückblick separat berichten.
Zum Sanierungskonzept informierte Architekt Hans-Henning Saß, Vorstandsmitglied des FVT. Er betonte einleitend, dass die „Neue Trinkhalle“ Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes ist und zugleich Teil der Sachgesamtheit „Kurpark“, der ebenfalls Denkmalschutz genießt. Saß erläuterte die Nutzungsbereiche Terrasse/Restaurant (unten) und Trinkhalle/Wandelhalle/Musikpavillon im oberen Bereich, sozusagen Teil des Heilbetriebs und Ort der Ruhe. Dieses ursprüngliche Nutzungskonzept habe sich inzwischen „schleichend“ aufgelöst, denn der Trinkbrunnen fließe seit einigen Jahren nicht mehr und als Einrichtung des Kurbetriebs gebe es keine Nutzung mehr, was auch mit der Größe der Halle zu tun habe.
Der FVT sieht für die Zukunft eine Neubelebung des Gebäudes als Veranstaltungshalle vor. Bei Großveranstaltungen können bis zu 1000 Besucher aufgenommen werden, die verkehrstechnische Anbindung ist hervorragend: Parkhaus Kurzentrum (P4) zwei Gehminuten, Stadtbahnendstation fünf und Bus- und Taxi-Haltestelle eine Gehminute, außerdem liegt die Trinkhalle direkt im Kurpark und neben dem Musikpavillon. Mögliche Veranstaltungen wären – dies führte auch FVT-Vorsitzender Martin Hohloch in seinem Referat auf – in der Sommersaison regelmäßige Kurkonzerte, bei geeigneter Witterung im Musikpavillon, Ausstellungen aller Art, Aufführungen der Städt. Jugendmusikschule (Ballett, Orchester, Musical), Städtische Veranstaltungen (Erlebnistage), Messen und Verkaufs-, Betriebsveranstaltungen, Dancenights/Discoevents, Tanzveranstaltungen/Bälle, Auftritte von Musik- und Gesangsgruppierungen bzw. -vereinen, Faschingsveranstaltungen, Präsentationen der regionalen Gastronomie (Silvester, Halloween, Pilz-, Spargel-, Heidelbeersaison), Rossini-Darbietungen, Tagungen usw. Allein im Jahr 2003 fanden in der Trinkhalle an 95 Tagen 149 verschiedene Veranstaltungen statt.
Das vorgestellte zweistufige Sanierungskonzept sieht im Abschnitt 1 ein Investitionsvolumen von 885.000 Euro vor: Trinkhalle 595.000 Euro (Dach, Fassade, Fenster/Türen, Terrasse, Decke und Wände innen, Boden, Beleuchtung, Bühne und Beschallung), Restaurant 105.000 Euro (Küche und Fassade), Außenanlage 20.000 Euro (Treppe, Bodenrinne gg. bergseitiges Oberflächenwasser), WC-Anlage 55.000 Euro und Baunebenkosten 110.000 Euro. Damit wäre die Trinkhalle wieder voll nutzbar und in akzeptablem Zustand.
In einem zweiten Sanierungsabschnitt mit Kosten von rund 615.000 Euro sollte die Wärmedämmung der Decke, die Elektrik, Bestuhlung, Bühnenvergrößerung, eine mobile Trennwand eingebaut bzw. verbessert werden. Der Gesamtbetrag von insgesamt 1,5 Mio Euro setzt sich zusammen aus (angenommenen) 750.000 Euro des Landes, 250.000 Euro Städtebauförderungsmaßnahmen, 75.000 Euro Landesdenkmalamt, 125.000 Euro Landesstiftung Denkmalschutz sowie 300.000 Euro über div. Stiftungen.
„Eine der ersten Hürden“, so Vorsitzender Martin Hohloch in seinem Referat, „nämlich ein mit der Stadt abgestimmtes Finanzierungs-, Instandhaltungs- und Betreiberkonzept ist erfüllt“. Ein 40seitiges Nutzungskonzept liegt vor und ist auch an der Infowand in der Trinkhalle für die Besucher einzusehen. Außerdem enthält dieses Nutzungskonzept für die ersten Jahre eine Betriebkostenaufstellung, die mit einer schwarzen Null abschließt. Schließlich ist ein Marketingkonzept für alle vier Häuser des „Kulturquadrats“ – Trinkhalle, Kurtheater, Kurhaus, Haus des Gastes – angefügt, das keine Konkurrenz, sondern eine gegenseitige Ergänzung vorsieht.
Die Stadt Bad Wildbad, das Landratsamt des Kreises Calw, das Regierungspräsidium Karlsruhe, das Landesdenkmalamt sowie der Petitionsausschuss stehen dem Projekt Trinkhalle sehr positiv gegenüber. Bedauerlicherweise, so Hohloch, hätten die für Juli vorgesehenen Gespräche mit dem Finanzministerium wegen der Kabinettsumbildung nicht stattfinden können und sollen nun am 1. September nachgeholt werden. Mit einem flammenden Aufruf für die Erhaltung der Trinkhalle beendete Hohloch seine Ausführungen, die eine Besucherin sofort zum Anlass nahm, dem Förderverein Trinkhalle beizutreten.

