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Schwarzwald

INTERESSANTES

*Presse * Blättle * Ein toller circus *
Bad-Wildbad im Enztal 

Wildbad News

.

Die kleinen Diebe henkt man, die großen läßt man laufen.

Aus den Niederlanden

APRIL 2006

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w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte)22.04.2006
Habe eine neue "Sommerberg-Internetpräsentation" unter denn Annoncen des Wildbader Anzeigenblatts
entdeckt.
Die Präsentation sagt viel über die derzeitige Situation auf dem "Berg" aus.   www.sommerberg-areal.de

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pz-online.gif (1269 Byte)22.04.2006
" Ich habe keine Angst vor der Zukunft"
Das PZ-Interview mit Walter Jocher, Bürgermeister in Bad Wildbad, über seine erneute Kandidatur und seinen Umgang mit Niederlagen.

                                                                                     Interview Dr Walter Jocher - Bad Wildbad

pz-online.gif (1269 Byte)08.04.2006
Olga bleibt verschwunden
Falscher Alarm: Unbekanntes Gemälde ist nicht das gestohlene Portrait aus Bad Wildbad

BAD WILDBAD. Eine Nachricht ließ gestern die Wildbader aufhorchen: Ein bisher unbekanntes Portrait von Königin Olga soll beim Auktionshaus Christie’s in London unter den Hammer kommen. Das Ende eines dreisten Diebstahls?

Bei geschichtlich interessierten Bürgern wie Uli Blumenthal läuteten alle Alarmglocken. Schließlich ist in Wildbad einst ein Portrait der württembergischen Königin (1822 – 1892) verschwunden. Gemalt von Franz Xaver Winterhalter – einem der bedeutendsten Portrait-Maler seiner Zeit, der auch Kaiserin Sissi auf Leinwand verewigt hat.

Das Bild hing ursprünglich im Stuttgarter Katharinenstift. Nach dessen Abbruch 1968 wurde es auf dem Dachboden des Wildbader Eberhardsbades gelagert, zusammen mit einem Portrait von Olgas Gemahl König Karl. Danach landeten die etwa 1,50 Meter hohen Gemälde in einem Abstellraum des Neuen Eberhardsbades – und müssen irgendwann gestohlen worden sein. Erst 1986 wurden die beiden Originalrahmen entdeckt, die Leinwand hatte der Dieb in beiden Fällen fachmännisch heraus- geschnitten. Sollte jetzt etwa das verschwundene Olga-Portrait bei Christie’s wieder auftauchen?

Genaue Überprüfung

Um es gleich zu sagen: Das Wildbader Gemälde bleibt wohl auch weiterhin verschwunden. Christie’s bietet ein Werk von Winterhalter an, das Königin Olga in einer ganz privaten Atmosphäre zeigt. Ganz im Gegensatz zu dem Wildbader Bild, das von einem offiziellen Charakter geprägt ist.

Wie Alexandra Kindermann von Christie’s Presseabteilung betont, legt das Auktionshaus großen Wert darauf, die Herkunft eines Objektes genau zu überprüfen. „Denn es gibt ja nichts Schlimmeres, als wenn man ein Kunstwerk zurück- ziehen muss, weil es gestohlen ist.“ Deshalb müsse der Verkäufer eine ausführliche Dokumentation liefern. In diesem Fall soll der Besitzer das Bild vom Hause Baden gekauft haben, das es wiederum von Königin Olga bekommen haben soll. Außerdem lässt Christie’s seine Kataloge beim „art lost register“ überprüfen, einer Auflistung verschwundener Kunstwerke.

Das bisher unbekannte Olga-Portrait wird am 14. Juni in London versteigert, der Einstiegspreis ist mit 1 bis 1,5 Millionen Pfund angesetzt – das sind 1,4 bis 2,1 Millionen Euro. Beim Land besteht Interesse, das Portrait zu ersteigern, der Preis ist jedoch ein Hemmschuh.

„Das wird derzeit in geheimen Zirkeln beraten“, so eine Sprecherin des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft. Das Portrait von Olga, das aus Bad Wildbad verschwunden ist, wurde in den 80er- Jahren übrigens auf 20 000 Mark geschätzt.

Erstellt am: 20.04.2006

Hingen die Bilder im Katharinenstift in Stuttgart oder im Katharinenstift in Wildbad ?
        
