Bad Wildbad im Schwarzwald - I P - Interessantes - Presse - Maerz 2001
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Wildbad-Explorer

Schwarzwald.
Bad-Wildbad running news.gif (13661 Byte) *Presse * Blättle * Ein toller circus *
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MAERZ   2001



Der „Eugen“ wird von diesem Lärme
emporgeschreckt aus seiner Wärme.
Indessen kränkt ihn das nicht weiter;
ein „B`süchle“ stimmt ihn immer heiter.

Frei nach Wilhelm Busch by
Pefri
Spruch vom Freitag 23. März 2001

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  31.03.2001
Bad Wildbad bilanziert erfreuliche Zuwächse in der Frequentierung
Gutes Tourismusjahr 2000 in der Bäderstadt
Enorme Zuwächse bei Übernachtungen und Gästen kann Bad Wildbad verzeichnen.
So wurden im Bereich der Hotels und Gasthöfe 29% mehr Gäste beherbergt, bei
11% mehr Übernachtungen.
Im Bereich der Hotel Garni und größeren Frühstückspensionen sowie den Gästehäusern wurde die magische Zahl von 42% mehr Ankünften und 28% mehr Übernachtungen registriert.

Wie die Bäder-und Kurbetriebsgesellschaft mitteilt, gibt es wohl kaum einen Ort im Schwarzwald, der in diesen Übernachtungskategorien so hohe Zuwächse erreicht hat.

Neben technischen Ursachen wie der Änderung der Kurtaxpflicht ab dem ersten Tag des Aufenthaltes, führt Geschäftsführer Frank M. Rieg diese guten Zahlen auf die erhöhten Werbemaßnahmen in den Jahren 1999 und 2000 und eine flexible Preis-und Angebotsgestaltung der Hotellerie zurück. Insofern bedauert er die vor kurzem getroffene Entscheidung des Wildbader Gemeinderates, die Sonderwerbemittel aus den vorangegangenen zwei Jahren nicht wieder zum Einsatz zu bringen. „Werbemaßnahmen müssen kontiniuierlich erfolgen und nicht bei Erfolg wieder eingestellt werden“, so Rieg.

Ein Wermutstropfen bleibt: Im Bereich der Privatvermieter, Ferienwohnungen und Kurkliniken sind die Übernachtungszahlen zurückgegangen,
die Kliniken mussten einen Rückgang von 4,5% hinnehmen.

Da im Privatvermietungsbereich zunehmend weniger Betten angeboten werden und auch die Nachfrage landesweit stark zurückgeht, ist diese Beherbergungsart mit 35% weniger Übernachtungen regelrecht eingebrochen.

Dies führt dazu, dass insgesamt mit 333 300 Übernachtungen 3% weniger registriert wurden als im Jahr 1999.
Die Gästeankünfte konnten jedoch mit 31 100 deutlich um 11% gesteigert werden und belegen damit die Attraktivität Bad Wildbads nicht nur als Kurort, sondern zunehmend als Zweit- oder Dritturlaubsziel. Insbesondere der derzeit bundesweit boomende Wellness-Markt führt zu einer hohen Nachfrage in diesem Segment, allerdings mit kurzen Aufenthaltszeiten.

Ein Beleg dafür sind auch die höheren Besucherzahlen im Wellness-Tempel Palais Thermal,
die um 11% gesteigert werden konnten. Und selbst im Thermalbad, das in der ersten Hälfte des Jahres 2000 mit Umbaumaßnahmen zu kämpfen hatte, gingen trotz dieser Beeinträchtigungen die Besucherzahlen nicht zurück. Sollte der Trend nach Gesundheitsangeboten weiter so anhalten, geht die Bäder-und Kurbetriebsgesellschaft von einem guten Jahr 2001 aus.

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Will, oder muss sich da irgend wer eine "Goldene Nase verdienen" ?
Selbst bei allem Wohlwollen kann ich diese Zahlen nicht nachvollziehen.
= Unten die Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vom  31.03.2001
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http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/

  http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Struktur- und Regionaldatenbank

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Datenbank Bedienungsanleitung Ihre Meinung

Bad Wildbad im Schwarzwald (Landkreis Calw)
                          Beherbergung im Reiseverkehr                          
                              seit 1996 (jährlich)                              
--------------------------------------------------------------------------------
Jahr  Betriebe  Betten       Ankünfte           Übernachtungen     Aufent- Betten-
                        insgesamt Ausländer  insgesamt Ausländer  halts-    aus-
                                   1)                    1)         dauer  lastung
      - - - - - - - - - - - - Anzahl - - - - - - - - - - - - - -    Tage     in %
1996        75    2368       31090      1706      301.660     19399    9,7      36,6
1997        72    2233       29234      1795      238.533     20127    8,2      30,6
1998        67    2023       30116      1744      253.598     18908    8,4      35,1
1999        64    2083       30394      1828      226.740     20905    7,5      33,3
2000        61    1921       31885      1559      226.802     12408    7,1      34,0
2001       ...     ...         ...       ...         ...       ...     ...      ...
2002       ...     ...         ...       ...         ...       ...     ...      ...
                                                                              
