Ein Service von  On Line Pefri electronics  75339 Höfen an der Enz   Tel   07081 8620

Wildbad-Explorer

Schwarzwald

INTERESSANTES

*Presse * Blättle * ein toller circus *
Bad-Wildbad im Schwarzwald

Wildbad News

Interessantes aus der Presse

MAI 2007

Zurück zum :   < . . . April 2007
Weiter zum :   . . . > Juni 2007
 

Je mehr Kerzen deine Geburtstagstorte hat, desto weniger Atem hast du, um sie auszublasen.

Jean Cocteau
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)23.05.2007
Raucher müssen vor die Tür
Gemeinderat Bad Wildbad verbietet das Qualmen in allen öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden zum 1. Juni

BAD WILDBAD. Qualmer werden es zukünftig schwer haben in Bad Wildbad. Der Gemeinderat der Kurstadt hat ein umfassendes Rauchverbot für alle städtischen Einrichtungen zum 1. Juni beschlossen.

„Wir wollen die Raucher nicht diskriminieren, sondern aktiven Nichtraucherschutz betreiben“, sagte SPD-Stadtrat Jürgen Schrumpf. Die Fraktion der Sozialdemokraten hatte den Antrag für ein Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen der Stadt eingebracht. Dieser wurde von der Verwaltung leicht abgeändert und am Dienstag dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt. Das Waldfreibad in Calmbach ist davon ausgenommen, weil es nicht der Kommune gehört.

Unterstützung erhielt der Antrag auch von CDU-Stadtrat Rolf Gernot Neher. „An einem Ort, in dem sich regelmäßig Kranke und Alte treffen, ist ein Rauchverbot nur zu begrüßen“, erklärte er. Allerdings, so Neher, sollten die entsprechenden Rauchverbots-Schilder stadtintern hergestellt werden.

CDU-Stadtrat dagegen

Bürgermeister Klaus Mack entgegnete, der Großteil der von der Verwaltung prognostizierten Gesamtkosten von 3000 Euro entfalle auf das Aufstellen von Aschenbechern im Außenbereich. Die Höhe der Ausgaben nahm CDU-Politiker Alfred Hofsäß, ein bekennender Raucher, zum Anlass, als einziger Stadtrat gegen den Antrag zu stimmen.

Neher sprach sich im Verlauf der Diskussion auch für ein Alkoholverbot bis 18 Jahren im Wildbader Jugendhaus aus. Die Einrichtung habe mit Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen zu kämpfen. Allerdings wollte Neher keinen offiziellen Antrag stellen, weshalb Bürgermeister Mack die Äußerungen lediglich zur Kenntnis nahm.

Bußgeld oder nicht

Zu Irritationen kam es im Hinblick auf etwaige Bußgelder. Die SPD hatte in ihrem Antrag die Stadt aufgefordert, einen Vorschlag zu unterbreiten, in welcher Weise und Höhe ein Verstoß gegen das Rauchverbot finanziell geahndet werden könne.

Schrumpf betonte in der Sitzung entgegen des ursprünglichen SPD-Vorschlags, die Verwaltung solle in der Einführungsphase nicht mit Bußgeldern drohen. Darauf kam es zu leichten Unruhen im Sitzungssaal. Bürgermeister Mack konnte jedoch die Wogen glätten. „Wenn wir eine Halle an Privatpersonen vermieten und die sich nicht an das Verbot halten, können wir vorbehaltlich ein Bußgeld festsetzen“, sagte er. Dies sei ein privatrechtlicher Anspruch.

Ob die Verwaltung das Rauchverbot bis zum 1. Juni tatsächlich noch in in die Praxis umsetzen könne, wollte Fritz Eitel von der Fraktion „Unabhängige Bürger- und Kulturliste“ (UBKL) wissen. Darauf Mack kompromisslos: „Ja.“

Erstellt am: 24.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)23.05.2007
Gesundheit wird zum Urlaubsziel
Region Nordschwarzwald will sich für neuen Trend im Tourismus wappnen – Kur, Freizeit, Wellness und Fitness in einem

BAD WILDBAD. Der Nordschwarzwald will sich als Gesundheitsregion bundesweit einen Namen machen. Ein gestern vorgestellter Leitfaden soll Kommunen und Unternehmen fit für die Zukunft machen.