Wovon träumen die "geschichtlich interessierten Bürger
" eigentliche bei Nacht?

Diese Bilder und andere unter der Obhut des -Staatsbad Wildbad- gelagert
und verschwundenen Kunstgegenstände wird kein Mensch professionell
versteigern
lassen.
Zu befürchten ist, dass solche Sachen, da nahezu unverkäuflich
, vom Dieb
vernichtet wurden oder werden, um nicht später irgendwann als Kunstdieb
entlarvt zu werden.

                                                                                                                   pefri-kl.gif (145 Byte)

w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte)08.04.2006
Streit um „Berthold-Brücke“ geht in die nächste Runde
Das Kapitel Kostenexplosion bei der Sanierung der „Berthold-Brücke“ ist noch immer nicht abgeschlossen. Eine Mehrheit von 15 Stadträten stimmte am Dienstag einem Antrag der CDU zu, den Fall erneut von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) prüfen zu lassen. Ziel ist es, gegebenenfalls Schadensersatz oder sonstige Regressforderungen gegen eine der beteiligten Firmen durchzusetzen. Die Instandsetzung war mit rund 160.000 Euro doppelt so teuer wie geplant geworden (das Wildbader Anzeigenblatt berichtete). Die Firma Berthold hat bereits die Hälfte dieser Kosten bezahlt, sodass es für die Stadt nur noch um maximal 40.000 Euro geht.
„Wir haben eine baufachtechnische Prüfung beantragt, keine juristische“, erläuterte Siegfried Möhrer (CDU) seine Unzufriedenheit mit dem Gespräch, das zwischen GPA und Stadtverwaltung stattgefunden hatte. Statt einer Prüfung habe es „nur ein oberflächliches Gespräch“ gegeben. Dass die GPA eine Prüfung ablehne, wie von der Stadt berichtet, habe sich nicht bestätigt, sagte Möhrer. Er habe sich erkundigt und eine positive Auskunft erhalten: „Baufachtechnische Prüfungen machen die ständig.“ Daraus könne sich ein Ansatz für Regressforderungen ergeben.
Als aussichtslose Geld- und Zeitverschwendung sah Bürgermeister Dr. Walter Jocher das an. An der Frage des Schadensnachweises scheiterten fast alle Fälle, erläuterte er. Außerdem sei die GPA nicht zuständig. „Die GPA ist eine wundersame Behörde“, konterte Bruno Knöller (SPD), „im Vorhinein erklären sie sich nie für zuständig“. Für einen Prozess wäre es allerdings besser gewesen, die GPA hätte sich dann auch wirklich herausgehalten. Wegen des negativen Aktenvermerks der GPA könne jetzt auch kein Rechtsanwalt mehr aus dem Fall herausholen. In künftigen Fällen solle daher gleich ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden.

          Auch das fällt unter die Rubrik  " Bad Wildbad - Fakten schaffen "
                                                                                                                   pefri-kl.gif (145 Byte)

w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte)08.04.2006
Der Parkscheinautomat muss weg
Die Verwaltung muss den von ihr eigenmächtig in der Bismarckstraße aufgestellten Parkscheinautomaten wieder entfernen. Das ist das Ergebnis einer langen, teils erheiternden Diskussion am Dienstagabend im Gemeinderat. Schließlich fand sich für diesen CDU-Antrag eine knappe Mehrheit von elf Befürwortern. Neun Stadträte hätten sich dagegen mit dem Parkscheinautomaten anfreunden können. „Wir können ihn ja stehen lassen, als Osterhase geht er durch“, witzelte Bürgermeister Dr. Walter Jocher nach der Abstimmung.
„Ich bin enttäuscht, dass die Verwaltung in so einem sensiblen Bereich ohne Rücksprache einen Parkscheinautomat aufstellt“, hatte Günter Haag (CDU) seinen Antrag begründet. Die redlichen Nutzer der Kurzzeitparkplätze dürften nicht wegen der wenigen Dauerparker bestraft werden. „Überall funktioniert das, nur da nicht“, wunderte er sich.
„Wir gehen her und vertreiben die Autofahrer aus der Stadt“, erhielt er Schützenhilfe von seinem Fraktionskollegen Jochen Borg, der auf die Alternative Schömberg mit der deutlich günstigeren Parkplatzsituation verwies. Zudem stehe der Parkscheinautomat in der Mitte der Straße. „Aus Kleinigkeiten“ wie Dauerparkern „machen wir ein großes Horrorszenario“, stimmte auch Walter Bott (Freie Wähler) zu. Außerdem sei das Fundament so angebracht, dass sich daran das Regenwasser sammele.
Die Stadtverwaltung unterstützte dagegen Detlev Weingärtner. Er sprach von einem Schildbürgerstreich, wenn der Automat wieder entfernt würde. Er komme dem Einzelhandel zugute, der auf Kurzzeitparkplätze in der Nähe angewiesen sei. Bis Ende des Jahres wollte Rita Locher (Freie Wähler) den Parkscheinautomaten probeweise laufen lassen.
Die Verwaltung forderte von der CDU einen haushaltstechnischen Deckungsvorschlag für die Kosten der Entfernung des Parkscheinautomaten. Ohne den könne der Antrag nicht ausgeführt werden. „Die Verwaltung hatte offenbar Geld für den Automaten. Das kann nicht sein, dass jetzt keins da ist, um ihn wegzunehmen“, hielt Fritz Eitel (UBKL) dagegen. Zudem sei der Platz tatsächlich falsch gewählt: Das Wasser stehe dort zehn Zentimeter hoch. „Wenn es regnet, können Sie da Schiffe fahren lassen.“

