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Interessantes aus der Presse

AUGUST 2007

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x.gif (67 Byte)Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
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Schwarzwälder Bote 21.08.2007
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Erstellt am: 21.08.2007

Der wirtschaftliche Druck muss schon hoch sein, wenn man sich zusammentut um unter einem vorhandenen Geschäftslable ( Rehakur ) ein neues Geschäft aufzubauen versucht.
Bezeichnend ist, das just zu dem Zeitpunkt wo sich Tourismus Bad Wildbad, die Staatliche Badverwaltung und die Kommune versucht an statt Rehakur Karlsruhe ein neues Konzept zu entwickeln in diese Lücke gesprungen wird.
Da ist erneut Ärger vorprogrammiert, so wohl von Rehakur in Karlsruhe als auch von dem
"Verbund" Bad Wildbad und Badverwaltung.

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Schwarzwälder Bote 18.08.2007
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Erstellt am: 17.08.2007

Das erste Halbjahr 2007, sollte doch von Januar bis einschliesslich Juni gerechnet werden.
Das Aus der Rehakur  war doch aber im Mai oder Juni 2007

( pefri-wildbad.de/pefri/inter/inter-mai-2007.htm  pefri-wildbad.de/pefri/inter/inter-juli-2007.htm )

Wie also kann das Aus der Rehakur im ersten Halbjahr 2007 Spuren hinterlassen wo doch die Rehakur noch funktionierte.
Oder will hier jemand behaupten, dass die Monate Mai und Juni ohne Rehakur
24% weniger Anreisen in den 6 Monaten in ganz Bad Wildbad bewirkt haben sollen ?
In diesem Fall wären das mindestens 1000  Anreisen weniger pro Monat  im Mai / Juni.
Es ist bezeichnend, wie bei Veröffentlichungen von Zahlen und Ergebnissen immer kräftig
gemixt wird um Stimmung zu machen, in der Hoffnung, dass so etwas vom Leser nicht bemerkt wird. 

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Schwarzwälder Bote 17.08.2007
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Erstellt am: 17.08.2007

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Pforzheimer Zeitung 17.08.2007
Dialog mit Bikern kommt in Gang
Anwohner des Wildbader Sommerbergs ärgern sich über Müll und Lärm bei Veranstaltungen – Runder Tisch soll Situation klären


BAD WILDBAD. Der „German Downhill Cup“ auf dem Wildbader Sommerberg ist um und viele Anwohner sind über das Verhalten einiger Mountainbiker verärgert. Daher treffen sich heute die Beteiligten zu einem Gespräch.

Eine Abordnung verärgerter Sommerberg-Anwohner, die Betreiber des Northwave Bikeparks sowie die Bad Wildbader Stadtverwaltung werden sich heute an einem Tisch im Rathaus zusammensetzen. Es wird darüber gesprochen werden, wie künftig die Bedürfnisse der Anlieger mit denen der Radsportler in Einklang gebracht werden können.

„Ich hoffe auf eine gute Entwicklung“, sagte gestern Regina Riexinger, Sprecherin der Sommerberg-Bürgerinitiative. Der Interessenverband wurde nach dem German Downhill Cup Ende Juli in Sachen „Bikepark“ aktiv, da sich zahlreiche Anwohner über negative Begleiterscheinungen des Events beschwert hatten.

Interessen der Anwohner wahren

„Auf den Sommerberg-Parkplätzen wurde campiert, offenes Feuer gemacht, die Leute ließen ihren Müll auf dem Platz liegen, Radios spielten bis spät in die Nacht und Hunde jaulten oder bellten“, zählt der Betreiber des Sommerberg-Gästehauses Reichenbach, Heinz Reichenbach, auf. Er wünscht sich, dass der Bikepark funktioniert. Aber es sollten auch die Interessen der Anwohner gewahrt werden, findet er. „Die Biker müssen auf dem Sommerberg zwischen Wald und Bergbahn noch stärker gelenkt und geleitet werden“, sagt er. Zudem appelliert Reichenbach an die Stadtverwaltung, an Renntagen zwei Ordner auf den Sommerberg abzustellen, die den Überblick behalten. Und Regina Riexinger pflichtet ihm bei: „Wir sind dafür, dass junge Leute Sport treiben.“ Aber es sei nicht zu akzeptieren, dass einem Fußgänger Radfahrer auf Treppen entgegenkämen oder mit Tempo über den Rasen neben einem Gästehaus führen.

Toilettenkabine gefordert

Nun hat CDU-Gemeinderat Rolf Gernot Neher im Bau- und Umweltausschuss angeregt, eine Recyclinganlage sowie ein Toilettenhäuschen auf dem Sommerberg-Parkplatz abzustellen, um wenigstens der Verschmutzung vorzubeugen. Denn die Biker hätten zuletzt einen regelrechten „Saustall“ hinterlassen.