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Pforzheimer Zeitung 02.08.2004
Aus "Lusthaus" wurde Trinkhalle

BAD WILDBAD. Z u einem Exkurs in "Die Geschichte der Neuen Trinkhalle in Bad Wildbad" entführte Konrad Finke seine Zuhörer im Rahmen der großen Trinkhallenillumination. Details über die Geschichte des historischen Bauwerks und seiner Vorgänger, um deren Erhaltung sich derzeit der Förderverein Trinkhalle bemüht (PZ hat berichtet), zogen die Gäste in ihren Bann. Der Begriff "Neue" Trinkhalle, 1933/34 erbaut, weist darauf hin, dass es auch eine "Alte" Trinkhalle gab. Die hatte ihren Standort dort, wo jetzt die Endstation der Enztalbahn, der Stadtbahnlinie S 6 zu sehen ist, vor dem Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof, damals Hotel Bellevue. Diese Alte Trinkhalle, eine gusseiserne teilverglaste Trink- und Wandelhalle, entstand in den Jahren 1878/79 und repräsentierte den Stil der im 19. Jahrhundert bewunderten Ingenieurleistungen. Die Alte Trinkhalle wurde 1959 abgebrochen.

Finke wies in seinem Referat darauf hin, dass seit dem 18. Jahrhundert "Kurresidenzen" mit Festsälen entstanden, so in Bad Brückenau, später in Bad Lauchstädt, die hölzerne Arkadengänge mit "Crambuden" (kleinen Geschäften) aufwiesen, wie es sie auch in Bad Wildbad gab und gibt. Kultureller Mittelpunkt für die Gäste waren die im 19. Jahrhundert entstehenden Kurhausbauten, etwa in Wiesbaden. Kleinere Kurorte kombinierten den Saalbereich mit dem eigentlichen Brunnen und einer zugehörigen Wandelhalle, oft vereinigt mit der Brunnenstube, da "Brunnentrinken" ein ebenso wichtiger Bestandteil des Kurlebens war wie das Baden. So entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Trink- und Wandelhallen in Aachen und in Bad Boll.

Gebäude für Gäste

Auch in Wildbad, auf dem Gelände der heutigen Neuen Trinkhalle, wurde bereits 1836 an der Stelle eines früheren Schießhauses ein eigenständiges Aufenthaltsgebäude für Gäste, ein so genanntes "Lusthaus" - später auch Rindenhaus, errichtet, das dann 1933 abgebrochen wurde. Bereits dieses Lusthaus orientierte sich baulich an den Grundgedanken des italienischen Architekten Andrea Palladio (1508-1580), der ein beherrschendes Mittelgebäude mit anschließenden Kolonnaden und flankierenden Pavillons als Grundform für Kurhausbauten entworfen hatte. Mit dem Lust- oder Rindenhaus erhielt Wildbad die "erste fassbare kurspezifische Architektur im 19. Jahrhundert", so Finke.

Anfangs war das Gebäude, eine 32,5 Meter lange Pfeilerhalle, vollständig offen und hatte einen erhöhten Pavillon in der Mitte, der gegen die Enz halbrund geschlossen war. Zwischen dem Rindenhaus und den später gebauten umgebenden Gebäuden, der Katholischen Kirche (1871-1876), der Englischen Kirche (1865), dem Vaudeville-Theater (1864) sowie dem Musikpavillon, befand sich der "Theaterplatz", der "zu den schönsten und beliebtesten Plätzen der Stadt" gehörte.