Gesundheitstourismus heißt das neue Zauberwort im Wohlfühlgeschäft – das sind Kur, Gesundheitsurlaub, Wellness und Fitness in einem. „Dies ist ein Megatrend für Menschen ab 50 Jahren“, sagte der Calwer Landrat Hans-Werner Köblitz gestern im Hauses des Gastes in Bad Wildbad.

Diese Generation verfüge über hohe Einkommen und suche ganz gezielt nach Wellness-Angeboten. Damit die Region diesen Trend nicht verschläft, bekommen nun alle Akteure im Gast- und Gesundheitsgewerbe den von der EU (Leader-Plus-Projekt) bezuschussten Leitfaden „Gesundheitstourismus im Fokus“ an die Hand.

Tipps und Checklisten

Herausgegeben von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald, greift der 84-seitige Band Themen wie Angebotsgestaltung, Preispolitik und Marketing im Gesundheitstourismus auf, außerdem gibt es Tipps und Checklisten.

Die Durlacher Agentur „Reppel + Partner“ hat den Leitfaden inhaltlich unterstützt. Deren Geschäftsführer, Klaus Reppel, skizzierte das Anforderungsprofil für die Gesundheitsregion Nordschwarzwald. Dabei käme es vor allem auf Kooperation an. „Alle Akteure müssen noch mehr und noch offener miteinander zusammenarbeiten“, sagte Reppel. Auch sollten sich Kommunen und Unternehmen besser nach außen verkaufen und sich um eine gemeinsame Identität bemühen.

IHK-Geschäftsführer Achim Rummel stieß ins gleiche Horn. „Wenn wir nicht aufpassen und uns für die Zukunft wappnen, dann geht der Region Nordschwarzwald großes Potenzial verloren“, warnte er. Geschaffen werden müssten Angebote zu vertretbaren Preisen, bei denen sich die Gäste neben der medizinischen Versorgung auch amüsieren könnten.
Klaus Reppel sprach in diesem Zusammenhang von einem deutschlandweiten Wettbewerb, dem sich die Gesundheitsregion Nordschwarzwald zu stellen habe. „Es reicht nicht mehr, sich nur mit seinem Namen zu verkaufen“, betonte der Tourismusexperte.

Eine große Vision entwarf IHK-Geschäftsführer Martin Keppler: „Wenn jemand an Gesundheit denkt, dann muss er an die Gesundheitsregion Nordschwarzwald denken.“

Die Broschüre „Gesundheitstourismus im Fokus“ kann von allen Mitgliedern der
IHK Nordschwarzwald und Akteuren der Leader-Plus-Region kostenfrei bestellt
werden unter der Nummer 074 4 1 / 86 00 52 17

Erstellt am: 23.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Schwarzwälder Bote18.05.2007
aus-rehakur.jpg (233745 Byte)
Ohne Kommentar. Aber, zur Info:  pefri/inter/inter-april-2006.htm
                                                                pefri/inter/inter-august-2006.htm
                                                               
                                                                                                                                   pefri-kl.gif (145 Byte)
Erstellt am: 18.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)18.05.2007
Wernerheim vor Abriss
Neuapostolische Kirche will auf dem Areal in Bad Wildbad ein neues Gotteshaus bauen – Bauausschuss vertagt Entscheidung


BAD WILDBAD. Der Bauausschuss des Gemeinderats Bad Wildbad hat die Verwaltung in seiner jüngsten Sitzung kritisiert: Die Neuapostolische Kirche soll nicht allein entscheiden, was aus dem Wernerheim wird.

Die Neuapostolische Kirche Süddeutschland hat das knapp 7600 Quadratmeter große Wernerheim-Areal für 650 000 Euro vom Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern gekauft. Der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats hatte sich am Dienstagabend mit der Bauvoranfrage der Kirche (siehe „Zum Thema“) zu beschäftigen.

Bauamtsleiter Josef Sester sagte, die Stadtverwaltung halte die Pläne der Kirche mit dem Bau- und Planungsrecht für vereinbar. CDU-Stadtrat Martin Keppler focht diese juristische Einschätzung nicht an, meldete aber städtebauliche Bedenken an: „Was immer an Stelle des Wernerheims hinkommt, es wird das Bild der Stadt nachhaltig verändern.“

Keppler monierte, die Verwaltung hätte sich vor der Ausschusssitzung Gedanken darüber machen sollen, wie alle Wildbader Bürger vom Wernerheim-Areal profitieren könnten. Der CDU-Politiker sprach sich für eine geschäftliche Nutzung des Areals aus, um Laufkundschaft anzuziehen.

