Bad Wildbad im Schwarzwald - Interessantes - Presse - Aktuell  März 2000
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Schwarzwald.
Bad-Wildbad    

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*Presse * Blättle * Ein toller circus *

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MÄRZ 2000
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pz-news 30.03.2000         ( auf der Seite 3 )

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Der "Zauber" auf den Wildbad-Seiten war immerhin die Titelseite der PZ wert.

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Wirbel um Internetlink des Familienministeriums

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Berlin (dpa) - Ein vermeintlicher Sex-Link auf der Internet-Seite von Bundesfamilienministerin Christine Bergmann (SPD) hat am Mittwoch für Wirbel gesorgt. Die Ministerin ließ den Verweis auf den Inhaltskatalog eines anderen Anbieters sperren, nachdem ihr die «Bild»-Zeitung die Vermittlung von Callboys vorgeworfen hatte.  Die CDU/CSU im Bundestag hielt Bergmann «unglaubliche Schlamperei» vor. Computerexperten bezeichneten den Zeitungsbericht dagegen als völlig haltlos. Im Internet lasse sich generell jede Seite von einem beliebigen Ausgangspunkt erreichen, der - wie das Angebot des Ministeriums - auf fremde Inhalte verweise.

Der als «Link des Monats» ausgewiesene Verweis im Internetangebot des Familienministeriums
( http://www.bmfsfj.de ) führte zu einem Webkatalog für Frauen mit dem Namen «Powercat». Dieser enthält eine Linksammlung zu unterschiedlichsten Themen. Dabei können Besucher - über weitere Verweise - auch zu den Angeboten von männlichen Prostituierten und anderen Seiten mit erotischem Inhalt gelangen.

Bergmann sagte dazu, es sei von ihrem Haus zu spät bemerkt worden, dass sich über «Powercat» auch Sexseiten erreichen ließen. Für das Familienministerium sei dies Anlass, nun alle Links des Internetangebots noch einmal auf ihre Seriosität zu überprüfen.

Während Unionspolitiker von einem Skandal sprachen, reagierten Experten von Computerzeitschriften mit Unverständnis auf den «Bild»- Bericht. Der Chefredakteur des «ct»-Magazins (Hannover), Christian Persson, sagte der dpa, niemand könne kontrollieren, wohin Links auf andere Internetseiten letztlich führten. Untersuchungen hätten gezeigt, dass es im Schnitt mit sechs bis sieben Mausclicks möglich sei, von jeder beliebigen Seite auf jede andere Seite im Netz zu springen. Die gegen Bergmann erhobenen Vorwürfe seien deshalb nicht zu halten.

Dagegen bezeichnete es CDU-Familienpolitikerin Maria Eichhorn als «unfassbar», wie leicht «erkennbare Links zu Callboys, Cybersex- und Erotikseiten» auf der Homepage des Ministeriums eingestellt worden seien. Auf die Frage, wo der Unterschied zum Internet-Angebot der CDU liege, über das sich Sex-Seiten ebenso schnell erreichen lassen, wies Eichhorn auf die heraus gehobene Präsentation des Links auf der Ministeriumsseite hin. Dieser sei auf der Startseite als ein Tipp des Monats empfohlen worden. Dies sei nicht mit der «Liste der allgemein bekannten Suchmaschinen irgendwo in einer langen Liste von informativen Fachlinks» im CDU-Angebot zu vergleichen.

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Aus der    bild-logo.jpg (9712 Byte)    vom 29.03.2000

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Frauenministerin Christine Bergmann ist drin, im Internet – und
schlittert gleich in einen Sex-Skandal.
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Warum soll so was nur bei pefri.gif (326 Byte)passieren ?