Terrassencharakter

Die heutige nun beheizbare "Neue Trinkhalle" (90 Meter lang und 16 Meter breit) wurde nach Plänen von Baurat Reinhold Schuler in achtmonatiger Bauzeit 1933/34 errichtet und kostete seinerzeit rund 355 000 Reichsmark. Stand das Lust- oder Rindenhaus zuvor nahe der Enz, so wurde die "Neue Trinkhalle" - auch wegen des Hochwasserschutzes - oberhalb des Theaterplatzes errichtet, um so den Terrassencharakter herauszustellen.

Auch bei dieser Trinkhalle, so Referent Finke, wurde der palladianische Baugedanke trotz seiner Versachlichung noch angedeutet: das Mittelstück ist architektonisch hervorgehoben, die Kolonnaden wurden nach innen verlegt und die früheren Pavillons werden durch die "Brunnenhalle" im nördlichen Bereich und die "Veranstaltungsbühne" (südlich) ersetzt.. Finke: "In seiner der Bauhausschule verpflichteten Sachlichkeit entspricht dieser Trinkhallentypus dem damals in der Architektur vorherrschenden Zeitgeschmack der Jahre zwischen 1920 und 1933." Götz Bechtle


Erstellt am: 04.08.2004

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Pforzheimer Zeitung 02.08.2004
Nutzung als Mehrzweckhalle
Sanierungskonzept für Trinkhalle vorgestellt - Insgesamt sollen die Arbeiten am Gebäude rund 1,5 Millionen Euro kosten


BAD WILDBAD. Der Förderverein Trinkhalle hat am Wochenende sein Sanierungskonzept vorgestellt. Eine Erneuerung wird rund 1,5 Millionen Euro kosten. Das Gebäude soll als Veranstaltungshalle genutzt werden.

Ziel und Zweck des Vereins ist es, den beabsichtigten Abbruch der 1934 fertig gestellten Trinkhalle, die im Besitz des Landes ist, zu verhindern, das Gebäude zu sanieren und es weiteren Aufgaben zuzuführen. Am Samstag hatte der Förderverein Trinkhalle (FVT) zur ersten Trinkhallen-Illumination eingeladen, die mit mehreren über den Tag verteilten Informationsveranstaltungen gekoppelt war, außerdem gab es eine abendliche Illumination. Den informativen Bereich eröffnete Konrad Finke, Schriftführer des FVT, der zur Architektur und zum Vorgängerbau der Trinkhalle sprach. Zum Sanierungskonzept informierte Architekt Hans-Henning Saß, Vorstandsmitglied des FVT.

Gute Verkehrsanbindung

Der FVT sieht für die Zukunft eine Neubelebung des Gebäudes als Veranstaltungshalle vor. Bei Großveranstaltungen können bis zu 1000 Besucher aufgenommen werden, die verkehrstechnische Anbindung ist gut. Mögliche Veranstaltungen wären - dies führte FVT-Vorsitzender Martin Hohloch in seinem Referat auf - in der Sommersaison regelmäßige Kurkonzerte, Ausstellungen aller Art, Aufführungen der Städtischen Jugendmusikschule, Städtische Veranstaltungen, Messen und Verkaufs-, Betriebsveranstaltungen, Discoevents, Tanzveranstaltungen, Auftritte von Musik- und Gesangsgruppierungen, Faschingsveranstaltungen, Präsentationen der regionalen Gastronomie, Rossini-Darbietungen oder Tagungen. Allein im vergangenen Jahr fanden in der Trinkhalle an 95 Tagen 149 verschiedene Veranstaltungen statt. Das vorgestellte zweistufige Sanierungskonzept sieht im Abschnitt 1 ein Investitionsvolumen von 885 000 Euro vor: Trinkhalle 595 000 Euro, Restaurant 105 000 Euro, Außenanlage 20 000 Euro, WC-Anlage 55 000 Euro und Baunebenkosten 110 000 Euro. Damit wäre die Trinkhalle wieder voll nutzbar und in akzeptablem Zustand.

In einem zweiten Sanierungsabschnitt mit Kosten von rund 615 000 Euro sollte die Wärmedämmung der Decke, die Elektrik, Bestuhlung, Bühnenvergrößerung, eine mobile Trennwand eingebaut oder verbessert werden.

