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Interessantes aus der Presse |
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25.07.2007
Wildbader erweckt das Badhotel
Betreiber des Hotel Bären kauft geschichtsträchtiges Haus am Kurplatz
Wiedereröffnung für Anfang 2008 geplant
BAD WILDBAD. Der tiefe und lange Dornröschenschlaf des historischen Bad Wildbader
Badhotels hat seit gestern ein Ende. Die Wildbader Hoteliersfamilie Mokni wird künftig
das Haus am Kurplatz führen und tritt mit großen Plänen an.
Das Badhotel ist der Schlüssel für Bad Wildbad, sagte Bürgermeister Klaus
Mack gestern. Und gratulierte mit diesen Worten der Hoteliersfamilie Mokni zum Erwerb des
geschichtsträchtigen Hauses. Die Betreiber des Hotel Bären, das am Kurplatz genau
gegenüber vom Badhotel angesiedelt ist, werden künftig beide Häuser führen. Wobei
Mohamed Mokni sie miteinander verbinden möchte, ohne dass sie sich gegenseitig Konkurrenz
machen. Der ,Bären soll vorerst Motor bleiben, bis das Badhotel komplett auf
Vordermann gebracht ist und zwischen 120 und 130 Betten in beiden Häusern belegt
sind, stellte der Hotelier sein Konzept vor. Dann denkt er an einen Rollentausch
und an eine Umbenennung des Bären in Rossini Hotel.
Fließend Thermalwasser
Als besonderes Highlight wird die Hoteliersfamilie in beiden Häusern künftig fließend
Thermalwasser in den Badezimmern haben. Das ist einmalig, das hat sonst
niemand, freute sich Mokni sichtlich, der bereits seit 1993 davon träumt, eines
Tages den Bären und das Badhotel vereinigen zu können. Außerdem sollen
künftig die Gäste aus beiden Häusern das Palais Thermal jederzeit kostenlos nutzen
können.
Diese Punkte seien Grund für die langen, zähen Verhandlungen mit dem Land
Baden-Württemberg gewesen, so Erika Mokni. Und nicht etwa der Kaufpreis. Über den
wollten sich die neuen Badhotelbetreiber dennoch nicht äußern. Er liege aber unter den
bekannten 1,6 Millionen Euro, die der letzte Betreiber, Friedrich Sacher, laut
Rechtsanwalt Hans Wenzelburger hätte bezahlen müssen.
Die Investitionen, die auf die Familie Mokni mit Beginn des Umbaus zukommen, werden
mehrere Millionen betragen. Fördermittel vom Land gibt es keine. Im Badhotel sollen alle
Wasserleitungen ausgetauscht werden, das Haus wird neue Aufzüge bekommen, es soll eine
neue Bar geben und die Zimmer werden auf Vordermann gebracht. Im hinteren Gebäudeteilen
des Hotels werden alle Zimmer ebenfalls neu ausgestattet. Aber die Eigentümer haben sich
etwas einfallen lassen: In diesen Räumen soll es zunächst Drei-Sterne-Niveau mit
Vier-Sterne-Service geben. Die Zimmer sind dann günstiger zu haben, erklärte
der Hotelier das Konzept. Mokni hat schon jetzt zehn neue Mitarbeiter eingestellt, um das
Personal auf die speziellen Bedürfnisse des Badhotels zu trainieren und für die
Wiedereröffnung Anfang 2008 fit zu machen. Man kann keinen größeren Fehler
begehen, als sich bei einer Neueröffnung lauter Fehltritte zu leisten, schöpfte er
aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz.
Signal für den Tourismus
In den vergangenen Jahrzehnten hat es immer wieder Negativschlagzeilen rund um das
Badhotel gegeben. Weshalb sich der baden-württembergische Finanzstaatssekretär Gundolf
Fleischer gestern nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags erfreut äußerte:
Das Land gibt das Badhotel in neue, erfahrene Hände. Mit dem Verkauf an die
Familie Mokni sei es gelungen, ausgewiesene Profis aus der Hotelbranche für das
historische Haus zu gewinnen. Dort weilten 1925 sogar Frau und Tochter des deutschen
Kaisers Wilhelm II. Fleischer wertete die Wiedereröffnung des Badhotels als ein
erfreuliches Signal für den Tourismus im Nordschwarzwald.
Erstellt am: 25.07.2007
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24.07.2007
Kooperation als Ausweg
Bürgermeister von Enzklösterle kann sich weitere Zusammenarbeit mit Bad Wildbad
vorstellen Bauamt kommt in Betracht
ENZKLÖSTERLE/BAD WILDBAD. Seit April 1935 ist Enzklösterle selbstständig. Doch
die Haushaltslage der Gemeinde ist angespannt, weshalb Bürgermeister Michael Faschon
über Kooperationen mit Bad Wildbad nachdenkt.
