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Interessantes aus der Presse

JULI 2007

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x.gif (67 Byte)Jeder Vogel singt zu seiner Zeit
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Bauernregel
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Pforzheimer Zeitung 25.07.2007
Wildbader erweckt das Badhotel
Betreiber des Hotel Bären kauft geschichtsträchtiges Haus am Kurplatz – Wiedereröffnung für Anfang 2008 geplant

BAD WILDBAD. Der tiefe und lange Dornröschenschlaf des historischen Bad Wildbader Badhotels hat seit gestern ein Ende. Die Wildbader Hoteliersfamilie Mokni wird künftig das Haus am Kurplatz führen und tritt mit großen Plänen an.

„Das Badhotel ist der Schlüssel für Bad Wildbad“, sagte Bürgermeister Klaus Mack gestern. Und gratulierte mit diesen Worten der Hoteliersfamilie Mokni zum Erwerb des geschichtsträchtigen Hauses. Die Betreiber des Hotel Bären, das am Kurplatz genau gegenüber vom Badhotel angesiedelt ist, werden künftig beide Häuser führen. Wobei Mohamed Mokni sie miteinander verbinden möchte, ohne dass sie sich gegenseitig Konkurrenz machen. „Der ,Bären‘ soll vorerst Motor bleiben, bis das Badhotel komplett auf Vordermann gebracht ist und zwischen 120 und 130 Betten in beiden Häusern belegt sind“, stellte der Hotelier sein Konzept vor. Dann denkt er an einen Rollentausch – und an eine Umbenennung des „Bären“ in „Rossini Hotel“.

Fließend Thermalwasser

Als besonderes Highlight wird die Hoteliersfamilie in beiden Häusern künftig fließend Thermalwasser in den Badezimmern haben. „Das ist einmalig, das hat sonst niemand“, freute sich Mokni sichtlich, der bereits seit 1993 davon träumt, eines Tages den „Bären“ und das Badhotel vereinigen zu können. Außerdem sollen künftig die Gäste aus beiden Häusern das Palais Thermal jederzeit kostenlos nutzen können.

Diese Punkte seien Grund für die langen, zähen Verhandlungen mit dem Land Baden-Württemberg gewesen, so Erika Mokni. Und nicht etwa der Kaufpreis. Über den wollten sich die neuen Badhotelbetreiber dennoch nicht äußern. Er liege aber unter den bekannten 1,6 Millionen Euro, die der letzte Betreiber, Friedrich Sacher, laut Rechtsanwalt Hans Wenzelburger hätte bezahlen müssen.

Die Investitionen, die auf die Familie Mokni mit Beginn des Umbaus zukommen, werden mehrere Millionen betragen. Fördermittel vom Land gibt es keine. Im Badhotel sollen alle Wasserleitungen ausgetauscht werden, das Haus wird neue Aufzüge bekommen, es soll eine neue Bar geben und die Zimmer werden auf Vordermann gebracht. Im hinteren Gebäudeteilen des Hotels werden alle Zimmer ebenfalls neu ausgestattet. Aber die Eigentümer haben sich etwas einfallen lassen: In diesen Räumen soll es zunächst Drei-Sterne-Niveau mit Vier-Sterne-Service geben. „Die Zimmer sind dann günstiger zu haben“, erklärte der Hotelier das Konzept. Mokni hat schon jetzt zehn neue Mitarbeiter eingestellt, um das Personal auf die speziellen Bedürfnisse des Badhotels zu trainieren und für die Wiedereröffnung Anfang 2008 fit zu machen. „Man kann keinen größeren Fehler begehen, als sich bei einer Neueröffnung lauter Fehltritte zu leisten“, schöpfte er aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz.

Signal für den Tourismus

In den vergangenen Jahrzehnten hat es immer wieder Negativschlagzeilen rund um das Badhotel gegeben. Weshalb sich der baden-württembergische Finanzstaatssekretär Gundolf Fleischer gestern nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags erfreut äußerte: „Das Land gibt das Badhotel in neue, erfahrene Hände.“ Mit dem Verkauf an die Familie Mokni sei es gelungen, ausgewiesene Profis aus der Hotelbranche für das historische Haus zu gewinnen. Dort weilten 1925 sogar Frau und Tochter des deutschen Kaisers Wilhelm II. Fleischer wertete die Wiedereröffnung des Badhotels als ein erfreuliches Signal für den Tourismus im Nordschwarzwald.


Erstellt am: 25.07.2007

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Pforzheimer Zeitung 24.07.2007
Kooperation als Ausweg
Bürgermeister von Enzklösterle kann sich weitere Zusammenarbeit mit Bad Wildbad vorstellen – Bauamt kommt in Betracht

ENZKLÖSTERLE/BAD WILDBAD. Seit April 1935 ist Enzklösterle selbstständig. Doch die Haushaltslage der Gemeinde ist angespannt, weshalb Bürgermeister Michael Faschon über Kooperationen mit Bad Wildbad nachdenkt.