                                                                               
1) Gäste mit Wohnsitz im Ausland.                                               

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pz-news.gif (1809 Byte) 23.03.2001
Saisoneröffnung im Bike-Park Bad Wildbad
Den Höllenritt gibt es zum Spartarif

BAD WILDBAD. Jugendliche bis 16 Jahre aus Bad Wildbad dürfen sich freuen: Zum Start der Saison des Bikeparks hat die Betreibergesellschaft bekannt gegeben, dass sie in den Genuss eines Angebots kommen werden.

"Wir bieten den Schülern und Jugendlichen zusammen mit den Stadtwerken die Saisonkarte für weniger als die Hälfte des Normalpreises an", so SOG-Geschäftsführer Roland Betzmann

Für die Nutzung der Stadtbahn, der Schlepplifte und der Anlage während der gesamten Saison müssen die jungen Sportler nur 189 Mark statt 398 Mark auf den Tisch blättern. Und SOG-Geschäftsführer Betzmann nannte auch einen Grund für die großzügige Offerte: Die SOG wolle nicht, dass die Jugendlichen aus Bad Wildbad nur als Zuschauer vom Bikepark profitieren. "Ich habe im vergangenen Jahr zahlreiche Jugendliche gesehen, die den Trainingsparcours genutzt haben, aber die Strecke selbst nicht gefahren sind, weil die Kosten wohl zu hoch sind da hat mir einfach das Herz geblutet."

Mittelfristig hoffen die SOG-Manager natürlich auch darauf, in Bad Wildbad einen aktive Radsportgemeinde zu bekommen, die auch am Aktivengeschehen teilnimmt. "Am besten wäre es natürlich wenn bei der Olympiade 2016 ein Teilnehmer aus Bad Wildbad auf der Wildbader Anlage mit dabei wäre", so der Wildbader Hauptamtsleiter Olaf Wilhelm optimistisch.

"Und vielleicht gewinnt am Ende sogar ein Wildbader", ergänzt Bürgermeister Dr. Walter Jocher, der es als äußerst positiv bewertet, dass die SOG nicht nur auswärtigen Bikern auf der Anlage am Sommerberg optimale Downhill-Strecken anbieten, sondern auch jugendliche Radfahrfreunde der Region unterstützen will. "Zusammen mit der AOK werden wir günstige Schnuppertage anbieten", so Wazian und Betzmann übereinstimmend, und auch sonst sei einiges für die Jugendlichen geplant.

Beim Saisonstart am Osterwochenende vom 13. bis 16. April haben die SOG-Manager aber zunächst eine andere Zielgruppe im Visier. "Wir erwarten zum Opening viele hundert Fahrer aus der internationalen Szene", so Betzmann. "Wir gehen davon aus, dass vor allem starke Fahrer kommen werden und die Strecke nutzen, weil dies die erste Gelegenheit in diesem Jahr sein wird", blickt der SOG-Geschäftsführer voller Zuversicht nach vorne. In drei Disziplinen wird es am Eröffnungswochenende Wettbewerbe geben, wobei vor allem der "King of Bikepark" ermittelt werden soll. Damit neben den Fahrern auch die passiven Radsportfreunde nicht zu kurz kommen, haben SOG und Stadt auch ein attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt.

Rechtzeitig zur Saisoneröffnung soll auch die zweite Downhill-Strecke mit einer Länge vor rund zwei Kilometern fertiggestellt sein. "Start ist bei der Skihütte. Dann geht es vorbei am Peter-Liebig-Gedenkstein zur Hermannshütte und dann auf dem Bergkamm zur Sommersteige und von dort dann weiter bis zur Mittelstation der Sommerbergbahn", so Markus Sitzler, der für die Planung und Umsetzung der Strecke verantwortlich zeichnet. Extrem sei auf dieser Strecke zudem der Höhenunterschied von über 300 Höhenmetern. Aber auch die bestehende Downhill-Strecke wird wie bereits berichtet leicht modifiziert, "da einige der Kurven zu extrem sind", so Sitzler.
Highlights werden im laufenden Jahr nach Ansicht von Betzmann und seinem Geschäftsführerkolegen Jürgen Wazian aber auch der Schwaben-Bike-Marathon am 29. Juli sowie die Deutschen Downhill-Meisterschaften am 8. und 9. September sein. Gerade letztgenannte Veranstaltung hat ihren besonderen Reiz: "Zum ersten Mal überhaupt wird der Zieleinlauf eines solchen Wettbewerbs mitten in einer Stadt sein", so Wazian schwärmerisch. Über eine Strecke, die direkt durch den Kurpark führt und künstliche Steilwandkurven aus Holz "gerade so wie beim 6-Tage-Rennen in der Halle" würden die Fahrer bis ins Zentrum geleitet.