In die gleiche Kerbe stieß Fritz Eitel von der Fraktion „Unabhängige Bürger und Kulturliste“ (UBKL). Die Stadt habe die Planungshoheit auch über die privaten Gebäude.:„Wir sollten uns überlegen, ob wir Vorgaben machen, wie das Areal künftig genutzt werden soll.“ Die Kommune könne ja über den Bebauungsplan Vorgaben für Neubauten machen.

SPD-Stadtrat Dieter Gischer stellte zur Diskussion, ob das neuapostolische Gotteshaus nicht statt an der anvisierten Stelle an der Rennbachstraße am Ortseingang gebaut werden könne, sondern an der Charlottenstraße. Grünen-Stadtrat Jürgen Schrumpf unterstützte den Vorschlag. Bürgermeister Klaus Mack sagte, die Möglichkeiten zur Einschränkung einer kirchlichen Nutzung seien aus Sicht der Gemeindeverwaltung beschränkt. Frage man ihn persönlich, was er sich an Stelle des Wernerheims wünsche, dann sei es ein „schönes Hotel“.

Der Gemeinderat folgte einem Antrag Martin Kepplers mit acht zu zwei Stimmen, bei der Sitzung keine Entscheidung zu treffen und stattdessen das Thema zum Gegenstand einer Sondersitzung des Gemeinderats am 29. Mai zu machen. Dann will der Bürgermeister auch darlegen, wie sich die Stadt die Nutzung des Wernerheim-Areals vorstellt.

Stadtbaumeister Peter Jung-Teltschik schloss indes aus, über den Bebauungsplan den Bau der Kirche verhindern zu können und verwies auf Gespräche zwischen Gemeindeverwaltung und Vertretern der Neuapostolischen Kirche, die in den nächsten Tagen stattfinden sollen. Jürgen Häußer, verantwortlicher Architekt der Kirche, äußerte Verständnis für die Bedenken des Gemeinderats, ist andererseits aber auch skeptisch, was eine Verlegung des Kirchenstandorts angeht.

So wären seiner Meinung nach die Anwohner bei einem Bau an der Charlottenstraße wohl wenig davon begeistert, wenn die Gottesdienstbesucher mit dem Auto durch das Wohngebiet führen. Zudem sei die Lage ungünstig für Rollstuhlfahrer.

Erstellt am: 18.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)14.05.2007
„Muziki Programu“ führt nach Afrika
Außergewöhnliches Konzert der Stadtkapelle Wildbad mit frenetischem Beifall bejubelt – Dirigent schreit um Hilfe

BAD WILDBAD. Afrikanisches Flair bot die Wildbader Stadtkapelle am Samstagabend den fast 500 Besuchern in der Trinkhalle. Keine Veranstaltung je zuvor war mit solch einem Aufwand vorbereitet worden: Man fühlte sich tatsächlich auf den afrikanischen Kontinent versetzt. Eine außergewöhnliche und aufwendige Bühnen- und Hallendekoration mit Pflanzen, kleinen und großen exotischen Tieren, farbigen Afrikanern, gar schrecklich aussehenden Buschmännern, Klanginstrumenten, Afrika-Acryl-Bildern und vielen kleinen arbeitsintensiven Details bildete den Rahmen für das gut zweistündige Programm.
Das „Muziki Programu“ wurde von der derzeit mit 25 jungen Leuten bestückten Jugendkapelle eröffnet. „Songs of Africa“ mit „Die Affen rasen durch den Wald“ und natürlich „Schnappi, das kleine Krokodil“ begeisterten die Gäste und zeigten, dass der musikalische Nachwuchs sich bestens präsentieren kann. Quer durch die Trinkhalle erfolgte der musikalische Einzug des „Eingeborenen-Orchesters aus dem Kur-Dschungel,“ wobei der um Hilfe schreiende Dirigent Martin Koch als Futter für den auf der Bühne stehenden „Kochtopf“ an einer Tragstange hängend herbeigeschleppt wurde. Die in Suaheli gesprochene Begrüßung durch den „farbigen“ Michael Knauer wurde freundlicherweise übersetzt von Vanessa Podak, die - ebenso wie Katrin Pfeifer im ersten Programmteil - durch das Showprogramm führte.