„Ich bin froh, wenn es angesichts der finanziellen Lage zu Kooperationen zwischen Enzklösterle und Bad Wildbad kommt“, sagte der ehrenamtliche Bürgermeister der 1257- Seelen-Gemeinde, Michael Faschon, gestern. Eine Entscheidung darüber, ob Paare aus Enzklösterle sich künftig auf dem Bad Wildbader Standesamt das „Ja-Wort“ geben werden, steht heute Abend im Bad Wildbader Gemeinderat an.

„Bürgernah bleiben“

„Wir hoffen natürlich, dass sich das Gremium dafür entscheidet“, so Faschon. Dass das Standesamt der Bäderstadt künftig auch weitere Personenstands-Angelegenheiten für Enzklösterle übernimmt, davon möchte er derzeit jedoch noch nichts wissen. Die Gemeinde habe beispielsweise ein eigenes Einwohnermeldeamt und dabei solle es auch bleiben. Schließlich müsse die Verwaltung bürgernah sein.

Dennoch stehen die beiden benachbarten Gemeinden laut Faschon seit einiger Zeit miteinander im Gespräch – und Denkansätze für mögliche Zusammenarbeiten gebe es in verschiedenen Bereichen. So bilden die Gemeinden Bad Wildbad, Höfen und Enzklösterle eine Verwaltungsgemeinschaft. Deren wichtigste Aufgabe besteht im Entwurf oder auch in der Änderung von Flächennutzungsplänen, wobei Bad Wildbad für die Abwicklung zuständig ist. Das heißt, die Kurstadt kümmert sich grundsätzlich um die Schaffung von Rahmenbedingungen für eine bauliche Entwicklung der drei Gemeinden.

Dass bei diesem Sachverhalt eine Kooperation zwischen Bad Wildbad und Enzklösterle in Bauamts-Angelegenheiten auf der Hand liegt, dementierte Faschon nicht. Wenngleich er einem Gespräch mit seinen Gemeinderäten nicht vorgreifen wollte, bestätigte er, dass das Bauamt für eine weitere Partnerschaft durchaus in Betracht komme.

„Verwaltung ist offen“

Die Frage, ob dann auch der Bauhof schon bald für Enzklösterle zuständig sein könnte, verneinte Faschon jedoch. Der Bad Wildbader Bürgermeister Klaus Mack wollte sich zu weiteren, möglichen Zusammenarbeiten zwischen seiner alten Wirkungsstätte und der Kurstadt nicht äußern. „Das ist Sache von Enzklösterle“, sagte er.

Allerdings sei Bad Wildbad quer durch die Verwaltung offen für Kooperationen, so Mack. Gleichzeitig betonte Faschon, dass die Selbstständigkeit des Luftkurorts für ihn weiterhin oberste Priorität habe. Und möglicher weiterer Zusammenarbeit sei dort eine Grenze gesetzt, wo der Einkauf einer Leistung genau so viel koste, wie wenn Enzklösterle sie selbst erbringe.

Synergieeffekte könnten sich – und da sind sich beide Bürgermeister einig – vor allem im Bereich Tourismus ergeben. Wobei Faschon nicht nur an gemeinsame Werbe- und Messeauftritte denkt, sondern auch an eine einheitliche Kurverwaltung.

Erstellt am: 24.07.2007

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Pforzheimer Zeitung 19.07.2007
Mehr Leben in der Kurstadt
Bad Wildbader Stadtverwaltung möchte einen Dienstleistungsabend auf die Beine stellen – Neues Wochenmarkt-Konzept

BAD WILDBAD. Ein Dienstleistungsabend steht neu auf der Agenda der Stadt Bad Wildbad. Was sich trocken anhört, wurde vom Verwaltungsausschuss des Gemeinderats als innovative Idee zur Belebung der Innenstadt begrüßt.

Interessiert und erfreut zeigten sich die Mitglieder des Bad Wildbader Verwaltungs-, Sozial- und Fremdenverkehrsausschusses angesichts des Arbeitspapiers „Einkaufsstadt Bad Wildbad“. Darin schlägt die Stadtverwaltung vor, den Markt von Grund auf neu zu organisieren und mit dem Thema „Belebung der Innenstadt“ zu verbinden. „Wir müssen uns miteinander vernetzen“, stellte Bürgermeister Klaus Mack die Idee vor. Der Markt könne künftig auf einen Wochentag – etwa den Donnerstag – verlegt und mit einem allgemeinen Dienstleistungsabend verbunden werden.

Beteiligung auf breiter Basis

In ihrer Vorlage präsentierte die Verwaltung bereits erste Vorschläge, die jedoch nur als Arbeitsgrundlage dienen sollen. Geplant ist, alle Beteiligten auf breiter Basis in die Diskussion mit einzubeziehen.