          Auch das fällt unter die Rubrik  " Bad Wildbad - Fakten schaffen "
                                                                                                                     pefri-kl.gif (145 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)07.04.2006
Von Gestaltung zufällig erfahren
Stadtrat Bad Wildbad verärgert über Informationspolitik der Stadtverwaltung – Gestaltung des Bahnhofareals


BAD WILDBAD. Stadtrat Fritz Eitel war bei der jüngsten Wildbader Gemeinderatssitzung sichtlich irritiert, eher zufällig zu erfahren, wie die Park- und Verkehrsflächen auf dem ehemaligen Bahnhofs-areal gestaltet werden sollen.

Was den Fraktionsvorsitzenden der UBKL besonders befremdete: Obwohl für die beiden geplanten Lebensmittelmärkte und die dazugehörigen Parkplätze „so viel Platz“ (Eitel) zur Verfügung stehe, sei nun auch noch eine Überkragung der Böschung geplant, um die Zahl der vereinbarten Stellplätze zu realisieren. Wie Josef Sester vom Stadtbauamt auf Nachfrage Eitels erläutert hatte, werden die Stellplätze nicht nur auf dem oberhalb der von Calmbach kommenden Bundesstraße gelegenen Gelände gebaut.

Parkplätze auf Säulen gestützt

Da der Platz eng sei, sei zudem geplant, strassenseitig die Parkfläche derart zu vergrößern, dass weitere Stellplätze, auf Säulen gestützt, im Überhang entstehen. „Das sieht ja toll aus, am Ortseingang unserer Stadt“, so Eitel mit bitterem Ton. Auch wenn die bauliche Konstruktion begrünt werden könne, sei diese Form der Umsetzung den Räten so zu keiner Zeit vorgestellt worden.

          Das ist doch für Bad Wildbad üblich und wird unter der Rubrik
         
" Bad Wildbad - Fakten schaffen "
abgelegt.
                                                                                                               pefri-kl.gif (145 Byte)

Auf Bitten von Bürgermeister Walter Jocher – „es gibt viele Bürger, die weitere Informationen zu diesem Vorhaben gefordert haben“ – erläuterten Josef Sester und Stadtbauamtsleiter Peter Jung-Teltschik die Planungen, Gemeinderatsentscheidungen und den aktuellen Baustand.

Da die Verwaltung die Information nicht auf der Tagesordnung öffentlich bekannt gemacht hatte, machten die beiden kommunalen Baufachleute ihre Ausführungen unter „Verschiedenes“ vor fast leeren Zuhörerrängen. Lediglich drei Bürger hatten bis zum Ende der Sitzung ausgeharrt.

Dass Jocher als Bürgermeister gemeinsam mit den Bauträgern bislang versäumt hat, die Bürger der Kur- und Badestadt über die Geschehnisse am Eingang von Bad Wildbad umfassend aufzuklären, versuchte er schließlich den lokalen Medien in die Schuhe zu schieben.