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SOMMERBERG NEWS23.03.2001

Ehrenkarte für die Bad Wildbader Bergbahn verliehen !

Stadtrat Rolf Gernot Neher konnte bei einem Gespräch mit dem Grandseigneur des
Bad Wildbader Sommerbergs, Eugen Ludwig Bätzner, Interessantes in Erfahrung bringen.

Schon im Jahre 1910 war seinem Vater, Carl Bätzner sowie dessen Gemahlin,
Luise Karoline Bätzner, geb.Güthler, in Anerkennung ihrer Mitwirkung bei der
Gründung des Bergbahnunternehmens   „freie Fahrt auf der Bergbahn“ für Lebenszeit
verliehen worden.

Durch Beschluss der Gemeindekollegien von Wildbad, vom 30.Dezember 1909
war dies damals entschieden worden. Die Übergabe erfolgte am 3.Januar 1910 
durch den Stadtschultheiß Baetzner.
Sein Vater war damals erst 35 Jahre alt.
Er hatte als bedeutende Wildbader Persönlichkeit schon frühzeitig unternehmerische
Akzente für den Tourismus und den Kurort gesetzt.

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Stadtrat Neher griff diese Mitteilung spontan auf und informierte den derzeitigen Gemeinderat.
Da Eugen Bätzner sen. in den nächsten Tagen seinen 88. Geburtstag feiern darf, wurde  für
ihn die Verleihung einer Ehrenkarte für die Sommerbergbahn der Stadt Bad Wildbad im
Schwarzwald beantragt.
Bürgermeister Dr. Walter Jocher war von dieser Idee begeistert und damit war die zweite Ehrenkarte
für die Sommerbergbahn innerhalb der Familie Bätzner vergeben.

Sie wurde dann durch den Bürgermeister feierlich überreicht.

P.P.Fritze   konnte von Stadtrat Neher dazu gewonnen werden, diese Verleihung im
Internet aufzubereiten.

In seinen Internetpräsentationen hat er deshalb dieses Ereignis mit eingebaut.
  http://bad-wildbad.info/pefri/inter/inter-maerz-2001.htm
  http://bad-wildbad.info/sommerberg/bergbahn.htm
  http://bad-wildbad.info/pefri/somhot/chron-so.htm

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<   Im historischen Fundus von Eugen Bätzner
wurde eine Kopie der ersten
Ehrenkarte von 1910 gefunden.

Zur ganzen Veröffentlichung

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Ehrenkarte 2001

Text und Gestaltung Pefri

Sommerberghotel-Chronik

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pz-news.gif (1809 Byte)  17.03.2001
Skeptische Stimmen bleiben

Fehlendes Vertrauen war Auslöser für Jochers Rücktritt

BAD WILDBAD. Es habe am notwendigen Vertrauen und der Mehrheit im Gemeinderat gefehlt.

So lautet die offizielle Begründung für den Rücktritt von Bad Wildbads Bürgermeister Jocher von einem seiner Ämter. Wie berichtet, hat Jocher am Donnerstag Abend sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Reise- und Verkehrsbüro GmbH (eine hundertprozentige Tochter der Stadt) niedergelegt. Er zog damit die Konsequenz aus der Kritik des Gemeinderats an seiner Informationspolitik, die schon Gegenstand einer Dienstaufsichtsbeschwerde ist.