„Es ist eine sehr gute Idee, an einem Strang zu ziehen“, lobte CDU-Gemeinderat und Sprecher des Einzelhandels, Günter Haag. Und auch SPD-Gemeinderat Bruno Knöller äußerte sich begeistert. Er stelle sich jedoch auf ein hartes Bohren dicker Bretter ein – sprich Probleme und Widerstände. Und die Marktgilde müsse erst einmal darlegen, wie neue Marktbeschicker künftig angeworben werden sollen. Aber grundsätzlich sei das ein guter Gedanke, so Knöller.

Ursprung des Arbeitspapiers „Einkaufsstadt Bad Wildbad“ war die fällige Neukonzeption des Wochenmarktes. Dieser kann nach Auffassung der Stadtverwaltung derzeit kaum mehr als „echter“ Markt bezeichnet werden. Dennoch besteht laut Bürgermeister Mack weiterhin Potenzial für und Interesse an einem stadteigenen Wochenmarkt. Das hätten unter anderem Gespräche mit der Betreibergesellschaft DMG Marktgilde ergeben. Die Beschicker sollen künftig ihre Stände wieder an einem attraktiveren Standort als auf dem Parkplatz vor dem Parkhaus errichten können.

Dazu sind verschiedene Plätze überprüft worden, wobei die König-Karl-Straße oder der Kurplatz laut Stadtverwaltung am geeignetsten erscheinen.

Scampi-Spieße und Champagner

„Das ist eine richtig knusprige Vorlage“, sagte Detlev Weingärtner, UBKL-Gemeinderat. Und zeichnete sein eigenes Bild von einer belebten Bad Wildbader Innenstadt mit ausgefallen Imbiss-Angeboten, wie etwa Scampi-Spießen und Champagner. „Wir müssen etwas tun, damit die Leute wieder gerne zu uns kommen“, so Weingärtner. Denn Kaufkraft sei im Oberen Enztal durchaus vorhanden und müsse dringend in der Stadt gebunden werden.

Etwas weniger mondän als Weingärtners Scampi-Champagner-Vision fielen die ersten Vorschläge der Stadtverwaltung für einen Bad Wildbader Dienstleistungsabend aus. So regte Bürgermeister Mack an, dass der Einzelhandel beispielsweise donnerstags einheitlich bis 19 oder 20 Uhr öffnen solle, um den Kunden verlässliche Rahmenbedingungen zu bieten. Ebenso könnten das Rathaus , die Banken sowie die AOK-Geschäftsstelle länger öffnen. Die letzte Bergfahrt der Bergbahn würde auf 20.45 Uhr festgelegt und Parken im Parkhaus Stadtmitte solle ab Donnerstagnachmittag kostenlos sein. Die Gastronomie könnte sich mit speziellen Angeboten einbringen. Und im Palais Thermal, dem Staatsbad, sowie in der Stadtbücherei könnten Veranstaltungsreihen stattfinden.

Erstellt am: 19.07.2007

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Schwarzwälder Bote - Enztäler 12.07.2007
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An die, seit Jahren marode Zufahrt zum Sommerberg scheint keiner zu denken.
Für die Verwaltung scheint die "Sonnenterrasse Bad Wildbads" geschlossen zu sein.
Einst gegebene Versprechen, von noch heute im Gemeinderat tätigen Kommunalpolitikern waren nur warme Luft.

                                                                                                                                                  
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Schwarzwälder Bote - Enztäler 06.07.2007
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Pforzheimer Zeitung06.07.2007
Rehakur-Praxis muss schließen
Ausfall der Kassenzahlungen nicht verkraftet – Kurgäste nur noch bis Ende September gebucht – Verhandlungen laufen

BAD WILDBAD. Der Zahlungsstopp der Krankenkassen für Rehakur-Gäste hat Folgen: Die Wildbader Physiotherapie-Praxis, in der die Kurenden behandelt wurden, wird im Laufe der nächsten Woche ihre Pforten schließen.

Ob die Schließung endgültig ist und die 30 Mitarbeiter auf der Straße stehen, ist unklar. Derzeit laufen noch die Gespräche mit den Kassen, über deren Inhalt die Beteiligten jedoch nichts verlauten lassen. Wie berichtet, haben die Ersatzkassen bereits vor Wochen ihre Zahlungen eingestellt. Grund: Sie werfen der Praxis vor, die Leistungen nicht korrekt erbracht zu haben.

Den finanziellen Ausfall konnte die Einrichtung nicht länger verkraften. Damit für die Gäste von Rehakur kein Nachteil entsteht, erhalten sie ihre Anwendungen in der Kurklinik am Olgabad. Groß ist das Kontingent nicht mehr: Die Karlsruher Firma, die auch mit Massageliegen handelt, wickelt nur noch bereits bestehende Buchungen ab. Im September wird dann wohl endgültig Schluss sein.