Ich bin froh, wenn es angesichts der finanziellen Lage zu Kooperationen zwischen
Enzklösterle und Bad Wildbad kommt, sagte der ehrenamtliche Bürgermeister der
1257- Seelen-Gemeinde, Michael Faschon, gestern. Eine Entscheidung darüber, ob Paare aus
Enzklösterle sich künftig auf dem Bad Wildbader Standesamt das Ja-Wort geben
werden, steht heute Abend im Bad Wildbader Gemeinderat an.
Bürgernah bleiben
Wir hoffen natürlich, dass sich das Gremium dafür entscheidet, so Faschon.
Dass das Standesamt der Bäderstadt künftig auch weitere Personenstands-Angelegenheiten
für Enzklösterle übernimmt, davon möchte er derzeit jedoch noch nichts wissen. Die
Gemeinde habe beispielsweise ein eigenes Einwohnermeldeamt und dabei solle es auch
bleiben. Schließlich müsse die Verwaltung bürgernah sein.
Dennoch stehen die beiden benachbarten Gemeinden laut Faschon seit einiger Zeit
miteinander im Gespräch und Denkansätze für mögliche Zusammenarbeiten gebe es
in verschiedenen Bereichen. So bilden die Gemeinden Bad Wildbad, Höfen und Enzklösterle
eine Verwaltungsgemeinschaft. Deren wichtigste Aufgabe besteht im Entwurf oder auch in der
Änderung von Flächennutzungsplänen, wobei Bad Wildbad für die Abwicklung zuständig
ist. Das heißt, die Kurstadt kümmert sich grundsätzlich um die Schaffung von
Rahmenbedingungen für eine bauliche Entwicklung der drei Gemeinden.
Dass bei diesem Sachverhalt eine Kooperation zwischen Bad Wildbad und Enzklösterle in
Bauamts-Angelegenheiten auf der Hand liegt, dementierte Faschon nicht. Wenngleich er einem
Gespräch mit seinen Gemeinderäten nicht vorgreifen wollte, bestätigte er, dass das
Bauamt für eine weitere Partnerschaft durchaus in Betracht komme.
Verwaltung ist offen
Die Frage, ob dann auch der Bauhof schon bald für Enzklösterle zuständig sein könnte,
verneinte Faschon jedoch. Der Bad Wildbader Bürgermeister Klaus Mack wollte sich zu
weiteren, möglichen Zusammenarbeiten zwischen seiner alten Wirkungsstätte und der
Kurstadt nicht äußern. Das ist Sache von Enzklösterle, sagte er.
Allerdings sei Bad Wildbad quer durch die Verwaltung offen für Kooperationen, so Mack.
Gleichzeitig betonte Faschon, dass die Selbstständigkeit des Luftkurorts für ihn
weiterhin oberste Priorität habe. Und möglicher weiterer Zusammenarbeit sei dort eine
Grenze gesetzt, wo der Einkauf einer Leistung genau so viel koste, wie wenn Enzklösterle
sie selbst erbringe.
Synergieeffekte könnten sich und da sind sich beide Bürgermeister einig
vor allem im Bereich Tourismus ergeben. Wobei Faschon nicht nur an gemeinsame Werbe- und
Messeauftritte denkt, sondern auch an eine einheitliche Kurverwaltung.
Erstellt am: 24.07.2007
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19.07.2007
Mehr Leben in der
Kurstadt
Bad Wildbader Stadtverwaltung möchte einen Dienstleistungsabend auf die Beine
stellen Neues Wochenmarkt-Konzept
BAD WILDBAD. Ein Dienstleistungsabend steht neu auf der Agenda der Stadt Bad Wildbad. Was
sich trocken anhört, wurde vom Verwaltungsausschuss des Gemeinderats als innovative Idee
zur Belebung der Innenstadt begrüßt.
Interessiert und erfreut zeigten sich die Mitglieder des Bad Wildbader Verwaltungs-,
Sozial- und Fremdenverkehrsausschusses angesichts des Arbeitspapiers Einkaufsstadt
Bad Wildbad. Darin schlägt die Stadtverwaltung vor, den Markt von Grund auf neu zu
organisieren und mit dem Thema Belebung der Innenstadt zu verbinden. Wir
müssen uns miteinander vernetzen, stellte Bürgermeister Klaus Mack die Idee vor.
Der Markt könne künftig auf einen Wochentag etwa den Donnerstag verlegt
und mit einem allgemeinen Dienstleistungsabend verbunden werden.
Beteiligung auf breiter Basis
In ihrer Vorlage präsentierte die Verwaltung bereits erste Vorschläge, die jedoch nur
als Arbeitsgrundlage dienen sollen. Geplant ist, alle Beteiligten auf breiter Basis in die
Diskussion mit einzubeziehen.