Wie Jocher auf PZ-Anfrage betonte, habe er lediglich den Vorsitz niedergelegt, bleibe aber normales Mitglied des Aufsichtsrats. "Ich will mich nicht aus der Verantwortung stehlen", meint der Bürgermeister. Schließlich habe er viel Herzblut in diese Arbeit gehängt. Eventuell habe er sich über Gebühr engagiert und deshalb zu wenig Distanz zu den Inhalten gehabt, so Jocher selbstkritisch. Wie es jetzt weitergehe mit der Reise- und Verkehrsbüro GmbH und mit dem umstrittenen Kauf des Reisebüros Rübenacker, müsse abgewartet werden. Vorerst hat Stellvertreter Fritz Eitel, der dem Aufsichtsrat seit Gründung der GmbH vor zwölf Jahren angehört, die Amtsführung übernommen. Jetzt müssen die acht Mitglieder schnellstmöglich einen neuen Vorsitzenden wählen. Das bedeutet, dass innerhalb weniger Wochen ein Nachfolger für Jocher gefunden werden soll. "Wir brauchen jetzt funktionierende Verhältnisse", macht Eitel deutlich. Über die kritisierten Punkte müsse Klarheit geschaffen werden. Seiner Ansicht nach sind in der Informationspflicht keine generellen Fehler gemacht worden. Beim Kauf des Reisebüros sei es jedoch nicht so gut gelaufen, räumt der Gemeinderat ein. Der Bürgermeister hatte im Aufsichtsrat die Kaufpläne vorangetrieben, ohne den Gemeinderat darüber zu unterrichten. Und das, obwohl er wusste, dass der Gemeinderat einer Erweiterung des Reisebüros sehr skeptisch gegenübersteht. Dort war angeregt worden, sich vom Reisebüro zu trennen. Bei den Gemeinderatsfraktionen sind die Reaktionen auf Jochers Rücktritt unterschiedlich. Das Problem mit dem Reisebüro sei damit noch nicht gelöst, heißt es. Man hofft zwar, künftig besser und umfassender informiert zu werden. Aber es wird auch skeptisch gefragt, ob sich die Lage allein mit Jochers Rücktritt verbessern wird. Dazu sei die Situation zu verworren, meinen kritische Stimmen. Der Aufsichtsrat müsse sich Gedanken machen, wie er künftig mit dem Gemeinderat umgehen will. Rundum positiv bewertet nur Renate Maier von der Unabhängigen Bürger- und Kulturliste (UBKL) die neue Lage. Der Nachfolger von Jocher werde keine schwerwiegenden Entscheidungen mehr treffen, ohne den Gemeinderat zu informieren. "Er hat jetzt den Fingerzeig, dass es so nicht weitergeht. Daraus wird jeder Nachfolger Konsequenzen ziehen." Jochers Rücktritt sei ein klarer Schnitt und eine Chance.

Gestern hat die UBKL (für die auch Fritz Eitel im Gemeinderat sitzt) übrigens erstmals Stellung zur Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Jocher genommen. Darin heißt es, die Fraktion trage die Beschwerde nicht mit. Dieser Schritt könne immer nur das letzte Mittel sein. Insbesondere Alfred Dath, Geschäftsführer des Reise- und Verkehrsbüros, könne darin nicht einbezogen werden.

Die Probleme zwischen Bürgermeister und Gemeinderat ("die auch wir für gravierend halten") hätten zunächst nichtöffentlich besprochen werden müssen. Die UBKL weiter: Eine Dienstaufsichtsbeschwerde bringe neben der internen Klimaverschlechterung, die zu befürchten sei, auch immer eine negative Außenwirkung. Damit erreiche man das Gegenteil der eigentlichen Ziele. "An die Stelle von Imagegewinn tritt Imageschaden."

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17.03.2001
Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Walter Jocher

Dr. Walter Jocher hat in der Sitzung des Aufsichtsrates der Reise- und Verkehrsbüro Wildbad GmbH am 15. März 2001 gemäß § 11 des Gesellschaftsvertrages seinen Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender erklärt.
Dr. Walter Jocher begründete seinen Rücktritt damit, dass ihm das notwendige Vertrauen und die Mehrheit im Gemeinderat für seine Entscheidungen nicht entgegengebracht wird.
Der Aufsichtsrat hat nun unverzüglich die Ersatzwahl vorzunehmen.

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pz-news.gif (1809 Byte) 12.03.2001
Der Bikepark in Wildbad wird noch größer

BAD WILDBAD. Mehr Radfahrer als erwartet haben im vergangenen Jahr den im August eröffneten Bikepark in Bad Wildbad genutzt.

"Mit rund 2000 aktiven Besuchern sind wir rund 30 Prozent über dem gelegen, was wir uns erhofft hatten", so Roland Betzmann von der Betreibergesellschaft SOG, der dem Bad Wildbader Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung zusammen mit Jürgen Wazian einen Überblick über Vergangenes und Geplantes im Bikepark präsentierte.

Schwaben-Bike-Marathon

Im laufenden Jahr rechnet die SOG mit 10000 bis 15000 Radfahrern, die auf dem Zweirad die ausgewiesenen Downhillstrecken am Sommerberg hinuntersausen. Doch nicht allein die erhoffte Besucherzahl lässt die Kommunalpolitiker der Badestadt mit freudiger Spannung nach vorne blicken. Auch die Tatsache, dass am 28. und 29. Juli der Schwaben-Bike-Marathon stattfinden und vom 7. bis 9. September die Deutschen Meisterschaften in der Downhill-Disziplin in Bad Wildbad ausgetragen werden, zeigen dem Gremium, dass die Entscheidung, Wildbad durch ein neues Angebot zu beleben, richtig gewesen ist.