Auch Stiftungsförderung

Der Gesamtbetrag von insgesamt 1,5 Millionen Euro setzt sich zusammen aus 750 000 Euro des Landes, 250 000 Euro Städtebauförderungsmaßnahmen, 75 000 Euro Landesdenkmalamt, 125 000 Euro Landesstiftung Denkmalschutz sowie 300 000 Euro über diverse Stiftungen."Eine der ersten Hürden", so Vorsitzender Martin Hohloch in seinem Referat, "nämlich ein mit der Stadt abgestimmtes Finanzierungs-, Instandhaltungs- und Betreiberkonzept ist erfüllt."

Ein 40-seitiges Nutzungskonzept liegt vor und ist auch an der Infowand in der Trinkhalle für die Besucher einzusehen. Außerdem enthält dieses Nutzungskonzept für die ersten Jahre eine Betriebkostenaufstellung, die mit einer schwarzen Null abschließt. Schließlich ist ein Marketingkonzept für alle vier Häuser des "Kulturquadrats" - Trinkhalle, Kurtheater, Kurhaus, Haus des Gastes - angefügt, das keine Konkurrenz, sondern eine gegenseitige Ergänzung vorsieht.

Die Stadt Bad Wildbad, das Landratsamt des Kreises Calw, das Regierungspräsidium Karlsruhe, das Landesdenkmalamt sowie der Petitionsausschuss stehen dem Projekt Trinkhalle sehr positiv gegenüber.


Erstellt am: 02.08.2004

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Pforzheimer Zeitung 15.07.2004
Es geht um eine Million Euro
Noch in diesem Monat könnte sich die Zukunft der Trinkhalle entscheiden.
Kommende Woche stehen die Verhandlungen mit dem Finanzministerium auf dem Plan.


Es geht um eine Million Euro. Geld, das größtenteils aus den Töpfen des Landes Baden-Württemberg fließen soll. Rund 750 000 Euro erhofft sich der Verein aus dieser Quelle. Weitere 250 000 Euro könnte die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) im Rahmen ihres KE-Programms (Kommunale Entwicklung) beisteuern.

So weit der Plan. Nun der Status quo: Das Finanzministerium zeigte sich bisher bereit, lediglich 511 000 Euro zu bezahlen - statt der angepeilten dreiviertel Million. Das ist aber in jedem Fall zu wenig. Laut Sanierungskonzept des Fördervereins sind für die dringendsten Arbeiten, die in einer ersten Bauphase zusammengefasst werden, 885 000 Euro notwendig.

Fällt die Sanierung ins Wasser, wären die Folgen kaum wieder in den Griff zu bekommen: Die Mängel am Trinkhallengebäude, etwa das undichte Dach oder der wasserdurchlässige Heizraum, zögen erhebliche Folgeschäden nach sich. Obendrein erhielte das Restaurant wohl keine Konzession mehr; der laufende Betrieb wäre unterbunden. Jedoch: "Es ist wichtig, das Rad in Schwung zu halten", sagt Architekt Hans-Henning Sass, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Trinkhalle. Die Einnahmen aus der Verpachtung des Kurpark-Restaurants bildeten im Finanzierungskonzept schließlich ein unverzichtbares Standbein.

Von der zweiten Bauphase, sozusagen der Kür, während der die Trinkhalle modernisiert und verschönert werden soll, mag zur Zeit noch niemand reden. Auch nicht Bürgermeister Walter Jocher, der als Stadtoberhaupt ein Interesse am Erhalt der Trinkhalle hat. Zwar kann er selbst nicht viel ausrichten - die Trinkhalle gehört dem Land -, dem Förderverein unter die Arme greifen wolle er aber schon. Zum Beispiel, indem er Kontakte zu entscheidenden Amtsstellen nutzt. Oder aber, indem er kräftig die Werbetrommel in Sachen Trinkhalle rührt. Das Gebäude dürfe nicht für sich alleine stehend gesehen werden, sagt der Bürgermeister, sondern vielmehr als Bestandteil des "kulturellen Quadrats": Trinkhalle, Kurtheater, Konzertmuschel und Kursaal. Umgeben vom reizvollen Kurpark sei dieses Quadrat ein attraktiver Veranstaltungsknotenpunkt mit hervorragender Verkehrsanbindung. "Jede Art der Veranstaltung ist durchführbar", schwärmt der Bürgermeister. "Damit können wir eine Bandbreite anbieten, um die uns andere Kurorte beneiden würden."