Bushalteplätze erst später dran

Wie Josef Sester im Zuge der Information erläuterte, werden die Bushalteplätze, die ursprünglich zu Beginn der Maßnahme hätten gebaut werden sollen, zunächst zurückgestellt. Zwar habe der Bauträger die erforderlichen Mittel, wie vertraglich mit der Stadt vereinbart, in Höhe von 50 0000 Euro bereits zur Verfügung gestellt. Da aus diesen Mitteln aber auch eventuell andere Dinge finanziert werden müssen und eine Untersuchung des Bahnhofsvorplatzes ergeben hat, dass dort mehr Leitungen und Kanäle verlegt sind, als auf den verfügbaren Karten vermerkt, soll das Geld zunächst nicht für die Busstellplätze verwendet werden: „Da sind alte Leitungen ohne Ende vergraben“, so Sester.

Das Schlimmste nämlich wäre für die Kommune, wenn sie am Ende vor dem Bahnhof unvermeidbare Maßnahmen finanzieren müsste, „und wir das Geld dann schon an anderer Stelle ausgegeben hätten“, so Sester. Von daher werde der Bau der Busstellplätze erst am Ende der Maßnahme realisiert. Im Übrigen sei bislang alles nach Plan erfolgt, wie Sester anhand der Beschlüsse und Umsetzungen auch unter Angabe der einzelnen Vertragsdaten ausführte.


Erstellt am: 07.04.2006

pz-online.gif (1269 Byte)07.04.2006
Rehakur zwischen den Fronten
Wildbader Hoteliers stehen hinter Rehabilitations-Anbieter – Tourismus-Vertreter von Stadt und Land sind skeptisch


BAD WILDBAD. Das Wichtigste bei der Hauptversammlung des Bad Wildbader Kurvereins war der Punkt „Rehakur“ mit Vorstellung und kontroverser Diskussion, die sich zwischen begeisterten Befürwortern und Skeptiker entspann.

„Ich bin froh, dass Sie am Ort sind, obwohl ich am Anfang auch gezweifelt habe“, brachte Carmen Broghammer-Farner vom Hotel Sonne die Meinung der teilnehmenden Hoteliers an der neuen Rehakur in Bad Wildbad (PZ hat berichtet) bei der Hauptversammlung des Kurvereins Bad Wildbad auf den Punkt. „Wer seine Stammgäste nicht halten kann, ist selbst schuld“, entkräftete sie den Redebeitrag von Bad Wildbads Verkehrsdirektor Alfred Dath. Der Chef der Touristik GmbH hatte befürchtet, dass mit 2000 Gästen am Tag – die vom Chef der Firma Rehakur, Alexander Ueberle, in Aussicht gestellt wurden – „keine Stammgäste“ mehr kämen. „Das halte ich für falsch“, hatte Dath zudem die mögliche Übernahme des Badhotels von Rehakur bewertet. Das „Palais Thermal“ dürfe zwischen dem neuen Kompetenzzentrum und dem Badhotel „nicht erdrückt und eingeklemmt“ werden, so Dath.

Bad kostet jährlich 40 000 Euro

Auf sechs Etagen will Rehakur im Neuen Eberhardsbad ein Kompetenzzentrum für sieben Millionen Euro erstellen, sofern das Land das 1971 für die stolze Summe von 53 Millionen Mark erbaute Gebäude, 2,5 Millionen Euro dazu gibt. Derzeit kostet das nicht genutzte und leere Bad 30 000 bis 40 000 Euro im Jahr, berichtete Frank Rieg, Geschäftsführer der Staatsbad GmbH. „Das ist bisher in den Kinderschuhen“, betonte Rieg zu den Verhandlungen zwischen Land und Rehakur. „Wenn jemand 2,5 Millionen Euro will, dann wird das genau geprüft“, so Rieg.