Das musikalische Programm war wirklich außergewöhnlich. Eröffnet wurde es mit dem „The Lion sleeps tonight“, es folgten originale afrikanische Volksweisen, das Stück „Jungle“ mit dramatischen Elementen sowie das moderne Werk „Sun“, in dem die endlose Weite der Wüste instrumental umgesetzt wurden. Natürlich gehörte zu Afrika auch der „Baby Elephant Walk,“ ein sinfonisches Stimmungsbild aus „Jenseits von Afrika,“ die wunderbar gespielte Musik aus dem Trickfilm „Das Dschungelbuch“ sowie Songs aus Elton Johns Filmmusik zum „König der Löwen.“ Die Atmosphäre des afrikanischen Urwalds bildete dann mit der „Jungle Fantasy“ und dem Rocksong „See you later, Alligator“ den instrumentalen Abschluss. Völlig unerwartet und für die Zuhörer ungewohnt beschloss das ohne Instrumentalbegleitung von allen Orchestermitgliedern mehrstimmig gesungene Gebet „Nkosi Sikelel’i Afrika“ (Gott segne Afrika) ein Jahreskonzert, das neue Maßstäbe setzte und mit frenetischem Applaus bejubelt wurde.

Seit 20 Jahren ist Helmut Bürkle eine Art „Motor“ des Vereins, wofür er von den Vorsitzenden Jürgen Lutz und Kurt Günthner besonders geehrt wurde.


Erstellt am: 14.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)11.05.2007
Alles auf eine Karte gesetzt
Freizeitbroschüre führt die Besucher zu 25 Walderlebnispunkten zwischen Bad Wildbad, Enzklösterle, Dobel und Bad Herrenalb

BAD WILDBAD. Sie ist handlich, steckt voller Informationen und kunterbunt– die Freizeitkarte „Waldwunder Schwarzwald“. Die Broschüre wurde gestern im Maurischen Pavillon des Kurparks Bad Wildbad vorgestellt.

Das Eyachtal, der Bienenlehrpfad oder die Grünhütte: Nur drei von 25 Walderlebnispunkten zwischen Dobel, Enzklösterle, Bad Wildbad und Bad-Herrenalb auf der Karte. „Wir wollen den Menschen Lust machen, die Besonderheiten unserer Gegend zu erkunden“, sagte Wildbads Bürgermeister Klaus Mack.

Bad Herrenalbs Rathauschef Norbert Mai sieht in der Broschüre auch einen ökonomischen Nutzen: „Die Karte kann auf Messen ausgelegt werden und wird weitere Besucher anlocken.“ Besucher, die die vier beteiligten Kommunen – Enzklösterle, Bad Wildbad, Bad Herrenalb und Dobel – auch braucht.

„Es gibt hier in der Region zwar ein sehr treues, aber zum Teil betagtes Publikum“, weiß Fritz Kusterer von der „werkgruppe gruen“, ein Liebenzeller Büro für Landschaftsarchitektur mit Schwerpunkt Tourismus. Gesucht seien verstärkt junge Familien, die sich zu den Schönheiten des Nordschwarzwalds aufmachten.

Positive Resonanz

Ob das gelingt, wird die Zukunft zeigen. Laut Alfred Dath, dem Geschäftsführer der „Touristik Bad Wildbad GmbH“, dann ist die Waldwunder-Freizeitkarte zumindest schon in den betreffenden Kommunen gut aufgenommen worden: „Die Broschüren liegen seit zwei Wochen auf den Rathäusern aus und bislang haben wir nur Positives gehört.“

Die Karte wurde übrigens von der „Zukunftsoffensive Wald“ (siehe „Zum Thema“) entwickelt, erscheint, so Klaus Mack, in einer Auflage von 40 000 Exemplaren und ist kostenlos.

Die Kosten von 20 000 Euro werden zu 50 Prozent von der EU getragen (Förderprogramm Leader+), 20 Prozent steuert das Land zu, die restlichen 30 Prozent werden von den Städten Bad Wildbad und Bad Herrenalb sowie den Gemeinden Dobel und Enzklösterle erbracht.