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Wildbader Anzeigenblatt 29.03.2000

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Vertragsunterzeichnung in Pforzheim:

Grünes Licht für die Stadtbahn Pforzheim – Bad Wildbad
In einem auf Gleis 104 des Pforzheimer Hauptbahnhofs eingefahrenen Bistro-Stadtbahnwagen der Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) und damit an einem außergewöhnlichen Ort wurden sie am Freitagvormittag unterzeichnet: Die fünf Verträge zur Realisierung des Stadtbahnbetriebs auf der Enztalbahn zwischen Pforzheim und Bad Wildbad.
„Großer Bahnhof“ im Hauptbahnhof Pforzheim: Auf dem Gleis, auf dem üblicherweise die Züge nach Bad Wildbad abfahren, stellten Staatssekretär Stefan Mappus MdL, AVG-Direktor Dieter Ludwig (Karlsruhe), die Landräte Hans-Werner Köblitz (Calw) und Werner Burckhart (Enzkreis) sowie Erster Bürgermeister Matthias Wittwer (Pforzheim) mit ihren Unterschriften unter das umfangreiche Vertragswerk die Signale auf Grün für die Stadtbahn auf der Enztalstrecke Pforzheim-Bad Wildbad. AVG-Geschäftsführer Dieter Ludwig blickte in seinem Statement auf die bisherige Entwicklung der Stadtbahn-Idee im Enztal und auf die umfangreichen Vertragsverhandlungen mit dem Land Baden-Württemberg, den Kreisen und den an der Strecke liegenden Städten und Gemeinden zurück. Dabei gab er sich zuversichtlich, das große Ziel innerhalb von zwei Jahren erreichen zu können „An uns liegt es jetzt, und wir werden uns anstrengen“ versicherte Dieter Ludwig, um ein seinen Ausführungen zufolge bundesweit einmaliges Musterbeispiel an kommunaler Zusammenarbeit im öffentlichen Personennahverkehr zu realisieren.
Staatssekretär Stefan Mappus erwartete in seinen Ausführungen ein geringeres Defizit auf der Stadtbahn als dies bisher veranschlagt sei. Mit einer Stadtbahn werde die Stellung Pforzheims als regionaler Verkehrsknotenpunkt und als Zentrum des elektrifizierten Schienenverkehrs in die Richtungen Karlsruhe, Bietigheim-Bissingen und Bad Wildbad erweitert und gestärkt.
Landrat Hans-Werner Köblitz (Calw) sah in der Vertragsunterzeichnung einen Meilenstein in der Nahverkehrsentwicklung in der Region, bei der man in der Zusammenarbeit einen engen Schulterschluss praktiziert habe. „Die Steigerung des Fahrgastaufkommens auf das Dreifache wird für die AVG die untere Grenze sein“, hoffte der Calwer Landrat im Blick auf die bislang bei anderen Neubaustrecken der Albtalverkehrsgesellschaft erreichten Beförderungszahlen. Gleichzeitig freute er sich über die positive Einstellung des baden-württembergischen Verkehrsministeriums zur geplanten Attraktivierung der Nagoldtalbahn, wenn auch ohne Elektrifizierung und nur mit Dieselfahrzeugbetrieb. Dabei handle es sich um ein noch regionaleres Projekt als im Enztal, verbinde die Bahn letztendlich doch die Städte Pforzheim und Freudenstadt miteinander.
Bürgermeister Matthias Wittwer sah die Attraktivierung einer Bahnstrecke unter vier Aspekten: Moderne Fahrzeuge, gute Taktverkehrszeiten, Erschließung weiterer Gebiete und eine attraktive Fahrpreisgestaltung. Er zeigte sich zuversichtlich, auch den letztgenannten Punkt noch einer guten Lösung zuführen zu können.
Landrat Werner Burckhart (Enzkreis) stellte seine Ausführungen unter die Dreiecks-Bahnbeziehung vom badischen Karlsruhe ins württembergische Bietigheim-Bissingen und hinein in den Schwarzwald bis nach Bad Wildbad. Unter diesen regionalen Gesichtspunkten habe sich der Enzkreis zur übrigens erstmaligen Übernahme eines eventuellen Betriebskostendefizits entschließen können.
Mit der Unterzeichnung der Verträge ist die Finanzierung der Investitions- und Betriebskosten auf der Enztalbahn gesichert. Damit kann die AVG daran gehen, die Detailplanung für den stadtbahnmäßigen Ausbau der Enztalbahn mit dem Ziel des Plangenehmigungs- und Feststellungsverfahrens in Auftrag zu geben. Dabei hofft die AVG, noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich für die Ausbaumaßnahmen vornehmen zu können. Unter günstigen Umständen könnte der Stadtbahnbetrieb von Pforzheim bis zum Bahnhof Bad Wildbad noch im Jahr 2001 anlaufen. Mit dem Abschluss der Streckenerweiterung bis zum Bad Wildbader Kurpark rechnet Dieter Ludwig im Jahr 2002/2003.
Für den Ausbau der Infrastruktur fallen Kosten in Höhe von rund 40 Millionen Mark an, die zu 85% von Bund und Land im Rahmen des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes (GVFG) bezuschusst werden. Hinzu kommen Planungskosten in Höhe von etwa acht Prozent der Bausumme. Für die Beschaffung der Stadtbahnwagen wird mit Kosten von 10,8 Millionen Mark gerechnet, die vom Land zu 50% nach dem GVFG bezuschusst werden. Die durch die staatlichen Zuschüsse nicht gedeckten Kosten werden von den kommunalen Gebietskörperschaften und damit von den Landkreisen und von den an der Strecke liegenden Städten und Gemeinden übernommen. In dem jetzt unterzeichneten Vertragswerk hat sich das Land verpflichtet, Zuschüsse zu den Betriebskosten in der Größenordnung von vier Millionen Mark jährlich zu leisten.