Es ist eine sehr gute Idee, an einem Strang zu ziehen, lobte CDU-Gemeinderat
und Sprecher des Einzelhandels, Günter Haag. Und auch SPD-Gemeinderat Bruno Knöller
äußerte sich begeistert. Er stelle sich jedoch auf ein hartes Bohren dicker Bretter ein
sprich Probleme und Widerstände. Und die Marktgilde müsse erst einmal darlegen,
wie neue Marktbeschicker künftig angeworben werden sollen. Aber grundsätzlich sei das
ein guter Gedanke, so Knöller.
Ursprung des Arbeitspapiers Einkaufsstadt Bad Wildbad war die fällige
Neukonzeption des Wochenmarktes. Dieser kann nach Auffassung der Stadtverwaltung derzeit
kaum mehr als echter Markt bezeichnet werden. Dennoch besteht laut
Bürgermeister Mack weiterhin Potenzial für und Interesse an einem stadteigenen
Wochenmarkt. Das hätten unter anderem Gespräche mit der Betreibergesellschaft DMG
Marktgilde ergeben. Die Beschicker sollen künftig ihre Stände wieder an einem
attraktiveren Standort als auf dem Parkplatz vor dem Parkhaus errichten können.
Dazu sind verschiedene Plätze überprüft worden, wobei die König-Karl-Straße oder der
Kurplatz laut Stadtverwaltung am geeignetsten erscheinen.
Scampi-Spieße und Champagner
Das ist eine richtig knusprige Vorlage, sagte Detlev Weingärtner,
UBKL-Gemeinderat. Und zeichnete sein eigenes Bild von einer belebten Bad Wildbader
Innenstadt mit ausgefallen Imbiss-Angeboten, wie etwa Scampi-Spießen und Champagner.
Wir müssen etwas tun, damit die Leute wieder gerne zu uns kommen, so
Weingärtner. Denn Kaufkraft sei im Oberen Enztal durchaus vorhanden und müsse dringend
in der Stadt gebunden werden.
Etwas weniger mondän als Weingärtners Scampi-Champagner-Vision fielen die ersten
Vorschläge der Stadtverwaltung für einen Bad Wildbader Dienstleistungsabend aus. So
regte Bürgermeister Mack an, dass der Einzelhandel beispielsweise donnerstags einheitlich
bis 19 oder 20 Uhr öffnen solle, um den Kunden verlässliche Rahmenbedingungen zu bieten.
Ebenso könnten das Rathaus , die Banken sowie die AOK-Geschäftsstelle länger öffnen.
Die letzte Bergfahrt der Bergbahn würde auf 20.45 Uhr festgelegt und Parken im Parkhaus
Stadtmitte solle ab Donnerstagnachmittag kostenlos sein. Die Gastronomie könnte sich mit
speziellen Angeboten einbringen. Und im Palais Thermal, dem Staatsbad, sowie in der
Stadtbücherei könnten Veranstaltungsreihen stattfinden.
Erstellt am: 19.07.2007
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12.07.2007


An die, seit Jahren marode Zufahrt
zum Sommerberg scheint keiner zu denken.
Für die Verwaltung scheint die "Sonnenterrasse Bad Wildbads" geschlossen zu
sein.
Einst gegebene Versprechen, von noch heute im Gemeinderat tätigen Kommunalpolitikern
waren nur warme Luft.

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06.07.2007

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06.07.2007
Rehakur-Praxis muss
schließen
Ausfall der Kassenzahlungen nicht verkraftet Kurgäste nur noch bis Ende
September gebucht Verhandlungen laufen
BAD WILDBAD. Der Zahlungsstopp der Krankenkassen für Rehakur-Gäste hat Folgen:
Die Wildbader Physiotherapie-Praxis, in der die Kurenden behandelt wurden, wird im Laufe
der nächsten Woche ihre Pforten schließen.
Ob die Schließung endgültig ist und die 30 Mitarbeiter auf der Straße stehen, ist
unklar. Derzeit laufen noch die Gespräche mit den Kassen, über deren Inhalt die
Beteiligten jedoch nichts verlauten lassen. Wie berichtet, haben die Ersatzkassen bereits
vor Wochen ihre Zahlungen eingestellt. Grund: Sie werfen der Praxis vor, die Leistungen
nicht korrekt erbracht zu haben.
Den finanziellen Ausfall konnte die Einrichtung nicht länger verkraften. Damit für die
Gäste von Rehakur kein Nachteil entsteht, erhalten sie ihre Anwendungen in der Kurklinik
am Olgabad. Groß ist das Kontingent nicht mehr: Die Karlsruher Firma, die auch mit
Massageliegen handelt, wickelt nur noch bereits bestehende Buchungen ab. Im September wird
dann wohl endgültig Schluss sein.