Für Dr. Rainer Stritt (CDU) steht außer Frage, dass der Bikepark mit seinem Programm neues Leben nach Bad Wildbad bringt, auch wenn im ersten Jahr vielleicht noch nicht alles völlig reibungslos geklappt hat, wie CDU-Gemeinderat Rolf Gernot Neher anhand einiger Beispiele darlegte. Dass der Bikepark "viel Positives in die Kurstadt gebracht hat", davon ist der SPD-Fraktionsvorsitzende Bruno Knöller überzeugt. Die Akzeptanz der Einrichtung sei hervorragend. Zur weiteren Belebung der Sommerbergbahn empfahl Knöller, die Parkhaus-Parkplätze in der Innenstadt preislich attraktiver zu gestalten, um zu verhindern, dass die Sportler verstärkt mit ihrem Fahrzeug auf den Sommerberg fahren und dort ihr Auto abstellen. Rolf Gernot Neher hält es zudem für wichtig, dass die Beschilderung zu den unterschiedlichen Abschnitten im Park verbessert wird. Bei Unfällen sei es für Rettungskräfte nur schwer, die Unfallstelle anzusteuern.

Zweite Strecke

Die SOG wird sich in diesem Jahr darum bemühen, die Anlage bestens zu vermarkten und zu optimieren Umbau der bestehenden Downhill-Strecke, Realisierung einer zweiten Downhill- und einer erweiterten Marathon-Strecke. Für rund 60000 bis 70000 Mark sind im laufenden Jahr Werbemittel von einfachen Flyern bis hin zu Anzeigenkampagnen in Fachzeitschriften geplant. Auch bemühe sich die SOG darum, potente und namhafte Sponsoren für den Betrieb und einzelne Veranstaltungen zu gewinnen.

Durch erweiterte Öffnungszeiten hofft die SOG künftig auch eine bessere Auslastung des Bikeparks zu erreichen. Künftig soll jeweils von Dienstag bis Sonntag geöffnet sei, lediglich in ruhigeren Zeiten soll auch der Dienstag als Ruhetag genutzt werden. Die Eröffnung der Bikersaison ist in diesem Jahr am 13. April geplant. Vom 13. bis 16. April wird dabei auch der King of Bikepark ermittelt, außerdem werden Bundesliga-Downhill-Wettbewerbe stattfinden. Auch Pauschalangebote für Radfahrer will die SOG ab Frühjahr anbieten, "denn wir wollen, dass die gesamte Wirtschaft hier profitiert", so Betzmann.

Eine Besonderheit gab Betzmann auch für die Deutsche Meisterschaft bekannt. Bei diesem Wettbewerb werden die Radler erstmals bis in die Stadt fahren, der Zieleinlauf bei den Downhill-Wettbewerben wird im Kurpark sein.

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10.03.2001
Aus der Sitzung des Gemeinderats der Stadt Bad Wildbad
Bikepark auf dem Sommerberg

Die diesjährige Eröffnung des Bikeparks inklusive der Bundesliga Downhill „King of Bikepark“ wird vom 13. bis 16. April stattfinden