Zuschuss der Hoteliers

Die Hoteliers und Gastronomen, die mit Rehakur zusammenarbeiten, hoffen immer noch auf eine Einigung. Der örtliche Dehoga-Chef Herbert Munde (Hotel Sonnenhof) meint, dass bei einem Rückzug von Rehakur einige Existenzen bedroht wären. Es gehe um 30 000 Übernachtungen, wie er betont. Die neun Partner-Hotels seien so auf die Rehakur-Gäste angewiesen, dass sie der Firma sogar finanziell entgegenkamen. Sie gewährten einen Preisnachlass von fünf Euro pro Gast und Tag. Das mache unterm Strich 30 000 Euro, mit denen die Hoteliers die Karlsruher Firma bezuschussen. „Sonst wäre schon jetzt Schluss gewesen.“ Der Rückzug ist aber schon spürbar: Es sei nur noch die Hälfte des sonst üblichen Kontingents da. Bis Ende September habe Rehakur noch Gäste angemeldet, für den Zeitraum danach lägen keine Buchungen mehr vor.

Bei Rehakur warte man ab, ob die Physiotherapie-Praxis eine Einigung mit den Kassen erzielen kann, so Frank Meier von der Geschäftsführung. Er schätzt die Lage jedoch eher pessimistisch ein. Solange kein Geld fließe, könne man auf jeden Fall nicht weitermachen. Er betont, dass Rehakur nicht am Pranger stehe. Die Firma habe lediglich die Kur-Willigen vermittelt und sich um Unterbringung und Verpflegung bei den Vertragspartnern gekümmert.

Verknüpfungen mit der Praxis gibt es dennoch: Rehakur hat die Räumlichkeiten langfristig gemietet und hergerichtet. Auch im Olgabad hat die Firma investiert, dort fanden bisher die Wasser-Anwendungen statt. Ein Insider meint, man müsse sich das System wie einen Pool vorstellen, zu dem Rehakur als Vermittler gehört. Außerdem der Arzt, der die Anwendungen verschreibt, und die Physiotherapie-Praxis, die die Behandlungen erbringt. Falle ein Teil weg, werde es kritisch.

Rehakur sucht nach Angaben von Meier jetzt nach anderen Möglichkeiten, damit die Vermittlung weiter- gehen kann. Es gebe Interessenten aus dem ganzen Bundesgebiet, betont er.

Erstellt am: 06.07.2007

http://www.rehakur.de/     http://www.kur-in-deutschland-nur-199-euro.de/impressum.html


Schon vor einem Jahr habe ich wegen der   "Unternehmung Rehakur" Zweifel angemeldet.

pefri/inter/inter-april-2006.htm

                                               
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Unabhängiges Fachmagazin für Hotelerie und Gastronomie 29.06.2007
Mehrwertsteuer: Minister verärgert Bayerischen Hoga-Verband (30.04.2007)

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat sich dafür ausgesprochen, den Mehrwertsteuersatz für die Bahn von derzeit 19 auf 9,5 Prozent zu halbieren. Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber hat sich auf Gabriels Seite geschlagen und in einem Artikel in der tz gefordert: „Gabriel solle nicht nur die Mehrwertsteuer allein angehen, sondern auch das Flugbenzin.“ Damit hat er sich nun den Unmut der bayerischen Gastronomen und Hoteliers zugezogen. Denn der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. (BHG) reagierte verärgert auf den Vorschlag des Ministers.
„Wenn der BHG fordert, der Staat solle endlich den Mehrwertsteuersatz für Hotellerie und Gastronomie auf ein europäisches Maß senken, dann ernten wir von Huber nur verständnisloses Kopfschütteln“, sagt Siegfried Gallus, Präsident des BHG.
Dabei ist insbesondere die deutsche Hotellerie im europäischen Vergleich stark benachteiligt. Denn während Hoteliers in Österreich, Tschechien oder der Schweiz gerade einmal 10 Prozent, 5 Prozent oder in der Schweiz sogar nur 3,6 Prozent Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen müssen, sind es in Deutschland 19 Prozent. Gallus ist enttäuscht: „Obwohl es jederzeit rechtlich möglich wäre, den Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie sofort zu senken, hat Huber gerade in der letzten Zeit immer wieder betont, dass dafür kein Raum sei. Bei der Bahn ist das plötzlich alles ganz anders. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Das darf im Tourismusland Nr. 1 Bayern nicht passieren. Schließlich ist Huber nicht nur bayerischer Verkehrs-, sondern auch bayerischer Tourismusminister.“

Gleiches sollte für BadenWürttemberg oder die ganze Republik gelten.   pefri-kl.gif (145 Byte)

29.06.2007

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