Über den Ausgang der Verhandlungen informiert der Förderverein Trinkhalle Wildbad am Samstag, 31. Juli, bei der ersten Trinkhallenillumination. Ab 10.30 Uhr finden Vorträge, Konzerte sowie eine Illumination durch die Besucher mit Leuchtbechern statt. Ab 18 Uhr steht dann der Informationspart auf dem Programm.


Erstellt am: 15.07.2004

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Wildbader Anzeigenblatt 09.01.2004

Tausend-Euro-Spende für den „Förderverein Trinkhalle“
„An der Trinkhalle hängen viele schöne Erinnerungen, einen Abbruch kann man sich nicht vorstellen“, sagte Manfred Schlosser (Bad Wildbad) als Mitinhaber des Unternehmens „Thepas“ GmbH bei der Übergabe einer Spende in Höhe von tausend Euro an Hans-Henning Saß (Bad Wildbad) als einen der stellvertretenden Vorsitzenden des „Förderkreis Trinkhalle“ in Bad Wildbad.
Weiterer Mitinhaber des sich mit industriellen Steuerungen für die Logistikbranche befassenden Unternehmens „Theves & Partner GmbH“ im Calmbacher Gewerbegebiet „Beermiß“ ist Michael Theves (Bad Wildbad), womit bei „Thepas“ GmbH eine echte „Vetterleswirtschaft“ im positiven Sinne besteht. Die beiden Cousins haben als gemeinsamen Großvater Albert Proß, der in den Jahren 1931 bis 1934 die Zimmererarbeiten am seinerzeitigen Trinkhalle-Neubau ausführte. „Man muss Zeit, Ideen und auch Euros investieren, um die Stadt Bad Wildbad gemeinsam in eine positive Zukunft zu führen“, lobte Manfred Schlosser die Initiative des „Förderkreis Trinkhalle“ und alle in diese Richtung zielenden Bestrebungen. Eine positive Entwicklung könne nur mit der Summe des Engagements vieler erreicht werden, führte er bei der Spendenübergabe weiter aus. Hans-Henning Saß bedankte sich für die Spende von „Thepas GmbH“ mit herzlichen Worten und hoffte, mit einer nachhaltigen materiellen und idellen Unterstützung möglichst vieler Bad Wildbader Bürger, Gruppen und Vereinen die Trinkhalle vor dem drohenden Abbruch durch das Land Baden-Württemberg als bisheriger Eigentümer und Betreiber bewahren zu können.

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)

Wildbader Anzeigenblatt 07.01.2004

Gelungene Silvester-Party in der Trinkhalle
Ein Versuch war sie wert, und sie ist gelungen: Die erste von Privaten für die Öffentlichkeit veranstaltete Silvester-Party in der Wildbader Trinkhalle, in der am Mittwochabend mehr als 400 Gäste zu flotter Musik der Tanz- und Showband „Just for fun“ mit Sänger Bernd Feldmeier und den Leadsängerinnen Andrea Ringmann (Karlsruhe) und Susanne Wengert (Calmbach) das Tanzbein schwangen und vom alten Jahr ins Neue feierten.
Nach den erfolgreichen sommerlichen Bahnhofsfesten, veranstaltet in einer Gemeinschaftsaktion von Jochen Borg (Umzüge-Borg) und Filippo Antona („Das Nudelhaus“), kamen die beiden auf die Idee einer Silvester-Party in der Trinkhalle, die sie jetzt realisierten. Mehr als 400 Besucher waren gekommen, um hier in einem ganz anderen Ambiente als sonst den Jahreswechsel zu feiern. Sowohl an den Tischen wie auch an den in der Halle aufgebauten Ständen und in der Bar. Das Speisenangebot in den letzten Stunden des Jahres 2003 war vom „Nudelhaus“ hauptsächlich italienisch geprägt, für so manchen Besucher eine Reminiszenz an den Italienurlaub bei angenehmeren Temperaturen als in der Silvesternacht. Sicherlich konnte diese Silvester-Party ein Beispiel für die vom „Förderkreis Trinkhalle“ angestrebte künftige multifunktionale Nutzung der Halle sein. Eben für Spenden für den Förderkreis war ein Sparschwein aufgestellt. Auch der Bad Wildbader Bürgermeister Dr. Walter Jocher zeigte sich bei einem Besuch in der dekorierten Halle schon am Mittwochnachmittag angetan von der privaten Silvester-Party-Initiative. „Ich freue mich immer, wenn unsere Stadt durch weitere Angebote attraktiver wird, was nur mit sympathischen Veranstaltungen geht“, war von ihm mit einem großen Lob für Jochen Borg und Filippo Antona zu hören.
Nicht zu vergessen das prächtige mitternächtliche Feuerwerk, zusammengestellt und auf dem Trinkhallenplatz gezündet von Günther Betz (Calmbach), Kurt Günthner (Wildbad) und Mario Pröhl (Calw).