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pz-news 23.03.2000

Scharfe Kritik an Verwaltung geübt

Verspäteter Ausbau der unteren Wilhelmstraße in Bad Wildbad

BAD WILDBAD. "Das ist eine ganz, ganz schwache und indiskutable Leis-tung der Verwaltung.

" Auf die öffentliche Bekanntgabe in der jüngsten Bad Wildbader Gemeinderatssitzung, der Ausbau der unteren Wilhelmstraße werde in zwei Bauabschnitten zwischen September diesen und April nächsten Jahres erledigt, reagierte der UBKL-Gemeinderat Fritz Eitel mehr als gereizt. "Das ist die katastrophalste Entwicklung einer Baugeschichte in meiner gesamten Gemeinderatszeit", wetterte Eitel, der für die späte Ausführung der seit langer Zeit geplanten Maßnahmen keinerlei Verständnis hat.

Ihm sei sehr wohl bekannt, so Eitel, dass es unter anderem diverse Probleme mit einem Planer gegeben hätte die Leistung der Verwaltung in dieser Angelegenheit ist aber nach Ansicht Fritz Eitels mehr als fraglich, da an Stelle der ursprünglich geplanten schnellen Realisierung nun eine weitere Verschleppung der Maßnahme zu erkennen sei. Bauabschnitt 1 beinhaltet Technisches Rathaus bis Einmündung Kochstraße, Bauabschnitt 2 die Einmündung Kochstraße bis Baugrenze Tunnel. Dass die Verwaltung auch den von der Maßnahme betroffenen Gastronomen keine zufrieden stellende Auskunft zu dem "recht einfachen"Bauvorhaben gegeben habe, bewertet Eitel als eine Unverschämtheit. Weder Bürgermeister Dr. Walter Jocher noch Stadtbaumeister Teltschick sahen sich veranlasst, die Kritik Fritz Eitels zu kommentieren.

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pz-news 16.03.2000

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Großer Liberaler wurde 90

Gebrutstagsempfang der für Ehrenbürger Hermann Saam

BAD WILDBAD. Zu einer umfassenden Würdigung seines Berufslebens mit vielen Höhepunkten in der Kommunal-, Kreis-, Landes- und Bundespolitik sowie im diplomatischen Dienst wurde der Geburtstagsempfang für den Ehrenbürger der Städte Bad Wildbad und Freudenstadt und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Hermann Saam (Bad Wildbad), im "Bad-Hotel".

Eingeladen zum Empfang aus Anlass des 90. Geburtstags, den der Jubilar bei guter Gesundheit im Familienkreis feiern konnte, hatte die Stadt Bad Wildbad, wobei die FDP-Landtagsfraktion für den anschließenden Stehempfang finanziell verantwortlich zeichnete. Im Gegensatz zu manch anderem Gratulanten hatte der Geehrte in freier Rede manche Begebenheit, Anekdote und Episode insbesondere aus dem Diplomatendienst in Afrika und aus seinen Zeiten als Bürgermeister in Freudenstadt und Wildbad parat.