Da reiche nicht länger ein kleiner Abfalleimer aus. Und es könne auch nicht angehen, dass es auf dem Parkplatz keinen richtigen Hygienebereich gebe. „Der Weg zu den WCs der Skihütte ist ja nicht ausgeschildert“, ärgert sich Neher.

Er sieht seinen Vorschlag als Lösung für den Übergang – solange, bis sich Stadt und Radsportakademie darüber einig würden, einen Sanitärbereich am Parkplatz einzurichten. Die Verwaltung der Stadt Bad Wildbad konnte zu einer Stellungnahme gestern nicht mehr erreicht werden.

Dafür blickt der Geschäftsführer der Radsportakademie, Heinz Betz, dem heutigen Gespräch mit Anwohnern und Stadtverwaltung positiv entgegen: „Dort, wo unsere Strecken verlaufen, können wir noch mehr Müllbehälter aufstellen“, sagt er. Allerdings habe er keine Handhabe, wenn Biker bewusst Verbotsschilder überfahren würden. Auch gebe es immer wieder Probleme mit Randalierern, die Schilder umstoßen würden. „Da gibt es sicher noch Verbesserungsbedarf“, räumt Betz ein.

Erstellt am: 17.08.2007

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Pforzheimer Zeitung 03.08.2007
Studenten sollen Kurstadt beleben
Internationale Hochschule Calw startet im Oktober in Bad Wildbad – Auswirkungen auf Tourismus erwartet


BAD WILDBAD. In zwei Monaten ist es so weit: Bad Wildbad wird Hochschulstadt. Dann tummeln sich an fünf Wochenenden im Semester Studenten mit ihren Familien in der Kurstadt. Und beleben den Tourismus – so die Hoffnung.

„Wir sind wahrscheinlich die kleinste, staatlich anerkannte Hochschule in Deutschland“, sagte gestern Gabriele von Engelhardt, Rektorin der Internationalen Hochschule Calw (IHC). Gleichzeitig mit der Lehrerakademie wird sie ab Oktober in Bad Wildbad ihren Betrieb aufnehmen – ebenfalls in den Räumen der ehemaligen Kurklinik.

Große Tagungen geplant

Schon seit 1996 teilen sich die beiden Institute Räumlichkeiten unter einem Dach. „Für die Lehrerakademie ist das nicht uninteressant, da das Haus durch uns an vielen Wochenenden ausgelastet ist“, so Hannes Jahn, Prorektor der privaten Hochschule. Aber auch für studienfreie Wochenenden haben er und seine Kollegin schon einen Plan: Sie wollen internationale Tagungen in den Räumen der Lehrerakademie anbieten. Und sollte es einmal ein Symposium geben, das über mehrere Tage geht, seien sie auch an anderen Tagungsorten, wie etwa dem neuen Badhotel, interessiert.

Bürgermeister Klaus Mack hört das alles gerne. Denn er verspricht sich mit Aufnahme des Hochschulbetriebs auch einen Vorteil für den örtlichen Tourismus. „Wenn Mütter zur Weiterbildung an die Hochschule kommen, können ihre Familien sie begleiten und Kurzurlaub in Bad Wildbad machen“, so Mack.

Zudem wird die IHC noch in diesem Herbst ein Kunstatelier im alten Sommerhaus bei der Kurklinik eröffnen. „Es soll ein offenes Atelier für Interessierte werden, in dem es um das spontane künstlerische Probieren geht – natürlich unter fachlicher Leitung“, so Gabriele von Engelhardt. Es sollen außerdem Wochenendkurse angeboten werden, die laut der Rektorin nicht teurer als vhs-Kurse werden sollen. Für Gäste, die dort mehrere Tage bleiben, werden insgesamt zehn Zimmer zur Verfügung stehen.

Neuer Name erwünscht

Engelhardt und Jahn planen aber auch noch an einem weiteren Projekt: „Wir würden gerne Orientierungswochen für Schulabgänger und Studenten anbieten – eine interkulturelle Winter- oder Sommerakademie.“ Inhalt sollen Themen wie die Persönlichkeitsentwicklung oder die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen sein.
Doch zunächst wollen sie die IHC in „Internationale Hochschule Calw – Studienzentrum Wildbad“ umbenennen. „Wir verhandeln hart mit dem Ministerium“, so Jahn.