„Die Auslastung von Bad Wildbad ist so was von beschissen“, machte sich Hotelier Wolfgang Richter vom Hotel Rothfuß für das Konzept von Rehakur stark. „Das ist ein perfektes Konzept zu Top-Konditionen, gut frequentiert. Das funktioniert, ist sensationell mit null Problemen bei der Abwicklung“, so Richter. „Ich kann keine Menschen in eine Klinik bringen, aber in ein Hotel“, verdeutlichte Ueberle, dass die Firma Rehakur seit letztes Jahr August rund 5000 Übernachtungen im Monat zu günstigen Konditionen für eine 3-Wochen-Kur ins Staatsbad Wildbad bringe. „Das ist nichts Ehranrüchiges“, antwortete er Ulrike Beck, die hinterfragte, ob es „moralisch einwandfrei“ sei, eine Kur für 199 Euro all inklusiv über das Sponsoring einer „Matratzenfirma“ anzubieten. Die von Dr. Beck als „Matratze“ bezeichnete Liege sei ein von ihm entwickeltes geprüftes, hochwirksames Medizinprodukt, das als „oszillierende Massageliege“, bezeichnet werde, erklärte Dr. phil. Roland Stutz. „Der Mensch, der darauf liegt, entspannt sich wunderbar“, so Stutz. „

Wir sind Lautschreier“, erklärte Ueberle, dass die von Rehakur für Interessenten beantragten Kuren „noch nie“ abgelehnt wurden, zumal im Gesetz das Recht auf eine Kur verankert sei. Über Empfehlungen von Kurgästen, die das Angebot von Rehakur genossen hätten, kämen immer mehr Interessenten. Das bestätigt auch Herbert Munde als Vorsitzender der Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) Ortsgruppe Bad Wildbad. Seit vergangenem Jahr hätten die Übernachtungen im 3-Sterne-Bereich zugelegt. „Für mich ist es entscheidend, dass wir wieder gutes Geld verdienen“, so Munde. Mit dem man zudem auch investieren und zusätzliche Arbeitnehmer beschäftigen könne.

Erstellt am: 07.04.2006

pz-online.gif (1269 Byte) 06.04.2006
Rehakur auf Einkaufstour
Karlsruher Unternehmen will nicht nur Wildbader Eberhardsbad und Badhotel,
sondern auch Forsthaus und Kriegsblindenheim


Die ehemalige Kurklinik für Kriegsblinde steht seit Anfang 2004 leer. Jetzt laufen die Gespräche zwischen Rehakur-Chef Alexander Ueberle und dem Landesverband der Kriegsblinden. Der Karlsruher Unternehmer erwägt, das 40-Zimmer-Haus an der Mittelstation der Wildbader Bergbahn zu kaufen.

BAD WILDBAD. Alexander Ueberle hat eine lange Einkaufsliste. Das ehemalige Kriegsblindenheim in Wildbad steht darauf, das leer stehende Forsthaus und das Badhotel. Der Rehakur-Chef braucht Betten für seine Kurgäste.

Zwei- oder dreimal die Woche fährt Alexander Ueberle von Karlsruhe nach Bad Wildbad. Und dort redet der Rehakur-Chef über Häuser. Solche, die er kaufen will. Am nächsten dran an einem Verkaufsabschluss ist Ueberle beim Forsthaus, für das das Land seit Anfang vergangenen Jahres einen Käufer sucht. Für das Land war das Gebäude bislang schwer an den Mann zu bringen, weil die Zimmeraufteilung für einzelne Wohnungen ungünstig ist. Ueberle indes will ein Hotel mit 22 Betten aus dem Gebäude an der Olgastraße 64 machen. „Ich denke, bis in vier Wochen ist die Sache über die Bühne“, sagt der Rehakur-Chef.

Kooperation mit Hotellerie vor Ort

Bislang bringt die Rehakur (siehe „Zum Thema“) nach eigenen Angaben rund 5000 Übernachtungen pro Monat nach Bad Wildbad. Diese Zahl will Ueberle verfünffachen, indem er im leer stehenden Eberhardsbad ein Kurzentrum einrichtet (die PZ berichtete). Die Rehakur kooperiert, seitdem sie in Wildbad arbeitet, mit elf Hotels und Pensionen. „Und die sind durch uns voll ausgelastet“. Das Betten-Kontingent: rund 200. „Damit sind wir an einer Grenze“, sagt Ueberle. Deswegen auch der Schnellschuss in Richtung Forsthaus. Bis in vier Monaten rechnet Ueberle, nach einer Renovierungsphase, mit der Eröffnung des Hauses. Viele Gäste brauchen aber viele Betten. Deshalb baggert Ueberle an mehreren Baustellen. Neben dem Forsthaus sind das das Badhotel, die ehemalige Kurklinik für Kriegsblinde und die Häuser „Silberburg“ und „Eintracht“. Mit dem Land, dem Forsthaus und Badhotel gehören, dem Landesverband für Kriegsblinde und den Eigentümern der leer stehenden Gasthäuser, befinde er sich in Gesprächen, so Ueberle und habe teilweise konkrete Angebote abgegeben. Allerdings gehe es ihm primär nicht darum, auch ins Hotelgewerbe einzusteigen, sondern eben für Übernachtungsmöglichkeiten für die in Aussicht stehenden Gäste zu sorgen. „Wenn sich jemand findet, der die Häuser betreiben will, umso besser“, so Ueberle. Der Kauf der ehemaligen Kriegsblindenklinik hängt aber genauso wie der des Badhotels von der Rehakur-Übernahme des Eberhardsbads ab.