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)
n-trink-color.jpg (3147 Byte) Die "Neue Trinkhalle" ( Schuler/Kuhn 1933/34 )
                                  ist schon aus gastronomischer Hinsicht erhaltenswert.
                                  Es die einzige konzessionierte Räumlichkeit dieser Grössenordnung  in Bad Wildbad.
                           Wenn in Bad Wildbad schon von "Kongressen" geträumt werden darf, sollte man
                                  wenigsten "Kongresschen" durchführen können.

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)

Wildbader Anzeigenblatt 26.07.2003

Vorstellung des Trinkhallen-Konzepts
Das große Interesse der Wildbader Bevölkerung zum Erhalt der Trinkhalle wurde am Mittwochabend bei einer von engagierten Bürgern initiierten Versammlung mit über 300 Besuchern dokumentiert, die sich geschlossen und ohne Einschränkungen für einen Erhalt aussprachen.
Eine Reihe Wildbader Bürger hat sich zwischenzeitlich um ein Konzept zur Erhaltung gekümmert und stellte die Möglichkeiten vor.
Podiumsredner waren der Geschäftsführer des Staatsbades Frank M. Rieg, Notar i. R. Wilfried Rist, Realschullehrer Martin Hohloch, Bürgermeister Dr. Walter Jocher, Architekt Hans-Henning Saß und Unternehmer und Stadtrat Jochen Borg.
Die bereits bekannten Tatsachen stellte Rieg nochmals dar: Das Land hatte der Stadt angeboten, die Trinkhalle kostenlos mit rund 511.000 Euro zweckgebundenem Zuschuss zur Renovierung von Küche, Plattenbelag, Treppenaufgang und Toiletten zu übernehmen. Die jährlichen Unterhaltskosten, so Rieg, betragen beim Betrieb (ohne Personalkosten) von April bis Oktober ca. 30 – 40.000 Euro. Die Stadt ist wegen ihrer finanziellen Misere allerdings nicht in der Lage, die Halle zu übernehmen. Andererseits sei es der feste Wille des Landes, die Halle nur an die Stadt, nicht aber an einen Privatmann, abzugeben. Bei Nichtübernahme erfolge der Abbruch, auch des Restaurants, und anschließende Begrünung mit „kleinen Attraktionen.“
Da das Staatsbad als Veranstaltungsgebäude Kurhaus, Haus des Gastes, Trinkhallenpavillon und Englische Kirche besitze, benötigt sie die Trinkhalle nicht. Außerdem hätten in den letzten Jahren jährlich (statistisch) nur 1,2 Großveranstaltungen mit mehr als 400 Personen in der Trinkhalle stattgefunden. Die Trinkhalle sei als Sommerhalle 1934 eröffnet worden, und größere Veranstaltungen könne man ohne wesentliche Investitionen (ca. 1 Mio Euro) nicht durchführen. Außerdem stehe die Halle in der niedrigsten Stufe des Denkmalschutzes, im Gegensatz zu Kurhaus und Haus des Gastes.
Eine „Betreibungsfinderkommission,“ so Bürgermeister Dr. Jocher, vom Gemeinderat befürwortet, arbeite an einem Nutzungskonzept, außerdem würden noch Gespräche mit dem Finanzministerium geführt. Da der Abbruch bereits vom Staatl. Vermögensamt angekündigt worden sei, müsse man bei einem positiven Ergebnis dieses Abends eine Petition zum Aufschub des Abrisses eingeben.
Als „kulturinteressierter Bürger der Stadt“ ging Martin Hohloch auf das bereits entwickelte Konzept für das „Kulturquadrat“ (Haus des Gastes, Kurhaus, Kurtheater und Trinkhalle) ein. Die Trinkhalle sei die einzige große Halle in der Gesamtstadt – außer Sporthallen – die für Veranstaltungen mit über 1000 Personen geeignet sei. Die Lage sei ideal: zentral, von der Stadtmitte aus fußläufig erreichbar, mit direkt anschließendem Parkhaus, bereits vorhandenem Restaurant, außerdem nur wenige Minuten von der zukünftigen Stadtbahnhaltestelle entfernt. Mit dem Konzertpavillon bilde die Halle eine Einheit für Veranstaltungen drinnen und draußen.