Viele Ideen, ein Projekt

Die Waldwunder-Freizeitkarte ist das erste Projekt, das die „Zukunftsoffensive Wald“ seit ihrer Gründung im Jahr 2003 realisiert hat. An fehlenden Ideen hat diese bislang magere Bilanz jedenfalls nicht gelegen. So hat die „werkgruppe gruen“, ein Büro für Landschaftsarchitektur in Bad Liebenzell, den vier Kommunen mehrere Vorschläge gemacht und konkrete Pläne entworfen, zum Beispiel für einen gemeinsamen Trampelpfad.

Gescheitert sind die ehrgeizigen Vorhaben an der angespannten Haushaltslage der beteiligten Städte und Gemeinden. Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack zeigt sich für die Zukunft dennoch optimistisch: „Die Konjunktur zieht derzeit an, die Kommunen dürfen mehr Geld aus der Einkommensteuer erwarten“. Geld, das bisher für gemeinsame Projekte fehlte. Norbert Mai, Rathauschef in Bad Herrenalb, pflichtet ihm bei: „Gut Ding will Weile haben.“

Erstellt am: 11.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)11.05.2007
Bürger werden zum Müll befragt
Kreistagsfraktionen machen Vorschläge zur Optimierung der Abfallwirtschaft – Ergebnisse werden im Juli öffentlich beraten


LANDKREIS CALW. Eine Prüfung von Sparpotenzialen in der Abfallwirtschaft hat der Umweltausschuss beschlossen. Ergebnisse kommen am 16. Juli im Kreistag öffentlich auf den Tisch und münden in eine Kundenbefragung.

Da beim Thema Müll der Eindruck entstanden sei, dass zu viel hinter verschlossenen Türen geschehe, informierten Landrat Hans-Werner Köblitz und Stefan Kaufmann, Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Calw (AWB) und AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH in einem Pressegespräch über den aktuellen Stand. „Ein Fahrplan steht jetzt fest“, so Köblitz.

Der Umweltausschuss hatte am 30. April beschlossen, dass die einzelnen Fraktionen Vorschläge zur Optimierung der Abfallwirtschaft machen. Zudem reichen sie in diesem Zusammenhang Fragen an den Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Calw (AWB) ein.

Sollte zur Beantwortung mancher Fragen externer Sachverstand nötig sein, sollen in einem zweiten Schritt unabhängige Gutachter hinzugezogen werden.

Die CDU hatte beispielsweise in der jüngsten Kreistagssitzung Zahlen und Fakten zu den Kosten einer Wiedereinführung von Garten- und Sperrmüllabfuhr gefordert.

Zudem wünschte die Fraktion Vergleichszahlen zum Landkreis Freudenstadt bezüglich des Identsystems Beim Identsystem wird die elektronische Identifizierung jedes Abfallbehälters bei der Entleerung ermöglicht.

In der Kreistagssitzung am 21.Mai wird das Thema Müll in öffentlicher Sitzung auf der Tagesordnung stehen. Es wird über den Beschlussvorschlag des Umweltausschusses abgestimmt.

Am 18. Juni werden die einzelnen Punkte nichtöffentlich in der Sitzung des Umweltausschusses vorberaten. Der Kreistag wird dann in seiner Sitzung am 16. Juli schließlich öffentlich über mögliche Einsparpotenziale und Änderungen in der Satzung und im Leistungsspektrum diskutieren und auch beschließen. „Damit sind wir dann aber noch nicht fertig“, betonte Landrat Hans-Werner Köblitz.

Der Beschluss aus der Juli-Sitzung wird Gegenstand einer Kundenbefragung nach den Sommerferien sein“, erklärte er.

Man wolle wissen, was die Kunden vom Abfallwirtschaftssystem erwarten, wie sie zu den gemachten Änderungsvorschlägen der Fraktionen stehen.

Die Befragung wird per Post an jeden Haushalt im Kreis Calw gehen. „Wir müssen plakativ fragen, es muss mit ja oder nein beantwortet werden können, sonst können die Ergebnisse nur schlecht zusammengefasst werden, wenn jeder noch seine eigenen Vorschläge machen kann“, erläuterte Stefan Kaufmann.

Mit Ergebnissen aus dieser Erhebung rechnen der Landrat und Kaufmann Ende Oktober. Die gefassten Beschlüsse vom Juli und die Erkenntnisse aus der Kundenbefragung werden dann zusammengeführt und sollen in einen endgültigen Beschluss münden.