Investionsplan wird vorgelegt

„Wenn wir das bekommen, brauchen wir mehr Hotels in Wildbad“, sagt Ueberle. Den Zeitrahmen fürs Eberhardsbad legt er auf sechs bis zwölf Monate fest. „Nächste Woche legen wir dem Land unseren Investitionsplan vor“, sagt Ueberle. Das Gebäude werde überschrieben, wenn sich die Rehakur an die Abmachungen halte.Dass er einen guten Verhandlungsstand für die Wildbader Objekte hat, sieht Ueberle. Weder im Forsthaus, noch im Eberhardsbad oder in der Kriegsblindenklinik standen die Käufer bislang Schlange.

Erstellt am: 06.04.2006


     Rehakur


     Die Karlsruher Firma wird von Alexander Ueberle und Frank Meier geleitet. Mit zwei Physiotherapie-Praxen ist
     sie seit Mai 2005 in Wildbad. Die Rehakur betreut ambulante Kurgäste. Sie sind in Hotels untergebracht.

     Geldgeber für die Rehakur ist die Firma „Home Health Products“( hhp ) und gehört Ueberle und Meier. HHP arbeitet
     mit einer Firma zusammen, die sich auf die Behandlung von Profisportlern spezialisiert hat, was auch für Wildbad
     angedacht ist. Im Eberhardtsbad soll es ein Reha-Kompetenzzentrum, eine sportmedizinische Beratungsstelle und
     eine Ausbildungseinrichtung geben. Das Land soll der Rehakur das Eberhardsbad zum Nulltarif überlassen und
     Fördergelder bereitstellen. Rehakur will das Bad zum Nulltarif, dafür soll es saniert werden.


    Nadine Schmid


Interessant was da so präsentiert wird.

Kaufen. . kaufen . . kaufen, möglichst zum Nulltarif und ein paar EURO vom Verkäufer obendrauf zum Renovieren.
Geldgeber ist eine Firma die den potentiellen Käufern gehört.  Warum kaufen die
eigentlich nicht gleich und selbst ?
Warum müssen sich die potentiellen Käufer eines Unternehmens bedienen, das den Anschein erweckt weltweit tätig zu sein ? 
http://www.hhp-deutschland.de

Ausser einer belgisch / holländischen  Seite gehen alle 
" hhp " - Adressen auf die Deutsche Adresse.
( Colombia & Spain,  geht übrigens nicht )

Warum wird z.B.ein Dr Uwe Gerlach in der belgisch / holländischen  Seite der " hhp " zitiert,  http://www.hhpmassage.be/nl/indexnl.htm   oder ein Herr Peter Staudinger mit
eigener Internetpräsentation:
http://www.peter-t-i-p-s.com/home.htm , der selbst wiederum Gesellschafter eines anderen Unternehmens ist: http://www.levelup-online.de , auf der Deutschen Präsentation der
" hhp " ist da aber nichts zu finden.

Vielleicht wäre es für den Einen oder Anderen interessant sich als Partner für die Geschäftsidee
" hhp "
zu bewerben ?
http://www.hhp-deutschland.de/shops.html

Evtl. sollten die zukünftigen Geschäftspartner der
" hhp " vor Abschluss der Verträge eine Schulung bei http://www.levelup-online.de  belegen.

Emotional intelligentes Kommunizieren und Handeln ist die erfolgreichste Strategie.