Den Reigen der Gratulanten eröffnete der Bad Wildbader Bürgermeister Dr. Walter Jocher. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit einer Geburtstagstorte mit vielen kleinen Kerzen, die der Jubilar trotz der Assistenz seiner Gattin nicht auszublasen vermochte. Kein Wunder, denn es waren ganz spezielle Kerzen, die sich immer wieder selbst entzündeten. Der Bad Wildbader Bürgermeister beleuchtete schlaglichtartig den diplomatischen Dienst Hermann Saams vor dem zweiten Weltkrieg sowie dessen vielfältiges und engagiertes bundes-, landes- und kommunalpolitisches Wirken insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg, das nach dem Wiederaufbau Freudenstadts, wo er zunächst als Bürgermeister wirkte, mit der Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland die höchste öffentliche Würdigung erfuhr. Bürgermeister Dr. Walter Jocher bezeichnete Hermann Saam als "die liberale Adresse" in der Region sowie als ein großes Vorbild der alten liberalen Tradition im Land Baden-Württemberg. Sowohl in der Rede des Bad Wildbader Bürgermeisters als auch in den Ansprachen der nachfolgenden Gratulanten fiel immer wieder das Wort "Grand Seigneur" als treffliche Charakterisierung der Persönlichkeit.

Die FDP-Landtagsabgeordnete Beate Fauser (Neuhengstett) würdigte das Wirken Hermann Saams für die Partei als Landtags- und Bundestagsabgeordneter sowie als ehemaliger Landesvorsitzender und wünschte sich im Blick auf seinen außergewöhnlich interessanten Lebenslauf noch eine alle Stationen im In- und Ausland umfassende Biografie. Das Schicksal meint es gut mit Ihnen, sagte sie im Blick auf die beneidenswerte Gesundheit, in welcher der Jubilar seinen 90. Geburtstag begehen konnte. "Sie haben über Jahre und Jahrzehnte hinweg einiges für die Bürger und ihr Land geleistet", attestierte der FDP-Landtags-Fraktionsvorsitzende Ernst Pfister (Trossingen) Hermann Saam in seiner Glückwunschansprache. Das ist Glück und das ist Gnade, fuhr er fort und fügte an: Sie können stolz sein auf das, was Sie geleistet haben und wir dürfen stolz darauf sein, dass Sie einer der Unsrigen sind. In seinen weiteren Ausführungen bezeichnete der FDP-Fraktionsvorsitzende Hermann Saam als einen Steuermann der Liberalen im Land und übermittelte den Dank der Partei für alles, was Sie im Leben für Land und Leute sowie für die Liberale Sache geleistet haben.

Aus Freudenstadt war in Vertretung von Oberbürgermeister Erwin Reichert der Erste Bürgermeister Hans-J. Greschner gekommen, um dem Ehrenbürger der Stadt die Reverenz zum 90. Geburtstag zu erweisen. Für unsere Stadt war es ein Glücksfall, einen Mann gehabt zu haben, der den Wiederaufbau initiierte und Freudenstadt wäre nicht Freudenstadt, wenn wir nicht einen Hermann Saam gehabt hätten, waren markante Aussagen Greschners zum Wirken des jetzigen Jubilars nach der Zerstörung der Kurstadt im zweiten Weltkrieg. Zum 90. Geburtstag überreichte Erster Bürgermeister Hans-J. Greschner ein Geschenk aus dem Fundus eines Freudenstädter Künstlers sowie einen Dukaten mit der den besonderen Anlass des Tages kennzeichnenden Nummer 90.