Im Erfahrungsbericht der SOG Sportmanagement GmbH machten Geschäftsführer Roland Betzmann und Jürgen Wazian folgende Ausführungen: Seit der Eröffnung des Bikeparks am 18. August 2000 bis zum Saisonende am 1. November besuchten über 2000 Sportler den Park. Knapp 1800 Besucher waren zahlende Besucher, da am Eröffnungswochenende kein Eintritt verlangt wurde. Die Erwartungen wurden damit übertroffen und auch für dieses Jahr wird ein positiver Saisonverlauf erwartet. Die Einbeziehung der Bergbahn wirkte sich sehr vorteilhaft aus. Es konnte eine zusätzliche Einnahme von über 10.000 Mark seit Eröffnung des Parks bis zur Revision der Bergbahn am 4. Oktober verbucht werden.
Für dieses Jahr wurde das Gespräch mit dem Forst gesucht zur Lösung von Konflikten zwischen Radfahrern und Wanderern im Bereich Sommerberg und Kriegsblindenheim. Auch Maßnahmen zur besseren Rettung von verletzten Bikern wurden und werden mit den Rettungskräften besprochen. Unfälle waren bei 0,5 Prozent der Besucher zu verzeichnen. In diesem Zusammenhang ist eine bestmögliche Beschilderung zur Ortung der Verletzten unerlässlich. Hier muss laut Betzmann noch investiert werden. Im Werbebereich sollen in Zusammenarbeit mit der Reise- und Verkehrsbüro GmbH und den Bikehotels Maßnahmen in Angriff genommen werden, um entstandene Probleme, wie zum Beispiel bei der Unterbringung, zu lösen.
Des weiteren laufen für die vorgesehenen Baumaßnahmen, die Vorbereitung der hierfür erforderlichen naturschutzrechtlichen Genehmigungen, wie auch die Nutzung von Gebieten, die nicht der Stadt gehören.
Die Erfahrungen im Jahr 2000 waren, dass die Strecken, bis auf die Down-Hill-Strecke (wegen ihrer eckigen Führung) von den Bikern sehr geschätzt wurden. Zum Thema Erosionsschäden stellt sich die Frage, wie gut die Strecken die Wintersaison überlebt haben. Die Ausfälle des Schlepplifts waren oft auf die Sportler selbst zurückzuführen, da diese während der Auffahrt ausstiegen und dabei Bügel beschädigten. Es sollen nun Sommer- und Winterbügel eingeführt werden. Die Zusammenarbeit mit den Vereinen bewertete Betzmann sehr positiv.
Ein Problem sieht die SOG bei den Gebühren für Parkplätze, da sonst in keinem Skigebiet Parkgebühren verlangt würden. Rolf Gernot Neher (CDU) sprach sich für eine Beibehaltung der Parkgebühren aus und auch Bruno Knöller (SPD) plädierte für eine stärkere Auslastung der Bergbahn, den Schutz von Umwelt u
nd Bewohnern auf dem Sommerberg durch eine teure Parkgebühr auf dem Sommerberg und ein billiges Parken in den Parkhäusern in der Stadt. Ordnungsamtsleiter Wilhelm regte den Vorschlag an, Bikern mit Tageskarte eine ermäßigte oder kostenfreie Parkmöglichkeit zu bieten.
Die diesjährige Eröffnung des Bikeparks inklusive der Bundesliga Downhill „King of Bikepark“ wird vom 13. bis 16. April stattfinden. Außerdem sind das Pilotprojekt „Marathon-Camp“ und der Schwaben Bike-Marathon geplant. Des weiteren wird im September die Deutsche Meisterschaft im Downhill ausgetragen werden, für die sich laut Betzmann schon eine Menge Prominenz angekündigt habe. Feste Zusagen für Firmen-Events gibt es laut der SOG von BMW, der Allianz und Bosch. Die bisherige Downhill-Strecke soll umgearbeitet werden und es soll eine zweite Downhill-Strecke am Gedenkstein entlang führend mit einer Gabelung zur ersten Downhill-Strecke, sowie ein Marathon entstehen. Der Betrieb wird von April bis Oktober jeweils dienstags bis sonntags aufgenommen.
Für die Zukunft sind weitere Strecken wie „Cross-Country-Strecken“ geplant, sowie Strecken, die mit anderen Funsportgeräten wie „Scooter“ befahren werden können. „Wir dürfen nicht stehen bleiben“, so Betzmann. Die PR-Maßnahmen werden sich neben Anzeigen in Fachmagazinen, gemeinsam mit den Bikehotels gestalteten Flyern, Prospekten speziell für Firmen und Internetseiten mit Filmsequenzen, möglicherweise auch auf einem Film in Form eines Videos oder einer CD-Rom erstrecken. Die gesamten PR-Kosten (ausgenommen die mögliche Filmproduktion) belaufen sich laut Betzmann auf 70.000 Mark.
Detlev Weingärtner (UBKL) bedankte sich bei der SOG für ihren Mut und ihre Tatkraft und wünschte viel Erfolg für die Betreibung des Parks in diesem Jahr.

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swol-logo.jpg (2953 Byte) 09.03.2001
Vier neue Haltestellen für die Stadtbahn
Gemeinderat Bad Wildbad stimmt neuem Konzept zu

Bad Wildbad (er). Auf ihrem Weg zur Realisierung hat die geplante Stadtbahn zwischen Pforzheim und Bad Wildbad eine weitere Hürde genommen. Am Dienstagabend stimmte der Gemeinderat der Kurstadt dem von der AVG (Albtal-Verkehrsgesellschaft) Karlsruhe unterbreiteten Haltestellenkonzept zu.

Danach wird es entlang der bisherigen Enztalbahnstrecke zwei weitere Haltepunkte geben: Calmbach-Süd bei der Brennerau-Siedlung und Wildbad-Nord in der Nähe des Berufsförderungswerks beim Gewerbegebiet Langwiesen. Zu gerne hätte der Gemeinderat noch einen Haltepunkt Calmbach-Süd gesehen, doch lehnt es die AVG ab, ihre künftigen Stadtbahnzüge etwa im Bereich des Bahnübergangs über die Alte Höfener Straße anhalten zu lassen.

Immerhin gibt es einen Silberstreif am Horizont: Die vom Gemeinderat in seinen Beschluss aufgenommene Option auf Einrichtung dieser Haltestelle akzeptierte die durch Diplom-Ingenieur Bickelhaupt bei der Sitzung vertretene AVG für den Fall eines deutlich steigenden Fahrgastaufkommens aus dem Bereich der Siedlung Leimenäcker, aus dem Gewerbegebiet Untere Altwiesen und aus der Altwiesen-Siedlung. Profitieren davon könnten auch Veranstaltungen in der Enztalhalle und auf dem Sportplatz.

Im Wildbader Stadtgebiet und damit auf der Verlängerungsstrecke bis zum Kurpark ist jetzt auch die Haltestelle an der Talstation der Sommerbergbahn gesichert, nachdem der Gemeinderat einer von der AVG weiterentwickelten Variante für die innerstädtische Trassenführung zustimmte. Eine längere Diskussion ergab sich hinsichtlich der Lage der Stromspannungswechselstelle.