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pz-online.gif (1269 Byte) 05.04.2006
Lehrer bilden sich auch weiterhin in Calw fort

KREIS CALW. „Die Frage, die sie am brennendsten interessiert, kann ich heute nicht beantworten. Was aber sicher ist: Eine Entscheidung, ob die Akademie nach Bad Wildbad zieht, wird vor der nächsten Landtagswahl fallen.“

Helmut Nagel, Direktor des Standortes Calw der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Baden-Württemberg, rechnet allerdings nicht damit, dass die anvisierte Zusammenlegung der Akademiestandorte Donaueschingen und Calw in der ehemaligen Kurversorgungsanstalt Bad Wildbad innerhalb der nächsten zwei Jahre erfolgen wird.

„Denn selbst wenn der Ministerrat die erforderliche Entscheidung morgen fällen würde, ist mit einer Umbauzeit von mindestens anderthalb Jahren zu rechnen“, so Nagel. Für den Leiter des Calwer Akademiestandortes steht aber außer Frage: „Bad Wildbad würde als Standort alles das bieten, was wir hier immer wieder angemahnt haben“. Sowohl das Kultusministerium des Landes als auch das Finanzministerium hat sich schon für die angedachte Zusammenlegung der beiden Standorte ausgesprochen. Daher glaubt Nagel, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Einrichtung in Bad Wildbad angesiedelt wird. Zumal das für die Landesgebäude verantwortliche Amt Vermögen und Bau in Pforzheim den Standort bereits untersucht und erste Planungen für den erforderlichen Neubau angestellt habe.

Unter einem Dach vereint

Seit nunmehr 27 Monaten ist die ehemals als GmbH eigenständig geführte Calwer Akademie wieder mit ihren Partnern als rechtsfähige Landesanstalt unter einem organisatorischen Dach vereint, „bei großer gestalterischer Freiheit aller Einzeleinrichtungen“. Und der Zusammenschluss hat sich nach Einschätzung Nagels bewährt, konnte doch nicht zuletzt die Effektivität gesteigert werden.

„Wirtschaftlich steht die Landesakademie gut da“ so Nagel, der nicht zuletzt die Profilschärfung der einzelnen Standorte durch die vor knapp zweieinhalb Jahren realisierte Fusion positiv sieht.

Der Standort Calw habe in den vergangenen Jahren weiter an Gewicht gewonnen, was sich nicht zuletzt in der Zahl der angebotenen und nachgefragten Veranstaltungen nieder schlägt, die – trotz beengter Verhältnisse – angeboten wurden und werden.

198 Lehrgänge (2004: 195) wurden im Jahr 2005 angeboten, wobei die Akademie in Calw 5090 (4774) Lehrgangsteilnehmer gezählt hat. Die Zahl der Belegtage ist im Bereich der Lehrerfortbildung von 10859 auf 12409 gestiegen, durch freie Angebote wurden diese insgesamt auf 17912 (Vorjahr: 16636) erhöht. „Wir haben damit eine Steigerung unserer Auslastung um 5,55 Prozent erreicht“, so Nagel, der sich nicht nur über den Zuwachs freut, sondern auch mit der Gesamtauslastung der Tagungsstätte mehr als zufrieden ist. „77,90 Prozent – das erreicht vermutlich nicht einmal der beste Hotelbetrieb in der Region“, so Nagel, der für die Fachkräfte in der Aus- und Weiterbildung sowie den Einsatz von rund mehr als 850 freien Referenten, und insgesamt für 33 Mitarbeiter in seinem Haus verantwortlich zeichnet.

Erstellt am: 05.04.2006

Das ging ja flott  ( http://pefri-wildbad.de/pefri/inter/inter-juli-2005.htm )
                                                                                                   
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pz-online.gif (1269 Byte) 05.04.2006

Landkreis unterstützt die Kur-Card
Verkehrsgebiet fast vervierfacht – Bad Wildbad will Freifahrtsystem auch einführen – Region wird aufgewertet

KREIS CALW. Der Landkreis Calw wird Kommunen, die ihren Gästen mit der Kur-Card die Möglichkeit bieten, kostenfrei öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, weiterhin mit 2,56 Cent pro Gast und Übernachtung unterstützen. Bei nur einer Gegenstimme hat der Verwaltungsausschuss des Kreistags der Fortführung der bereits seit 1998 gewährten Förderung zugestimmt.