Zur Nutzung meinte Hohloch, dass Stadt und Staatsbad, Vereine und Organisationen hier kulturelle Veranstaltungen für Einheimische und Gäste anbieten könnten. Ebenso seien Rossini-Veranstaltungen, Tagungen, Kleinmessen, SWR-Talkshows und Events denkbar. Als Betreiber müsse ein Verein vorhanden sein, in dessen Vorstand Stadt, Staatsbad, Vereine sowie ein Kulturreferent vertreten sein müssten.
Zur Finanzierung, so Hohloch, werde ein Startkapital von 750.000 Euro benötigt, wovon rund 500.000 Euro für die Erstsanierung, 150.000 Euro für den laufenden Betrieb (für fünf Jahre) und 100.000 Euro für neue Bühnentechnik erforderlich seien. Gleichzeitig müssten weitere Rücklagen für die Totalrenovierung gebildet werden, wobei andere Finanztöpfe (Landesdenkmalamt, kulturelle Institutionen, Sponsoren) gewonnen werden müssten.
Der Begriff „Kulturquadrat,“ so Jochen Borg, sei vor zwei Jahren erstmals vom Heimat- und Geschichtsverein Oberes Enztal benutzt worden, wobei die Trinkhalle einen der Eckpunkte bildete. Auch Borg wies auf die Vorteile der Trinkhalle hin und machte deutlich, dass es keinerlei andere Räumlichkeiten dieser Art in Wildbad gebe, da die Enztalhalle und die Sporthalle Bismarckstraße wegen schlechter Akustik, Tribüne und hoher Dekorationskosten ungeeignet seien.
Das Nagolder Modell, so Wilfried Rist, sei nicht ohne Weiteres auf Wildbad übertragbar, vor allem deshalb, weil das Land als derzeitiger Eigentümer die Halle nicht an einen Verein verkaufen wolle. Deshalb seien hier Verhandlungen notwendig, und die Schwierigkeiten dürften nicht unüberwindbar sein. Da die Stadt nicht Eigentümer werden könne, stehe man allerdings unter zeitlichem Druck. Andererseits einen Förderverein jetzt aus dem Stand heraus zu gründen, sei ebenso wenig sinnvoll. Initiativgruppen müssten mit allen wichtigen Stellen zuerst Verhandlungen führen, außerdem müsste eine Petition eingebracht werden, dass der Abbruch um mindestens ein Jahr verschoben wird, damit die notwendigen organisatorischen Maßnahmen durchgeführt werden können.
Hans-Henning Saß schließlich sah eine „Bürgerhalle“ als einzige mögliche Form, wozu man aber die Unterstützung der Bürgerschaft benötigt: „Wir brauchen Ihren Rückenwind!“ Saß forderte auf, die ausliegenden Zettel mit den Absichtserklärungen für eine evt. Mitgliedschaft auszufüllen, um so den Bürgerwillen zu demonstrieren. Eine Diskussion schloss sich an.
Beitrittserklärungen für den „Förderverein Trinkhalle“ e. V., liegen auch in Bad Wildbader Geschäften sowie im Rathaus Bad Wildbad aus. Diese können dann einfach in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen werden.

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)

Wildbader Anzeigenblatt 14.03.2003

Trinkhallen-Kauf geplatzt?
Mit drei Gegenstimmen: Kauf im Jahre 2001 beschlossen
Was sagt die Kurverwaltung?

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)

x.gif (67 Byte)x.gif (67 Byte)

[ PFORZHEIMER ZEITUNG ] [ SCHWARZWÄLDER BOTE ] [ WILDBADER ANZEIGENBLATT ] [ STUTTGARTER ZEIUNG ]
[ STUTTGARTER NACHRICHTEN ] [ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ]

..[ ZURÜCK NACH BAD WILDBAD ]

[ BAD WILDBAD UND DAS INTERNET ] [ TÄGLICHER WETTERBERICHT ]
.
systran_big_logo.gif (1611 Byte)
FUNNY TRANSLATION
Pefri electronics - Höfen an der Enz pefri @bad-wildbad.info

.© Copyright Textbeiträge der div.Presseorgane