Während die Stadtbahn auf der bisherigen Strecke der Deutschen Bahn AG mit Wechselstrom fährt, muss sie im innerörtlichen Betrieb auf Gleichstrom umstellen. Das bedeutet eine etwa hundert Meter lange Strecke mit unterbrochener Stromzufuhr, die aus betriebstechnischen Gründen absolut konfliktfrei sein muss, also ohne jeglichen Fahrzeug- und Fußgängerverkehr. Machbar nur mit einer sicheren Abschrankung, bei der Stadtrat Günter Haag eine Beeinträchtigung des Stadtbilds befürchtete, die jedoch nach den Ausführungen des AVG-Planers stadtbildverträglich gestaltet werden wird.

Eine wesentliche Umgestaltung erfahren die Bahnhöfe in Calmbach und in Wildbad. Während in Calmbach ein zweites Gleis einen Kreuzungsverkehr ermöglichen wird, kommt in Wildbad eine Fahrzeughalle zum Abstellen zweier Stadtbahnzüge hinzu. Auf Nachfrage von Stadtrat Fritz Eitel (UBKL) wurde zugesichert, dass es auch im Blick auf die künftige Gleisanlage möglich sein werde, Dampfzüge und andere Sonderzüge in Wildbad abzustellen. "Bis hin zum ICE", so Bickelhaupt schmunzelnd.

Im Zusammenhang mit der Beratung der künftigen Bahnhofs-Situation konnte sich die CDU-Fraktion mit ihrem Antrag durchsetzen, die Verwaltung zu beauftragen, für Calmbach ein Konzept zur Verbesserung der Infrastruktur im Bahnhofsumfeld auszuarbeiten, das auch eine direktere Fußgängeranbindung des Haltepunkts in Richtung Ortsmitte vorsieht. Noch offen ist die Art der Fahrleitungsmasten in der Innenstadt, mit der sich der Gemeinderat noch befassen wird.

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Stehen vor dem Bahnhof keine 100 meter Strecke zur Verfügung ?
Die Bahn kann doch schon vor dem Bahnhof auf Gleichstrom umgeschaltet sein.
Wie hätten Sie`s denn gern ?     Die Ost- West-Teilung der Stadt.
                                                                           Nur mit Zaun oder besser mit Mauer ?
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Baden-Württemberg setzt im Tourismus auf Qualität und Sport

BERLIN. Baden-Württemberg will den Sport stärker für den Tourismus nutzen und auf mehr Servicequalität in den Tourismusbetrieben setzen.

Der Präsident des Tourismus-Verbandes Baden-Württemberg, Wirtschaftsminister Walter Döring (FDP), kündigte am Montag auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin das auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt "Sport und Tourismus" an. Der Südwesten solle in den nächsten Jahren massiv als Sport- und Tourismusland Nummer eins positioniert werden.

Ziel sei es, den Profisport mit dem Breitensport zu verknüpfen, noch stärker in das touristische Angebot zu integrieren und noch mehr sportliche Ereignisse nach Baden-Württemberg zu holen. Als Pilotgemeinden wurden   Baiersbronn    mit dem Schwerpunkt Wandern/Walking/Inline-Skating,   Hinterzarten    mit dem Schwerpunkt Wintersport und
  Bad Dürrheim   mit dem Schwerpunkt Radsport ausgewählt.

Die Qualitätsoffensive wurde gemeinsam mit dem DEHOGA BadenWürttemberg, dem Heilbäderverband und dem Industrie- und Handelskammertag ins Leben gerufen. Als Auszeichnung soll ein Gütesiegel vergeben werden. Döring sprach sich zudem dafür aus, viel mehr mit kulturellen Highlights zu werben. Baden-Württemberg sei als Kulturland außerordentlich erfolgreich. So sei das Opernhaus Stuttgart drei Mal nacheinander zum "Opernhaus des Jahres" gekürt worden.

Im vergangenen Jahr besuchten nach Dörings Angaben 13,4 Millionen Menschen das Ländle. Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zu 1999 um 3,2 Prozent auf 39,3 Millionen.    
Der Bodensee sei trotz des Hochwassers Publikumsmagnet gewesen.
Die Heilbäder meldeten ebenfalls deutliche Steigerungen.   ?               

Aus dem Ausland kamen im vergangenen Jahr sechs Prozent mehr Gäste als 1999. Die Übernachtungszahlen stiegen um 4,7 Prozent auf 5,1 Millionen. Die meisten ausländischen Besucher kamen aus den USA, der Schweiz und den Niederlanden, die größten Zuwächse gab es aus Großbritannien und Irland.