Zuschuss der Hoteliers
Die Hoteliers und Gastronomen, die mit Rehakur zusammenarbeiten, hoffen immer noch auf
eine Einigung. Der örtliche Dehoga-Chef Herbert Munde (Hotel Sonnenhof) meint, dass bei
einem Rückzug von Rehakur einige Existenzen bedroht wären. Es gehe um 30 000
Übernachtungen, wie er betont. Die neun Partner-Hotels seien so auf die Rehakur-Gäste
angewiesen, dass sie der Firma sogar finanziell entgegenkamen. Sie gewährten einen
Preisnachlass von fünf Euro pro Gast und Tag. Das mache unterm Strich 30 000 Euro, mit
denen die Hoteliers die Karlsruher Firma bezuschussen. Sonst wäre schon jetzt
Schluss gewesen. Der Rückzug ist aber schon spürbar: Es sei nur noch die Hälfte
des sonst üblichen Kontingents da. Bis Ende September habe Rehakur noch Gäste
angemeldet, für den Zeitraum danach lägen keine Buchungen mehr vor.
Bei Rehakur warte man ab, ob die Physiotherapie-Praxis eine Einigung mit den Kassen
erzielen kann, so Frank Meier von der Geschäftsführung. Er schätzt die Lage jedoch eher
pessimistisch ein. Solange kein Geld fließe, könne man auf jeden Fall nicht
weitermachen. Er betont, dass Rehakur nicht am Pranger stehe. Die Firma habe lediglich die
Kur-Willigen vermittelt und sich um Unterbringung und Verpflegung bei den Vertragspartnern
gekümmert.
Verknüpfungen mit der Praxis gibt es dennoch: Rehakur hat die Räumlichkeiten langfristig
gemietet und hergerichtet. Auch im Olgabad hat die Firma investiert, dort fanden bisher
die Wasser-Anwendungen statt. Ein Insider meint, man müsse sich das System wie einen Pool
vorstellen, zu dem Rehakur als Vermittler gehört. Außerdem der Arzt, der die Anwendungen
verschreibt, und die Physiotherapie-Praxis, die die Behandlungen erbringt. Falle ein Teil
weg, werde es kritisch.
Rehakur sucht nach Angaben von Meier jetzt nach anderen Möglichkeiten, damit die
Vermittlung weiter- gehen kann. Es gebe Interessenten aus dem ganzen Bundesgebiet, betont
er.
Erstellt am: 06.07.2007
http://www.rehakur.de/
http://www.kur-in-deutschland-nur-199-euro.de/impressum.html
Schon vor einem Jahr habe ich wegen der
"Unternehmung Rehakur" Zweifel angemeldet.
pefri/inter/inter-april-2006.htm

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29.06.2007
Mehrwertsteuer: Minister verärgert Bayerischen
Hoga-Verband (30.04.2007)
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat sich dafür ausgesprochen, den Mehrwertsteuersatz
für die Bahn von derzeit 19 auf 9,5 Prozent zu halbieren. Bayerns Wirtschaftsminister
Erwin Huber hat sich auf Gabriels Seite geschlagen und in einem Artikel in der tz
gefordert: Gabriel solle nicht nur die Mehrwertsteuer allein angehen, sondern auch
das Flugbenzin. Damit hat er sich nun den Unmut der bayerischen Gastronomen und
Hoteliers zugezogen. Denn der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. (BHG)
reagierte verärgert auf den Vorschlag des Ministers.
Wenn der BHG fordert, der Staat solle endlich den Mehrwertsteuersatz für Hotellerie
und Gastronomie auf ein europäisches Maß senken, dann ernten wir von Huber nur
verständnisloses Kopfschütteln, sagt Siegfried Gallus, Präsident des BHG.
Dabei ist insbesondere die deutsche Hotellerie im europäischen Vergleich stark
benachteiligt. Denn während Hoteliers in Österreich, Tschechien oder der Schweiz gerade
einmal 10 Prozent, 5 Prozent oder in der Schweiz sogar nur 3,6 Prozent Umsatzsteuer an das
Finanzamt abführen müssen, sind es in Deutschland 19 Prozent. Gallus ist enttäuscht:
Obwohl es jederzeit rechtlich möglich wäre, den Mehrwertsteuersatz für die
Hotellerie sofort zu senken, hat Huber gerade in der letzten Zeit immer wieder betont,
dass dafür kein Raum sei. Bei der Bahn ist das plötzlich alles ganz anders. Hier wird
mit zweierlei Maß gemessen. Das darf im Tourismusland Nr. 1 Bayern nicht passieren.
Schließlich ist Huber nicht nur bayerischer Verkehrs-, sondern auch bayerischer
Tourismusminister.
Gleiches sollte für BadenWürttemberg oder
die ganze Republik gelten. 
29.06.2007
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