Obwohl den Gästen der Tourismusgemeinden und Kurorte damit ein Leistungsplus geboten werden konnte, ist das System längst nicht mehr zeitgemäß, wie Martin Mäule von der DB-Tochter Regionalbusverkehr Südwest GmbH (RVS) und Sprecher der Verkehrsgesellschaft Bäderkreis Calw (VGC) erläuterte.

Nicht zuletzt die erfolgreiche Einführung von „Konus“ (Kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Schwarzwald) im Südschwarzwald bereitetet den Tourismusgemeinden im Nordschwarzwald zunehmend Sorgen, brachte das Freifahrtsystem „Konus“ für Touristen doch den Kommunen im Südschwarzwald einen erheblichen Vorteil.

Erhebliche Vorteile für Gäste

Nachdem in Verhandlungen mit dem VGC erreicht wurde, dass das gesamte ÖPNV-Netz im Landkreis Calw und darüber hinaus auch die Linien des Verkehrsbundes Freudenstadt mit der Kur-Card kostenlos genutzt werden können, hat Bad Liebenzell als erste Kommune die neue Kur-Card mit erheblichen Vorteilen für ihre Gäste eingeführt. Auch Bad Wildbad will das neue System künftig nutzen, wie Mäule den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses erläuterte. Bereits zum 15. April soll dort die Kur-Card möglicherweise wieder eingeführt werden.

„Wir haben mit dem neuen Angebot das Verkehrsgebiet fast vervierfacht“, so Mäule, der drauf hofft, dass künftig die Goldstadt auch über das Enztal angesteuert werden kann.

Bislang haben Verhandlungen mit dem VPE aber noch keine Erfolge gebracht. Dennoch wird die Kur-Card aber gerade auch für Bad Wildbader Gäste schon in Kürze sehr interessant werden. Da eine Anbindung nach Pforzheim über das Enztal noch nicht absehbar ist, soll die RVS-Busverbindung zwischen Bad Wildbad und Bad Liebenzell, ausgebaut werden. „Dann kommen die Gäste aus Bad Wildbad nicht nur kostenlos über die Kulturbahn nach Pforzheim, sie machen dabei auch noch eine schöne Fahrt durch die Region“, so Mäule.

Wenig Verständnis zeigte Köblitz dafür, dass Hans-Jörg Henle (CDU) die beschlossenen Kürzungen bei den Zuschüssen für Schülerbeförderung in einem Atemzug mit den Zuschüssen für die Kur-Card nannte. Köblitz sieht die Fördermittel als Unterstützung für die strukturschwachen Kommunen. Henle indes sieht den Zuschuss als überflüssige Gewährung „für gewisse Herrschaften beim Kuren“.

Region wird aufgewertet

Roland Bernhard als stellvertretender Landrat sieht die Förderung der Kur-Card global. Sie sei ein Marketinginstrument mit dem die Region aufgewertet werde und daher auch der Wirtschaftsförderung allgemein diene. Zudem werde die Kurtaxe für die Gäste akzeptabler, da ein Gegenwert vorhanden sei.

Erstellt am: 05.04.2006

w_anzeigenblatt.gif (2290 Byte) 01.04.2006
Badhotel Wildbad - 2006 -

Trotz 1. April kein Aprilscherz !

Es wirft sich die Frage auf, woran liegt`s, dass unser, in Bad Wildbad einzigstes verbliebenes "Grosses" Hotel schon wieder auf Crashkurs ist.

Ein Hotel, in welches in den letzten 40 Jahren weit mehr Geld investiert wurde als alle anderen Gastronomen in Bad Wildbad jemals in ihren Hotels erwirtschaften konnten.

Der Besitzer der Immobilie, das Land Baden Württemberg, hat offensichtlich keine Fachleute in Ihren Reihen die einem Pächter oder wie jetzt einem Käufer realitätsbezogene Offerten machen können um eine reale Chance zu haben mit diesem Betrieb über die Runden zu kommen, bzw. den Betrieb für längerfristigen Erfolg starten zu können.

Mit spannender Erwartung harren wir der Dinge, ob das Hotel erneut verkauft wird, ob es erneut verpachtet wird,  verschenkt wird, oder sogar noch Mittel beigegeben werden, wie bei anderen Aktionen des Landes.

Mit Steuergeldern lässt sich offensichtlich gut wirtschaften, für gemachte Fehleinschätzungen oder Fehler scheint auch niemand "Weitergelobt" zu werden.

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