Erstellt am: 03.08.2007

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Pforzheimer Zeitung 02.08.2007
Kurhaus braucht frische Luft
Bad Wildbader Rossini-Intendant Schönleber meldet Investitionsbedarf im Festival-Gebäude an – Sanierung nicht in Sicht

BAD WILDBAD. Das Bad Wildbader Rossini-Festival ist vorbei, die Bilanz positiv. Weniger gut fällt aber das Urteil über den Zustand des Kurhauses aus. Löcher im Dach und schlechte Luft im Saal sorgen für Kritik des Intendanten.

Rossini-Intendant Jochen Schönleber mag „sein“ Bad Wildbader Kurhaus. Allerdings ist diese Feststellung mit einem großen „Aber“ versehen: Das Dach ist undicht, es regnet immer wieder hinein. Und Schönlebers Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun, wenn der Himmel seine Schleusen öffnet. „Es ist schon fast ein heroischer Einsatz, den sie dann bringen“, so der Intendant.

Wärmestau im Kurhaus

Aber damit nicht genug: Im Kurhaus gibt es keine Klima-, sondern nur eine Umluftanlage. Und die reicht laut Schönleber bei Vollbelegung des Kursaals einfach nicht aus, um für angenehme Temperaturen und gute, frische Luft zu sorgen. „Die Plätze auf der Empore dürften eigentlich nur an Gäste vergeben werden, die bei guter Gesundheit sind – so warm wird es dort“, sagt der Rossini-Chef. Hinzu komme, dass das gesamte Haus schlecht isoliert sei, weshalb sich bei schönem Wetter alles aufheize. „Es gibt dann einen richtigen Wärmestau, der nicht aufgelöst werden kann“, sagt er.

Frank Michael Rieg, Geschäftsführer der Staatsbad Wildbad GmbH, die für die Instandhaltung des Kurhauses verantwortlich ist, kennt die Problematik. „Aber wir hören natürlich auch immer wieder, dass in den Pausen zwischen den Auftritten nicht richtig gelüftet wird oder Lüftungsschlitze der Umluftanlage zugehängt sind“, gibt er den Vorwurf schlechter Luft an die Rossini-Veranstalter zurück.

Über die Hitze auf der Galerie hat sich Rieg jedoch auch schon Gedanken gemacht. Er sieht mobile Klimaanlagen als mögliche Lösung des Problems. Dass in absehbarer Zeit von Seiten des Landes eine Generalsanierung des Kurhauses ansteht, schließt er jedoch aus. „Als nächstes ist wohl erstmal das Haus des Gastes dran“, so der Staatsbad-Chef.
Doch auch Schönleber sieht nicht nur den Investitionsbedarf im Kurhaus. „Wir mögen die gute Akustik und die schönen Säle“, sagt er. Außerdem werde vom Staatsbad intern doch viel getan. Und Rieg bestätigt das. Noch in diesem Jahr soll das Dach gerichtet werden. Und neue, feuerfeste Bühnenvorhänge seien kürzlich aufgehängt worden, so der Geschäftsführer.

Was Schönlebers Meinung nach allerdings fehlt, ist Geld vom Staat für eine weitergehende Sanierung. Denn laut dem Intendanten wurden bereits bei früheren Renovierungen grundlegende Fehler gemacht. So wurde ein Aufzug, der vom Erdgeschoss nur ins Untergeschoss geht, installiert. „Meine Leute müssen immer wieder mehrere 100 Kilogramm schwere Dimmerschränke ins Obergeschoss tragen. Die verdienen eigentlich Bandscheibenzulage“, so der Intendant. Nicht ganz einfach sei außerdem die Situation hinter den Kulissen. Es gebe keine getrennten Garderoben und das Orchester müsse im Stuhllager – ohne Fenster – Pause machen. „Aber das sind vermutlich alles Dinge, die lassen sich nur schwer ändern“, räumt er ein.

Abgebrochene Rückenlehnen

Was dem Rossini-Veranstalter beim jüngsten Festival den ein oder anderen verärgerten Gast eingebracht hat, sind instabile Stühle. „Bei ein paar sind die Rückenlehnen abgebrochen. Da haben wir wirklich Pech gehabt“, sagt er. Aber dafür sei das Catering gut gelaufen, das die Veranstalter erstmals selbst bewältigt haben. Die Auswahl ist laut Schönleber zwar nicht groß gewesen, aber dafür sei alles – im Vergleich zum vergangenen Jahr – flott über die Bühne gegangen.

Doch schon im nächsten Jahr könnte das Catering möglicherweise wieder vergeben werden, wenn bis dahin ein neuer Betreiber für das Kurhausrestaurant „Kleinod“ gefunden werden sollte. Laut Rieg gibt es bislang zwei Bewerber aus der Region. „Weitere Interessenten sind aber nach wie vor willkommen“, so der Staatsbad-Chef.

Erstellt am: 02.08.2007

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