Angestrebtes Ziel sei, die ersten Änderungen bereits 2008 umzusetzen. Allerdings schränkte der Kreischef ein, dass möglicherweise nicht jede angestrebte Änderung bereits ab dem 1. Januar 2008 möglich sei. Dazu gehöre beispielsweise das Identsystem, dass schon allein aufgrund der Technik sich nicht so schnell umsetzen lasse.

Einmal mehr verteidigte Köblitz das vom Ältestenrat des Kreistags beschlossene Verfahren der nichtöffentlichen Vorberatung von Themen. Lediglich die Grünen hatten Ende April gefordert, kritische Positionen der Fraktionen sowie ihre Erwiderung öffentlich zu debattieren.

Erstellt am: 11.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)04.05.2007
Und sie fährt immer noch
Wildbader Bergbahn feiert im nächsten Jahr 100-jähriges Bestehen – Planung läuft

BAD WILDBAD. Auf eine lange Geschichte kann die Wildbader Sommerbergbahn zurückblicken. Sie wurde am 23. Mai 1908 als erste Schienenstandseilbahn im damaligen Königreich Württemberg in Betrieb genommen, und nach zwei Total-Erneuerungen (1928 und 1968) kann die Bergbahn im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern.

Mehr als zwei Dutzend Standseilbahnen gibt es in Deutschland, wovon allerdings nur 16 auch regelmäßig im „öffentlichen Personenverkehr“ benutzt werden dürfen.
Allein in Baden-Württemberg sind es acht, außer Bad Wildbad noch in Bad Herrenalb, Baden-Baden, Heidelberg (zwei), Karlsruhe-Durlach (die älteste in Deutschland), Künzelsau und Stuttgart.Zur ersten Planung des Jubiläums trafen sich Vertreter aller möglichen Bad Wildbader Gruppierungen, um gemeinsam mit der Stadtverwaltung sozusagen den ersten Faden für das Jubiläumsjahr 2008 zu ziehen. „100 Jahre Bergbahn“, so Klaus Mack, „muss ein Jahresthema sein.“ Aus diesem Grunde habe er die Absicht, alle möglichen Bereiche einzubinden und bisherige bereits bestehende Aktivitäten für das Jubiläum „umzumünzen.“

Bereits jetzt steht fest, dass die Woche vom 19. bis 25. Mai 2008 eine absolute Jubiläumswoche werden wird.

Zahlreiche Vorschläge kamen aus den Reihen der Teilnehmer: Fotoausstellungen an geeigneten Standorten, die Bergbahn zum Erlebnis machen mit geeigneten Durchsagen während der Fahrt, Flach-Bildschirme mit Informationen in den Haltestellen, 24-Stunden-Höhepunkte für Biker und Skifahrer, monatliche Themen für Veranstaltungen, Feste und Feiern in der Bergbahn, nächtliche Beleuchtung der Bergbahntrasse und vieles mehr.

Wichtig sei eine frühzeitige Planung und eine Einbindung aller möglichen Gruppierungen, der Schulen und der Vereine, ebenso der Stada (Bikepark), so dass ein kompaktes Angebot entsteht. „Man muss in Bad Wildbad ständig über dieses Thema stolpern“, betonte Verkehrsamtsleiter Alfred Dath.

Auch das Staatsbad würde seine Veranstaltungen im kommenden Jahr auf das Thema Bergbahn ausrichten, betonte Geschäftsführer Frank Rieg. Weitere Vorschläge werden von der Stadtverwaltung und den Stadtwerken gerne entgegengenommen.

Die Skizunft wurde im Dezember 1908 gegründet und wird ebenfalls im kommenden Jahr eine Jubiläumsveranstaltung durchführen.

Erstellt am: 04.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

pz-online.gif (1269 Byte)03.05.2007
„Eine großartige Leistung“
Bad Wildbad feiert die Wiedereröffnung der Trinkhalle – Lob für das Engagement des Fördervereins

BAD WILDBAD. Um die Bedeutung der Bad Wildbader Trinkhalle zu unterstreichen, hatten sich zur Wiedereröffnung zahlreiche Gäste eingefunden. „Die Trinkhalle ist ein echter Gewinn für Bad Wildbad“, so Bürgermeister Klaus Mack.