Die Laudatio auf das Leben und Wirken von Hermann Saam kam seinem vertrauten langjährigen Wegbegleiter Hans Albrecht (FDP, Wiernsheim), ehemaliger Landtagsvizepräsident, zu. Er bezeichnete den Jubilar als einen der "großen Liberalen des Südwestens", dessen Lebenslauf geprägt sei von der Politik, von seinem Beruf, vom Reiz der weiten Welt sowie von der Liebe zur Familie und zur Heimat. Er ging auf das von Hermann Saam inszenierte "Wunder von Freudenstadt" ein und würdigte insbesondere dessen Aktivitäten als Liberaler Steuermann auf Landesebene. Mit den Worten "Ich würde lieber den 60. Geburtstag feiern als den 90." begann Hermann Saam seine Dankesworte an die Stadt Bad Wildbad und die FDP-Landtagsfraktion für den Geburtstagsempfang. Wie von ihm nicht anders zu erwarten war, folgten spannende Schilderungen einiger Begebenheiten aus seinem ehemaligen Diplomatenleben, das ihn praktisch rund um den Globus geführt hatte und das er weniger mit den Worten Reisen bildet als vielmehr mit Reisen vermittelt Wissen apostrophiert sehen wollte. Gerne erinnerte er sich an den Einstieg ins Bürgermeisterleben in Freudenstadt über das seinerzeitige Kreiswirtschaftsamt und nannte dabei einige seiner Grundsätze für den schnellen Wiederaufbau der nach dem Krieg total zerstörten Stadt mit ihren 700 Ruinengrundstücken. Mit einem Ritt über den Bodensee verglich er das Wagnis, bei der FDP für ein Mandat zu kandidieren, wobei er allerdings den Erfolg auf seiner Seite hatte und ihn sein politischer Weg unter anderem mit Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Willy Brandt und Herbert Wehner zusammenführte. Seinen letzten beruflichen Lebensabschnitt als Wildbader Bürgermeister bis zum Jahre 1974 kommentierte er so: "Die Wildbader haben gelernt, mich zu ertragen, und ich habe gelernt, die Wildbader zu ertragen.

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Wildbader Anzeigenblatt März 2000

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Halter-Institut auf dem Sommerberg schloss seine Pforten

Die in Bad Wildbad als nahezu beängstigend zu registrierende Palette von Geschäftsschließungen, der Aufgabe von Dienstleistungsbetrieben, von leerstehenden Lokalen und Ladengeschäften, freier Wohnungen und nicht genützter Kapazitäten im Restaurant- und Gastronomiebereich setzt sich leider weiter fort: Auf dem Sommerberg musste dieser Tage das renommierte Halter-Institut – Physiotherapie und Rehabilitation – schließen und den Betrieb einstellen. Damit ging (vorerst) eine von Gründer Ludwig Halter im Jahre 1950 zum Markenzeichen „Wildbader Krankengymnastik“ apostrophierte und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus hohes Ansehen und therapeutische Akzeptanz genießende Ära zu Ende. Physiotherapeut Mathias Halter, der bereits vor Jahrzehnten nach dem Wegzug und dem Tod des Vaters im Jahre 1984 die Führung des Therapiezentrums im Wildbader Höhenkurgebiet Sommerberg verantwortlich übernahm, sah sich zur Schließung auf dem Sommerberg unter anderem dadurch gezwungen, nachdem das Institut auf einen erheblichen Teil der Auslastung nach dem Ende des SommerBergHotels vor knapp zwei Jahren verzichten musste. Einige Zeit zuvor hatte das Halter-Institut im Kurmittelhaus Neues Eberhardsbad (auf der Geschoss-Ebene der früheren Hydrotherapie/Sauna) ein Behandlungszentrum eröffnet und im Böblinger Raum eine weitere Einheit als therapeutisches Institut geführt.

In einem Telefongespräch in dieser Woche mit der Redaktion bestätigte Mathias Halter weitgehend die äußerst unbefriedigende Entwicklung der letzten Monate: „Ja , es ist Fakt, dass wir unser Institut ab sofort geschlossen haben. Mit verschiedenen Optionen befinde ich mich gegenwärtig in einem konkreten Überlegungsstadium ... wir werden jedoch den Standort behalten und ich und meine Familie werden in der Region wohnen bleiben“, äußerte sich Mathias Halter abschließend gegenüber Gerüchten in der Bevölkerung, ins Ausland wegzuziehen.

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