Heidelberg vergab auf der ITB zum zehnten Mal den Mark-Twain-Preis für Reisejournalismus. Der indische freie Autor Inder Raj Ahluwalia wurde für seine Berichte über die Stadt mit einer Mark-Twain-Büste und einem Zertifikat ausgezeichnet. Der Preis wurde nach dem amerikanischen Reiseschriftsteller und Heidelberg-Chronisten benannt, der 1878 eine eintägige Stippvisite in Heidelberg machen wollte und einen ganzen Sommer blieb.

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pz-news.gif (1809 Byte)  01.03.2001
Historischer Tag für Region

PFORZHEIM/BAD WILDBAD. Fast pathetisch wurden die Festredner als sie am Bahnhof Brötzingen beim gestrigen ersten Baggerbiss für den Ausbau der Enzbahn die historische Bedeutung des Anlasses beschrieben.

"Das ist ein sehr guter Tag für Pforzheim und die ganze Region", freute sich der Staatssekretär im Verkehrs- und Umweltministerium des Landes, Stefan Mappus (CDU). Oberbürgermeister Joachim Becker (SPD) wollte vor einigen Schultes-Kollegen da nicht zurückstehen: "Der heutige Tag ist für die verkehrspolitische Entwicklung Pforzheims von emi- nenter Bedeutung." Und Enzkreis-Landrat Werner Burckhart (CDU) merkte an: "Das ist ein Tag, an dem sich der Verkehrsstern Pforzheims vervollständigt."

Zum Auftakt Baumschnitt

Für den Startschuss zum Ausbau der 22,7 Kilometer langen Enzbahn zur Stadtbahn zeichnete die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) verantwortlich, die für 25 Jahre die Strecke von der Deutschen Bahn gepachtet hat. Vorgesehen ist, zunächst die Trasse bis zum Bahnhof Wildbad zu elektrifizieren und im zweiten Abschnitt durch die Wildbader Innenstadt um 800 Meter bis zum Kurpark-Eingang zu verlängern.

In den nächsten Wochen geht es mit der Bauvorbereitung los, beispielsweise durch Zurückschneiden der Vegetation entlang der Strecke. Sobald die derzeit laufenden Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind, will die AVG die Gleisbauarbeiten sowie den Neu- und Umbau der Haltestellen anpacken.

Probleme im Tunnel

Unter anderem gilt es, das Gleis im Neuenbürger Schlossbergtunnel abzusenken, um für die Oberleitung die erforderliche Höhe zu gewinnen. In 34 Minuten erreicht man künftig vom Wildbader Kurpark den Pforzheimer Hauptbahnhof. Einzelne Bahnen sollen Mühlacker und Karlsruhe ansteuern, ohne umsteigen zu müssen. In den Hauptverkehrszeiten verkehrt der Zug im Halb-Stunden-Takt. Bis gegen Mitternacht sollen die gelben AVG-Stadtbahnen zwischen Pforzheim und Bad Wildbad pendeln.

AVG-Direktor Dieter Ludwig warb für das Nahverkehrsmittel: "In knapp einer Stunde wird man künftig von Karlsruhe nach Wildbad gelangen. Man muss dorthin fahren, wo die Leute hinkommen. Deshalb bauen wir auch neue Haltepunkte und fahren in die Wildbader Innenstadt."

Mappus als "Schrittmacher"

Der AVG-Chef zog einen Vergleich zur Albtalbahn auf der anderen Seite des Berges: "Nach Bad Herrenalb kommen wir schon seit Jahren. Weshalb soll das bei Bad Wildbad nicht gehen?" Man werde schneller und häufiger als bisher die Enzbahn bedienen und die Erträge steigern. Er sei zuversichtlich, in einem Jahr eine rege Nachfrage zu verzeichnen. "Ohne Sie, Herr Mappus, stünden wir heute nicht hier", lobte er den Einsatz des Staatssekretärs. Oberbürgermeister Becker verstärkte diese Anerkennung: "Herr Mappus hat zusammen mit Herrn Frank Schrittmacherdienste geleistet."

Laut Mappus betragen die Investitionskosten "deutlich weniger als 50 Millionen Mark". Auch die Planungskosten würden nicht so hoch wie veranschlagt ausfallen. Er geht davon aus, dass nach dem Ausbau täglich 2000 Fahrgäste die Enzbahn benutzen. Der Landespolitiker verrriet einen "kleinen Traum": "Die Stadtbahn sollte direkt ins Zentrum Pforzheims fahren. Wir werden das Problem angehen." In der ersten Hälfte des nächsten Jahres solle die elektrifizierte Stadtbahn ihren Betrieb aufnehmen: "Ein dreiviertel Jahr danach werden wir auch durch die Wildbader Innenstadt fahren. Also in spätestens zwei Ja

Auch Calw soll mit ins Boot

Pforzheims Oberbürgermeister Becker engagiert sich dafür, auch den Kreis Calw in den Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis zu integrieren. Enzkreis-Landrat Burckhart erinnerte daran, dass man über den eigenen Schatten springen musste, um sich am Defizit zu beteiligen.

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