Mit dem Eröffnungskonzert des Schwarzwaldmusikfestivals (PZ hat berichtet) und dem Jazzkonzert habe die restaurierte Trinkhalle einen würdigen Festauftakt zur Wiedereröffnung nach dem ersten Bauabschnitt bekommen. Hätte sich mit dem Förderverein und seinen Vorsitzenden Martin Hohloch, Hans-Henning Saß und Markus Eitel nicht eine engagierte Gruppe gefunden, die den vom Land favorisierten Abriss vor zwei Jahren verhindert hätte, stünde man jetzt auf einer grünen Wiese, so Mack. Allerdings appellierte Martin Hohloch weiterhin zur Unterstützung. Die Trinkhalle als eingetragenes Kulturdenkmal sei auch weiterhin auf finanzielle und tatkräftige Hilfe angewiesen.

„Alles neu macht der Mai“, lobte CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Blenke als Schirmherr der Trinkhalle die Helfer des Fördervereins, die Großes vollbracht hätten. Das Land stehe zu Bad Wildbad. Blenke will auch beim Bezirkstag der CDU Nordbaden bei ihrer Tagung in der Trinkhalle Werbung für weitere Fördergelder und den „Wohlfühlkreis Calw“ machen. „Ich hätte nicht geglaubt, dass es glückt“, gestand Calws Landrat Hans-Werner Köblitz ein. „Das ist eine großartige Leistung“, würdigte er die Bürger von Bad Wildbad als das „Qualitätsvollste“ der Stadt. Diese Qualität sei unbezahlbar. „Wir werden Sie gern weiterhin ideell und finanziell im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen“, so der Kreischef. „Bad Wildbad, das ist der Mut und Glauben an sich selbst“, sah er die Kurstadt als Vorbild hinsichtlich ehrenamtlichen Bürgerengagements.
Vom Musikverein Wildbad prämierten Vorsitzender Jürgen Lutz und Dirigent Martin Koch die besten Bilder, mit denen Schüler der Gesamtstadt und Kindern des Fröbel- und Oberlin-Kindergartens Wildbad in der Bauphase den Bauzaun verschönert hatten. 250 Werke waren eingesandt worden.

Insofern sei es schwierig gewesen, die Besten auszuwählen, erklärte Jürgen Lutz. Von den Preisträgern der Wilhelmschule nahmen Julius Straub ihren Gutschein für den ersten Platz, Jasmin Gaiser für den zweiten Platz und Julia Jelic für den dritten Platz entgegen.

Vom Enztalgymnasium war Anela Hadzic (Platz eins) da und Sarah Knöller, die den dritten Platz errang. Auf dem zweiten Platz landete Lena Menig. Bei der Goßweilerschule siegte Sophia Rothfuß, gefolgt von Danilea Klein und Steffen Bohle.

Und in der Realschule Calmbach hießen die ersten drei Adna Manjo, Fabienne Pfrommer und Dorothee Musch. Die beiden Kindergärten und die fehlenden Preisträger bekommen ihre Gutscheine und Bilder zugestellt.


Erstellt am: 03.05.2007 

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)

Wildbader Anzeigenblatt - Druckerei Eisele - Bad Wildbad28.04.2007
Förderverein Kurtheater bietet ausgewogenes Programm
Es ist erstaunlich: Als vor zwei Jahrzehnten der Förderverein Kurtheater Wildbad gegründet wurde, zeigte sich die Begeisterung um den Erhalt des Kurtheaters besonders in hohen Mitgliederzahlen und großem Interesse. Heute hat der Verein 320 Mitglieder, und jetzt, da das Theater nach der ersten großen Sanierungsphase wieder bespielbar ist (seit 2005), scheint das Interesse erheblich geringer zu sein. Dies wurde deutlich im schwachen Besuch der Jahreshauptversammlung, die am vergangenen Freitag im Kurpark-Restaurant stattfand. Allerdings waren weder Wahlen noch Ehrungen zu absolvieren.
Vorsitzender Dr. Eckhard Peterson gab einen Rückblick auf die Aktivitäten, denn außer sieben Sitzungen des Gesamtvorstands waren eine Vielzahl von handwerklichen Arbeiten erforderlich. So wurden von der Firma Borg die ausgelagerten alten Theaterstühle aus Maulbronn geholt, wovon inzwischen 60 Stück von den Firmen Rentschler, Calw-Altburg, Maler-Rommel und Schreinerei Gaus, beide Bad Wildbad, restauriert wurden. Inzwischen wurden außerdem zwei Garderobenräume/Bühnenhaus von Gerhard Rommel neu gestaltet, die Aufstellung eines Schaukastens erfolgt durch die Schlosserei Bott, Calmbach, und mit einer Spende von 10.000 Euro der EnBW konnte durch die Firma Hofsäß die Klimajalousie zwischen Bühne und Zuschauerraum eingebaut werden. Petersons Dank galt auch der Kurgärtnerei, welche rund ums Theater Rasen und Bepflanzung pflegt sowie dem Bauhof, der im Spätjahr 2006 die Böschung zur Enz aufräumte.
Erfreulicherweise hat Fördervereinsmitglied Dr. Carsten-Bernhard Sternberg ein sehr ausgewogenes Veranstaltungsprogramm für die Monate April bis August mit insgesamt 20 Veranstaltungen zusammengestellt, die vom Rossini-Festival über Lesungen bis zum Kindertheater reichen.

Tag der offenen Tür zum 20-jährigen Bestehen
In den nächsten Wochen werden die ersten sechs Reihen der historischen, jedoch renovierten Theater-Stühle wieder eingebaut, und am 24. Juni dieses Jahres begeht der Förderverein den 20. Geburtstag mit besonderen Angeboten und einem Tag der offenen Tür. Ein nobles Angebot macht „Rossini in Wildbad“ dem Förderverein zum Geburtstag: 30 Prozent Ermäßigung für die Mitglieder für die im Kurtheater stattfindenden Veranstaltungen am 7. Juli („Die Liebenden von Granada“) und am 15. Juli („Alt trifft Neu“).
Der Kassenbericht von Isabell Vollmer-Schmidt ergab bei den Veranstaltungen einen kleinen Überschuss. Ernst Jäger hatte zusammen mit Gabriele Katzenberger die Kasse geprüft und konnte der Schatzmeisterin eine einwandfreie Buchführung bestätigen. Erfreulicherweise läuft der Verkauf der Theaterstühle als Sponsoring (150 Euro) nun ebenfalls an.

Renovierung wird ab September fortgesetzt
Im Blick auf die nächsten Monate wies Peterson auf das ausliegende Veranstaltungsprogramm hin. Während der Rossini-Festspiele finden insgesamt sieben Aufführungen im Kurtheater statt. Die nächste Veranstaltung wird am kommenden Sonntag, 29. April, 11 Uhr, ein Konzert des „Coro Stella Alpina“ (Edelweiß-Chor) aus Norditalien sein.
Der Wiederbeginn der Baumaßnahmen ist für September vorgesehen, wobei der enzseitige Anbau mit Toiletten im darauf folgenden Halbjahr 2007/08 erfolgen soll. 321.000 Euro erhielt der Verein von der Landesstiftung Baden-Württemberg, weitere Mittel von der Denkmalstiftung, dem Landesdenkmalamt und dem Regierungspräsidum Karlsruhe wurden beantragt.
Die weiteren Planungen sehen einen zweiten Anbau auf der Seite zur Kernerstraße vor mit Caféteria und Behinderten-Toiletten, sowie die Sanierung der Bühne, der Böden sowie der gesamten Technik im Bühnenbereich.
                                                                                        

Erstellt am: 28.04.2007

x.gif (67 Byte)
x.gif (67 Byte)
[ PFORZHEIMER ZEITUNG ] [ SCHWARZWÄLDER BOTE ] [ WILDBADER ANZEIGENBLATT ] [ STUTTGARTER ZEIUNG ]
[ KA-NEWS.DE - KARLSRUHE ]  [ STUTTGARTER NACHRICHTEN ] [ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ]

..[ ZURÜCK NACH BAD WILDBAD ]

[ BAD WILDBAD UND DAS INTERNET ] [ TÄGLICHER WETTERBERICHT ]
.
gaestebuch Pefri electronics INTERESSANTES aus HÖFEN

systran_big_logo.gif (1611 Byte) FUNNY TRANSLATION

fritze@bad-wildbad.info

ZURÜCK

©   2007 Copyright  Textbeiträge bei den Presseorganen